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Singapur-Politiker verabschieden Gesetz zur Verschärfung der Krypto‑Regulierung

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Die Gesetzgeber Singapurs haben ein Gesetz verabschiedet, um die Befugnisse der Finanzmarktaufsicht über den Kryptowährungssektor zu erweitern. Die Gesetzgeber möchten, dass die Regulierungsbehörde befugt wird, einen strengeren Krypto‑Regulierungsrahmen im Land einzuführen.

Singapore wurde als eines der wenigen Länder mit einem umfassenden Krypto‑Regulierungsrahmen eingestuft. Das regulatorische Umfeld wurde zudem als zu streng bewertet, was einige kryptobasierte Unternehmen dazu veranlasste, den Markt Singapurs zu verlassen.

Singapur will die Krypto‑Regulierung verschärfen

Das Gesetz wurde am 5. April verabschiedet und ist die jüngste Anstrengung Singapurs, seine Aufsicht über den Kryptowährungssektor zu verschärfen. Trotz der Bestimmungen dieses Gesetzes und anderer verabschiedeter krypto‑bezogener Gesetze behält Singapur eine positive Haltung gegenüber Krypto‑Regulierungen bei.

Die betreffende Gesetzgebung wird vorschreiben, dass in Singapur ansässige Anbieter von virtuellen Vermögenswerten (VASPs), die ausschließlich Krypto‑Dienstleistungen im Ausland anbieten, lizenziert werden müssen. Vor diesem Gesetz waren Krypto‑Unternehmen mit Sitz in Singapur nicht verpflichtet, die Gesetze zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung einzuhalten.

Laut dem staatlichen Handelsminister Singapurs, Alvin Tan, hat das Fehlen einer solchen Regelung zuvor eine Lücke in den Krypto‑Regulierungen geschaffen. Tan bemerkte, dass lokale Unternehmen, die ausschließlich im Ausland tätig sind, ein „Rufrisiko“ für Singapur darstellen.

Tan stellte fest, dass Harmonie erforderlich sei, da ausländische Unternehmen, die Dienstleistungen in Singapur anbieten, trotz fehlender physischer Niederlassungen im Land dem singapurischen Regulierungsrahmen unterliegen müssen.

Das Gesetz wurde von den meisten Parlamentsmitgliedern unterstützt. Es gibt jedoch Bedenken, dass die Anforderung dazu führen könnte, dass einige VASPs „doppelt reguliert“ werden. Sie könnten zudem einer anderen Form der Regulierung in den Ländern, in denen sie tätig sind, unterliegen.

Einige Gesetzgeber argumentieren zudem, dass das Gesetz das umstrittene Thema des Anlegerschutzes nicht anspricht. Kryptowährungen sind risikoreiche Vermögenswerte, und die Lizenzierung sowie Regulierung von VASPs schützt Anleger nicht vor dieser Volatilität.

Das neue Gesetz wird der MAS die Befugnis geben, harte Strafen gegen Unternehmen zu verhängen, die keine hohen Sicherheitsstandards einhalten. Die Höchststrafe für einen Sicherheitsverstoß beträgt 740.000 $. Die MAS wird zudem die Befugnis haben, einen Verbotbefehl gegen Personen zu erlassen, die als ungeeignet gelten, wichtige Rollen und Aktivitäten im Finanz- und Kryptowährungssektor auszuüben.

Krypto‑Regulierungen in Singapur

Die Gesetzgeber Singapurs setzen sich dafür ein, das Land zu einem bedeutenden Zentrum für Blockchain und Krypto‑Aktivitäten zu machen. Das Financial Markets and Services Bill wurde im Februar 2022 eingeführt. Das Gesetz zielt darauf ab, digitale Token‑Dienstleistungen in Singapur zu fördern, um den neuen Standards der Financial Action Task Forces (FATF) zu entsprechen.

Die FATF ist eine globale Organisation, die den Einsatz finanzieller Vermögenswerte für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bekämpft. Die Empfehlungen der FATF wurden hauptsächlich als Grundlage dafür verwendet, dass Länder Regelungen für den Kryptowährungssektor erarbeiten.

Die Monetary Authority of Singapore (MAS) ist mit der Regulierung des Kryptowährungssektors beauftragt. Die MAS hat erklärt, dass sie die zunehmende Verbreitung von Kryptowährungen genau beobachten wird, um zu beurteilen, ob weitere Regelungen für den Sektor erforderlich sind.

Tan hat außerdem argumentiert, dass die Regulierung von Krypto‑Unternehmen keinen vollständigen Schutz für Anleger bietet. Er ist der Ansicht, dass Anleger mehr von Bildungs‑ und Aufklärungsprogrammen profitieren würden, um sich der Risiken bewusst zu sein, denen sie beim Handel mit Kryptowährungen ausgesetzt sind.

In einem Interview mit der Business Times sagte Tan: „Die finanzielle Strafe, kombiniert mit der Flexibilität, zusätzliche Aufsichtsmaßnahmen zu ergreifen, stellt einen ausgewogenen Ansatz dar und signalisiert die Bedeutung eines robusten Technologierisikomanagements, ohne für kleinere Finanzinstitute übermäßig restriktiv zu sein.“

Ali ist ein freiberuflicher Schriftsteller, der die Kryptowährungsmärkte und die Blockchain-Industrie abdeckt. Er hat 8 Jahre Erfahrung darin, über Kryptowährungen, Technologie und Handel zu schreiben. Seine Arbeiten können auf verschiedenen hochkarätigen Investitionsseiten gefunden werden, darunter CCN, Capital.com, Bitcoinist und NewsBTC.