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SEC verzögert ARK 21Shares ETF-Antrag und eröffnet 21‑tägige Kommentierungsphase

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Wie zu erwarten, hat die Securities and Exchange Commission (SEC) die Genehmigung/Ablehnung verzögert des Ark 21Shares Spot Bitcoin ETF. Der Antrag, dessen offizieller Stichtag der 13. August war, wird nun einer 21‑tägigen Frist unterzogen, in der die SEC Kommentare zum Vorschlag entgegennimmt. Wenn sie es für nötig hält, kann die SEC solche Vorschläge um bis zu 240 Tage weiter verzögern, wodurch die endgültige Frist für diesen speziellen Antrag auf Januar 2024 verschoben wird.

Marktreaktion

Vor einigen Tagen deutete die CEO von ARK Invest, Cathie Wood, an, dass sie diese Verzögerung erwartete. In Kombination mit den zahlreichen früheren Erfahrungen von Investoren in digitalen Assets war die Auswirkung auf den Markt recht gedämpft. Im Wesentlichen war die Verzögerung bereits eingepreist.

Massengenehmigung?

Bemerkenswerterweise scheint ein wachsender Glaube zu bestehen, dass, wenn ein ETF schließlich genehmigt wird, dies nicht für einen einzelnen Vorschlag geschieht. Vielmehr glauben viele, dass die SEC an diesem Tag eine Massengenehmigung wählen wird. Das könnte aus mehreren Gründen der Fall sein,

  • Jeder aktive Vorschlag ist im Wesentlichen ein Spiegelbild der anderen, wobei jeder ähnliche Überwachungsmechanismen vorschlägt
  • um zu verhindern, dass ein Unternehmen einen First‑Mover‑Vorteil am Markt erlangt

Obwohl die Idee, einen First‑Mover‑Vorteil zu verhindern, zunächst ideal klingt, untergräbt sie zugleich die jahrelange Ausdauer von Unternehmen, die sich auf digitale Assets konzentrieren, nur um schließlich genehmigt zu werden, wenn das traditionelle Finanzwesen (TradFi) einsteigt.

Warten auf Grayscale?

Ein weiterer Faktor, der diese Entscheidung der SEC zweifellos beeinflusst hat, ist die laufende Klage gegen Grayscale. Als Betreiber des weltweit größten Bitcoin Trusts, GBTC, hat Grayscale im letzten Jahr die SEC vor Gericht gezogen, weil es fest davon überzeugt war, dass sein Vorschlag, GBTC in einen Spot‑BTC‑ETF umzuwandeln, genehmigt werden sollte. Obwohl die Gründe für diese Überzeugung vielfältig sind, beruht ein großer Teil seiner Argumentation darauf, dass die SEC bereits BTC‑Futures‑ETFs genehmigt hat, die in den Augen vieler riskanter als ein Spot‑ETF sind.
Da erwartet wird, dass dieser Fall im vierten Quartal geklärt wird, könnte die jüngste Ablehnung lediglich ein strategischer Schachzug sein, während die SEC auf ein Urteil wartet, bevor sie ihren nächsten Schritt ankündigt.

Der Druck ist da

Letztendlich liegt der Druck bei der SEC. Der aktuelle, wachsende Strom von Bitcoin‑ETF‑Anträgen besteht nicht mehr aus Vorschlägen von Nischenunternehmen, die sich auf digitale Assets konzentrieren. Vielmehr stammen sie von den größten Vermögensverwaltern der Welt. Wenn Unternehmen wie Blackrock das Gefühl haben, dass der Markt reif genug ist, um ihren Namen hinter ein solches Produkt zu stellen, und ihr CEO die Vorteile von BTC weltweit propagiert, wird eine Ablehnung schwerer zu rechtfertigen sein. 

Joshua Stoner ist ein vielseitiger Berufsprofi. Er hat ein großes Interesse an der revolutionären 'blockchain' Technologie.