Regulierung
Celsius Network’s Probleme nehmen zu, da die SEC das Unternehmen und den Ex-CEO Mashinsky verklagt

Wenn es im laufenden Insolvenzverfahren von Celsius Network nicht bereits genug bewegliche Teile gäbe, wurden die Dinge gerade noch komplexer, da die Securities and Exchange Commission (SEC) gerade eine eigene Klage gegen den angeschlagenen Kreditgeber eingereicht hat. Bemerkenswert ist, dass der Ex-CEO des insolventen Unternehmens ebenfalls verhaftet wurde, während die Untersuchungen zum Zusammenbruch des Unternehmens weitergehen. Laut Berichten erfolgte diese Verhaftung Anfang des 13. Juli.
Aufstieg und Fall von Celsius Network
Für diejenigen, die es nicht wissen, war Celsius Network ein prominenter Krypto‑Kreditgeber, der aufgrund seiner hohen Zinsen auf Einlagen digitaler Vermögenswerte an Beliebtheit gewann. Allerdings brach er spektakulär zusammen, zusammen mit verschiedenen seiner Konkurrenten, infolge des TerraUSD‑Stablecoin‑Debakels und des darauf folgenden branchenweiten Abschwungs. Infolgedessen erlitt Celsius ein erhebliches finanzielles Defizit, das es ihm unmöglich machte, den Ansturm von Kundenauszahlungsanfragen zu bewältigen – oft als ‘Bank‑Run’ bezeichnet.
Betrug und irreführendes Verhalten
Jetzt werden im Rahmen dieser jüngsten Klage der SEC gegen Celsius das Unternehmen und der Ex‑CEO Alex Mashinsky wegen verschiedener Wertpapierverstöße, einschließlich Betrug, angeklagt.
Während sich bisher nichts konkretisiert hat, berichtete Bloomberg außerdem, dass Mashinsky und Celsius Network mit einer weiteren Klage der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) rechnen könnten, die der Ansicht ist, dass das Unternehmen und sein damaliger CEO regulatorische Vorschriften durch irreführende Angaben gegenüber Investoren verletzt haben.
In der Vergangenheit geriet der Gründer und Ex‑CEO von Celsius Network, Alex Mashinsky, unter Kritik wegen der Abhebung von $10M kurz vor dem Einfrieren der Kundengelder durch die Plattform. Während Vertreter von Celsius argumentierten, dass dies zur Zahlung von Steuern erfolgte, weckte das Timing Skepsis und führte zu weiteren Ermittlungen.
Altcoin-Liquidation und Marktdruck
Der laufende Restrukturierungsprozess von Celsius Network umfasst die Einreichung eines Insolvenzschutzverfahrens und den Verkauf von Vermögenswerten an die Investmentgruppe Fahrenheit. Seit der Insolvenzanmeldung von Celsius haben die meisten Altcoins des Unternehmens an Wert verloren. Der native Token von Celsius, CEL, verzeichnete einen besonders starken Kursrückgang, was die Liquidierungsbemühungen weiter erschwert. Um den Wert dieser Vermögenswerte zu erhalten, erhielt Celsius kürzlich die Genehmigung, seine Altcoin‑Bestände gegen Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) zu liquidieren. Kürzlich haben wir darauf hingewiesen, wie dieser Schritt erheblichen Druck auf bestimmte Bereiche des digitalen Asset‑Marktes ausüben könnte, insbesondere angesichts der beträchtlichen Bestände des Unternehmens. Es ist derzeit nicht bekannt, wie oder ob diese neue Klage überhaupt Auswirkungen auf etwaige Asset‑Konvertierungen haben wird.












