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Commodity-ETFs – Alles, was Sie wissen müssen

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Commodity-ETFs bieten Anlegern einen praktischen Einstieg in die Rohstoffmärkte, entweder durch die Exponierung gegenüber einzelnen Rohstoffen oder diversifizierten Rohstoffindizes. Das ist besonders attraktiv, weil eine direkte Investition in Rohstoffe erhebliche logistische und operative Komplexität mit sich bringen kann, einschließlich Lagerung, Transport und Versicherung.

By packaging commodity exposure into exchange-traded products, ETFs allow investors to participate in these markets using the same brokerage accounts they use for stocks and bonds.

Was sind Rohstoffe?

Rohstoffe sind physische Güter, die weit verbreitet und austauschbar sind, das heißt, eine Einheit ist im Wesentlichen einer anderen gleichwertig. Sie sind typischerweise entweder natürlich vorkommende Ressourcen oder landwirtschaftliche Produkte und werden manchmal als Grundmaterialien bezeichnet.
Die Rohstoffmärkte werden üblicherweise in drei breite Kategorien:

  • Metalle, einschließlich Edelmetallen wie Gold und Silber sowie Grundmetallen wie Kupfer, Eisen und Zink.
  • Energie-Rohstoffe, wie Rohöl, Erdgas und Kohle.
  • Agrar-Rohstoffe, einschließlich Vieh und weicher Rohstoffe wie Mais, Weizen und Baumwolle.

Da Rohstoffpreise häufig unabhängig von Aktien und Anleihen schwanken, werden Rohstoffe häufig zur Diversifizierung von Portfolios und zur Absicherung gegen Inflation eingesetzt.

Was sind Rohstoff-ETFs?

Exchange‑Traded Funds (ETFs) sind börsengehandelte Anlagevehikel, die einen Korb von Vermögenswerten halten und wie Aktien an Börsen gehandelt werden. Rohstoff‑ETFs übertragen diese Struktur auf die Rohstoffmärkte und ermöglichen Anlegern, mit einem einzigen Handel eine breite oder gezielte Exponierung zu erhalten.
Einige Rohstoff‑ETFs bilden diversifizierte Rohstoffindizes ab, während andere sich auf einen einzelnen Rohstoff wie Gold, Öl oder Silber konzentrieren. Anleger können mehr darüber erfahren, wie ETFs funktionieren hier.

Physische Rohstoffe vs. futuresbasierte Exponierung

Im Gegensatz zu Aktien und Anleihen bringen Rohstoffe reale Herausforderungen mit sich. Physische Rohstoffe müssen gelagert, transportiert, versichert und gesichert werden. Aus diesem Grund wird ein großer Teil des globalen Rohstoffmarktes über Futures-Kontrakte abgewickelt statt über physische Lieferung.
Futures-Kontrakte stellen Vereinbarungen dar, einen Rohstoff zu einem zukünftigen Datum zu kaufen oder zu verkaufen. In der Praxis werden die meisten Futures‑Positionen vor dem Verfall geschlossen oder gerollt. Einige Rohstoff‑ETFs halten physische Vermögenswerte direkt, während andere sich auf Futures‑Kontrakte oder eine Kombination aus beidem stützen.

Backwardation und negativer Roll‑Ertrag

Wenn ETFs Futures‑Kontrakte nutzen, um Rohstoffexponierung zu erhalten, können Anleger auf ein Phänomen namens Backwardation stoßen. Dies tritt auf, wenn kurzfristige Futures‑Kontrakte mit einem Abschlag gegenüber längerfristigen Kontrakten gehandelt werden.

Wenn Futures‑Kontrakte dem Verfall näher kommen, müssen ETFs ihre Positionen in neue Kontrakte rollen. Sind längerfristige Kontrakte teurer, kann dieser Prozess im Laufe der Zeit die Rendite schmälern. Diese Leistungsbelastung ist als negativer Roll‑Ertrag bekannt.

Für futuresbasierte Rohstoff‑ETFs ist es entscheidend, zu verstehen, wie der Roll‑Ertrag die langfristige Performance beeinflusst. Anleger sollten prüfen, wie eng ein ETF im Zeitverlauf seinen Benchmark oder den zugrunde liegenden Rohstoff nachbildet.

ETNs vs. ETFs

Exchange‑Traded Notes (ETNs) und Exchange‑Traded Funds (ETFs) werden häufig zusammengefasst, sind jedoch strukturell unterschiedliche Produkte.
ETFs halten Vermögenswerte in einem Treuhandfonds, entweder physische Rohstoffe oder Futures‑Kontrakte. ETNs hingegen sind ungesicherte Schuldtitel, die von Finanzinstituten ausgegeben werden. Anstatt Vermögenswerte direkt zu halten, versprechen ETN‑Emittenten, Renditen zu zahlen, die an einen Index gekoppelt sind, und sichern ihre Exponierung intern ab.
Der Hauptvorteil von ETNs ist die präzise Indexnachbildung. Das Hauptrisiko ist das Gegenparteirisiko. Sollte der Emittent in finanzielle Schwierigkeiten geraten, könnten Anleger Verluste erleiden, unabhängig von der Rohstoffperformance.

Beispiele für Rohstoff‑ETFs

Die größten Rohstoff‑ETFs sind typischerweise Ein‑Rohstoff‑Fonds. Auf Gold ausgerichtete ETFs dominieren den Sektor, gefolgt von Fonds, die Rohöl, Silber und Platin abbilden.
Der größte davon ist der SPDR Gold Trust (GLD), verwaltet von State Street, der physisches Gold im Auftrag der Anleger hält. Unter den diversifizierten Fonds bietet der Invesco Optimum Yield Diversified Commodity Fund (PDBC) Exponierung gegenüber Futures‑Kontrakten einer breiten Palette von Rohstoffen und verwaltet aktiv die Auswirkungen des Roll‑Ertrags.
Energieexponierung wird häufig über Fonds wie den United States Oil Fund (USO) erreicht, während landwirtschaftliche Exponierung über Produkte wie das iPath Livestock ETN (COW) oder den Invesco DB Agriculture Fund (DBA) erzielt werden kann.

Vorteile von Rohstoff‑ETFs

  • Sie bieten eine der einfachsten Möglichkeiten, Zugang zu Rohstoffmärkten zu erhalten.
  • Sie sind in der Regel kostengünstiger als Rohstoff‑Investmentfonds.
  • Sie bieten Diversifikationsvorteile aufgrund der geringen Korrelation mit Aktien und Anleihen.
  • Sie können helfen, gegen Inflation abzusichern.

Nachteile von Rohstoff‑ETFs

  • Physische Lagerungs- und Betriebskosten können die Rendite mindern.
  • Futures‑basierte ETFs können unter negativem Roll‑Ertrag leiden.
  • Rohstoffpreise können stark volatil sein.
  • ETNs bringen ein Gegenparteirisiko des Emittenten mit sich.

Empfohlener ETF‑Broker

Richard Bowman ist ein Schriftsteller, Analyst und Investor mit Sitz in Kapstadt, Südafrika. Er verfügt über mehr als 18 Jahre Erfahrung in der Vermögensverwaltung, dem Wertpapierhandel, den Finanzmedien und dem systematischen Handel. Richard kombiniert fundamentale, quantitative und technische Analyse mit einer Prise gesundem Menschenverstand.