Rohstoffnachrichten
Goldpreis sinkt zum Abschluss einer herausfordernden Woche

- Eine Verschärfung der Geldpolitik steigert die Renditen weiter
- Andere Edelmetalle fallen stark
- Turbulenter Tag für den gesamten Markt
Was die Rohstoffnachrichten betrifft, so gab der Goldpreis an diesem Tag nach und verbuchte am Ende eine Verlustwoche. Dies geschieht, da die Fed hinsichtlich künftiger Zinserhöhungen weiterhin einen restriktiveren Ausblick einnimmt. Die dadurch entstandene Stimmung hat zu einem Anstieg der Treasury-Renditen geführt und hatte einen Dominoeffekt auf den Goldpreis. Nicht nur Gold ist zum Wochenende gefallen. Mehrere andere Edelmetall- und Rohstoffmärkte spürten die Belastung am Freitag und verzeichneten starke Rückgänge. Der Nachhall dieser politischen Entscheidungen ist auch auf dem gesamten Markt zu spüren. Die Wall Street verzeichnete am Freitag einige ihrer größten Verluste des Jahres.
Der restriktive Ansatz der Fed sorgt weiterhin für zusätzliches Gewicht
Die Hauptursache für den Marktdruck in dieser Woche, wie schon in mehreren anderen Wochen, ist die Geldpolitik der Fed und wie sich diese in den kommenden Monaten entwickeln wird, insbesondere im Hinblick auf die Zinssätze. Dies steht in direktem Zusammenhang mit den Preisen für Gold und andere Edelmetalle, da diese typischen sicheren Häfen und Wertaufbewahrungsmittel in einem Umfeld steigender Zinsen tendenziell schlechter abschneiden. Der Kommentar des Fed-Chefs Jerome Powell, dass eine Zinserhöhung um 0.5 % dann wahrscheinlich sei, würde den Goldpreisen nie helfen.
Der Goldpreis beendete den Freitag mit einem Tagesrückgang von fast 1 % und einem wöchentlichen Gesamtverlust von knapp 1,932 $. Allerdings sind die Analysten weiterhin zuversichtlich, dass Gold angesichts des ebenfalls auf dem Markt herrschenden Inflationsdrucks weiterhin Käufer anziehen wird.
Andere Edelmetalle belasteten ebenfalls
Am Ende der Woche kam es bei den Edelmetallen auf breiter Front zu starken Rückgängen. Die Rückgänge bei den anderen Edelmetallen waren höchstwahrscheinlich auf dieselben Ursachen zurückzuführen, die auch den Goldmarkt betrafen, kombiniert mit den anhaltenden geopolitischen Spannungen in Osteuropa. Auch die Nachfrage in China hat gelitten, da die dortigen Nachrichten im Zusammenhang mit COVID-XNUMX-Bedenken dominierten.
Während Gold an diesem Tag um rund 0.9 % fiel, verzeichnete Silber mit einem täglichen Rückgang von 1.9 % größere Verluste, was zu einem wöchentlichen Rückgang von mehr als 5.5 % führte, dem größten wöchentlichen Rückgang seit Januar. Auch die Platin- und Palladiumpreise gingen zurück. Ersteres tagesaktuell um mehr als 4.5 % und letzteres um mehr als 2 %.
Der breitere Markt steht weiterhin unter Druck
Die Herausforderungen des Tages beschränkten sich nicht nur auf Rohstoffe und Edelmetalle. Auch der breitere Markt litt sowohl am Freitag als auch im Laufe der Woche. Dies zeigte sich am Freitag insbesondere durch große Verluste an der Wall Street.
Der Freitag fiel zum vierten Mal in Folge und war der schlechteste Tag seit 2020 für den Dow Jones, der 900 Punkte verlor. Besorgniserregende Rückgänge gab es auch beim S&P 500, der mehr als 2.5 % verlor, ebenso wie beim NASDAQ. All dies sind Anzeichen dafür, dass der Markt stark mit Geldpolitik und Inflationssorgen zu kämpfen hat.












