Digitale Vermögenswerte
Security Token Offerings (STOs) vs. ICOs: Eine sicherere Zukunft?
“Security Token Offerings” (STOs) weisen Ähnlichkeiten sowohl zu Initial Coin Offerings (ICOs) als auch zu traditionellen Wertpapieren auf. Diese einzigartige Crowdfunding‑Strategie kombiniert die Effizienz der Blockchain‑Technologie mit den rechtlichen Schutzmechanismen, die bei regulären Wertpapier‑Emissionen zu finden sind. Diese Form des Crowdfundings schafft ein sichereres Investitionsklima für potenzielle Anleger.
Warum wir “Security Token Offerings” (STOs) benötigen
In den meisten Teilen der Welt gibt es keine gesetzlichen Vorgaben für die Durchführung eines ICO. Jeder kann diese Token kaufen, ohne seine wahre Identität preiszugeben, und Unternehmen müssen keine Informationen bereitstellen. Diese Token haben keine Übertragungsanforderungen, und es gibt kaum Rechtsmittel für Anleger, die aufgrund betrügerischer Aktivitäten Geld verlieren.
Leider hat dieses Fehlen von Regulierung zu vermehrtem Betrug im Kryptobereich geführt. Laut einem Bericht waren bis zu achtzig Prozent der im Jahr 2017 gestarteten ICOs Betrug. Diese betrügerischen Aktivitäten lösten Empörung bei verbrannten Anlegern aus und schufen eine echte Nachfrage nach sichereren Optionen.
Der Start von “Security Token Offerings” (STOs)
Angesichts der gesetzlosen Wildwest‑Atmosphäre des Kryptomarktes begannen Entwickler, Token zu entwickeln, die den aktuellen Anforderungen der Securities and Exchange Commission (SEC) entsprechen. Personen, die in ein STO investieren, erhalten zusätzliche Kundenschutzmaßnahmen. Diese Unternehmen müssen die ATS‑Registrierung einhalten und die entsprechenden Broker‑Dealer‑Anforderungen erfüllen. Zu diesen Schutzmaßnahmen gehören der rechtliche Firmenname, die Adresse, die Mitglieder und Finanzinformationen des Unternehmens.

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