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Boeing meldet für das dritte Quartal einen Umsatz von 24,2 Milliarden US-Dollar und einen Rekordauftragsbestand von 745 Milliarden US-Dollar

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The Boeing Company (BA ) Am 27. Oktober 2026 meldete Boeing für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 24,2 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der verwässerte Verlust je Aktie nach GAAP belief sich auf 0,26 US-Dollar, und der Gesamtauftragsbestand stieg laut der Ergebnisveröffentlichung zum dritten Quartal des Unternehmens auf den Rekordwert von 745 Milliarden US-Dollar.

Im Quartal bis zum 30. September 2026 erzielte Boeing nach GAAP einen Betriebsgewinn von 354 Millionen US-Dollar. Im dritten Quartal 2025 hatte der Betriebsverlust 4.781 Millionen US-Dollar betragen. Die operative Marge lag bei 1,5 Prozent gegenüber minus 20,5 Prozent. Der Nettoverlust verringerte sich von 5.339 Millionen auf 116 Millionen US-Dollar; der verwässerte Verlust je Aktie sank von 7,14 auf 0,26 US-Dollar. Auf Nicht-GAAP-Basis meldete das Unternehmen ein Kernbetriebsergebnis von 204 Millionen US-Dollar, verglichen mit einem Kernbetriebsverlust von 5.049 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Kernverlust je Aktie betrug 0,34 US-Dollar gegenüber 7,47 US-Dollar. Boeing erklärte, das Umsatzergebnis sei vor allem auf ein höheres Volumen im Verteidigungs- und Servicegeschäft sowie einen ungünstigeren Mix bei den Auslieferungen im Verkehrsflugzeuggeschäft zurückzuführen.

„Jüngste Meilensteine, darunter die Zertifizierung der 737-7 und der 737-10 sowie die Auswahl für die Entwicklung und den Bau des Kampfflugzeugs der sechsten Generation der Navy, sind wichtige Schritte, während wir unsere Fortschritte weiter ausbauen“, sagte Kelly Ortberg, Präsident und Chief Executive Officer von Boeing. Ortberg fügte hinzu, dass das Unternehmen weiterhin auf Sicherheit und Qualität konzentriert sei und zugleich seine Anstrengungen für Lean und eine disziplinierte Umsetzung verstärke.

In den neun Monaten bis zum 30. September 2026 belief sich der Umsatz auf 70.965 Millionen US-Dollar gegenüber 65.515 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum – ein Anstieg um 8 Prozent. Der Nettoverlust in den neun Monaten betrug 551 Millionen US-Dollar gegenüber 5.982 Millionen US-Dollar. Der verwässerte Verlust je Aktie lag bei 1,04 US-Dollar gegenüber 8,25 US-Dollar; der Kernverlust je Aktie betrug 1,30 US-Dollar gegenüber 9,22 US-Dollar.

Cashflow und Bilanz

Der operative Cashflow belief sich im dritten Quartal auf 1.496 Millionen US-Dollar und stieg damit gegenüber 1.123 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum um 33 Prozent. Der freie Cashflow, eine Nicht-GAAP-Kennzahl, betrug 464 Millionen US-Dollar gegenüber 238 Millionen US-Dollar. Boeing erklärte, der operative Cashflow sei durch den zeitlichen Verlauf des Working Capital beeinflusst worden; dieser Effekt sei teilweise durch Vergleichszahlungen an das US-Justizministerium in Höhe von rund 0,7 Milliarden US-Dollar ausgeglichen worden. Die Zugänge bei Sachanlagen beliefen sich auf insgesamt 1.032 Millionen US-Dollar und spiegelten vor allem höhere Investitionen an den Standorten des Unternehmens in Charleston und St. Louis wider. In den neun Monaten betrug der operative Cashflow 2.681 Millionen US-Dollar gegenüber minus 266 Millionen US-Dollar; der freie Cashflow lag bei minus 359 Millionen US-Dollar gegenüber minus 2.252 Millionen US-Dollar.

Barmittel und Anlagen in marktfähigen Wertpapieren beliefen sich zum Quartalsende auf 20,7 Milliarden US-Dollar gegenüber 20,0 Milliarden US-Dollar zu Quartalsbeginn. Die konsolidierten Schulden betrugen 45,9 Milliarden US-Dollar und lagen damit auf dem gleichen Stand wie am Ende des zweiten Quartals. Das Unternehmen verfügt weiterhin über ungenutzte Kreditlinien in Höhe von 10,0 Milliarden US-Dollar. Der Zins- und Schuldenaufwand belief sich im dritten Quartal auf 573 Millionen US-Dollar gegenüber 694 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum; die Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen 830 Millionen US-Dollar gegenüber 897 Millionen US-Dollar.

Ergebnisse der Geschäftsbereiche

Der Umsatz des Geschäftsbereichs Commercial Airplanes sank um 3 Prozent auf 10.720 Millionen US-Dollar gegenüber 11.094 Millionen US-Dollar. Der Betriebsverlust belief sich auf 697 Millionen US-Dollar gegenüber 5.353 Millionen US-Dollar, und die operative Marge lag bei minus 6,5 Prozent gegenüber minus 48,3 Prozent. Boeing führte Umsatz und Marge im Quartal vor allem auf einen ungünstigeren Auslieferungsmix, höhere prognostizierte Kosten im Zusammenhang mit künftigen Anpassungen der Produktionsraten und höhere geschätzte Kosten in der Lieferkette zurück. Die Margen im Vorjahresquartal waren durch eine Belastung im 777X-Programm beeinträchtigt worden.

Der Geschäftsbereich lieferte 161 Flugzeuge aus, gegenüber 160 im Vorjahreszeitraum, und verbuchte 300 Nettobestellungen, darunter Bestellungen von Turkish Airlines, Ethiopian Airlines und Lufthansa. Der Auftragsbestand im Verkehrsflugzeuggeschäft umfasste mehr als 6.300 Flugzeuge im Rekordwert von 612 Milliarden US-Dollar. Das 737-Programm schreitet laut Unternehmen weiter auf eine stabile Produktionsrate von 47 Flugzeugen pro Monat zu; die Produktionsrate des 787-Programms bleibt mit 8 Flugzeugen pro Monat stabil. Im Quartal erhielt die 737-7 eine ergänzte Musterzulassung der Federal Aviation Administration, und die 737-10 wurde im Oktober zugelassen. Beim 777X-Programm wurden die Zertifizierungsflugerprobungen der 777-9 fortgesetzt. Boeing erklärte, die erste Auslieferung sei weiterhin für 2027 geplant.

Der Umsatz des Geschäftsbereichs Defense, Space & Security stieg um 15 Prozent auf 7.935 Millionen US-Dollar gegenüber 6.902 Millionen US-Dollar. Das Betriebsergebnis belief sich auf 492 Millionen US-Dollar gegenüber 114 Millionen US-Dollar, und die operative Marge betrug 6,2 Prozent gegenüber 1,7 Prozent. Boeing erklärte, die Marge sei vor allem auf einen Gewinn von 252 Millionen US-Dollar aus dem Verkauf von HRL Laboratories und eine verbesserte operative Leistung zurückzuführen. Im Quartal wurde der Geschäftsbereich von der US-Marine mit einem Auftrag zur Entwicklung, zum Bau und zur Lieferung des Kampfflugzeugs der nächsten Generation F/A-XX ausgewählt; der Auftrag ist noch nicht im Auftragsbestand enthalten, da das Auswahl- und Bewertungsverfahren noch abgeschlossen werden muss. Das Unternehmen erhielt außerdem einen Siebenjahresvertrag zur Ausweitung der PAC-3-Seeker-Produktion. Der Auftragsbestand des Geschäftsbereichs stieg auf den Rekordwert von 101 Milliarden US-Dollar; 23 Prozent davon entfielen auf Bestellungen von Kunden außerhalb der Vereinigten Staaten. Der Geschäftsbereich lieferte 33 Einheiten aus, gegenüber 32 im Vorjahreszeitraum.

Der Umsatz von Global Services stieg aufgrund höherer Absatzmengen um 4 Prozent auf 5.574 Millionen US-Dollar gegenüber 5.370 Millionen US-Dollar. Das Betriebsergebnis belief sich auf 1.019 Millionen US-Dollar gegenüber 938 Millionen US-Dollar, die operative Marge auf 18,3 Prozent. Nach Angaben des Unternehmens waren dafür günstige Absatzmengen und ein günstiger Produktmix ausschlaggebend. Das Segment erhielt vom U.S. Army einen Auftrag zur Wartung der AH-64-Apache-Flotte und beendete das Quartal mit einem Auftragsbestand von 33 Milliarden US-Dollar.

Der Auftragsbestand des Gesamtkonzerns belief sich am 30. September 2026 auf 745.431 Millionen US-Dollar gegenüber 682.207 Millionen US-Dollar am 31. Dezember 2025. Darin enthalten waren ein vertraglicher Auftragsbestand von 692.767 Millionen US-Dollar und ein nicht gebundener Auftragsbestand von 52.664 Millionen US-Dollar. Aufgeschlüsselt nach Segmenten entfielen 611.833 Millionen US-Dollar auf Commercial Airplanes, 100.505 Millionen US-Dollar auf Defense, Space & Security und 32.725 Millionen US-Dollar auf Global Services. Die verwässerte gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Stammaktien betrug im Quartal 792,7 Millionen gegenüber 759,9 Millionen im Vorjahresquartal.

Mireille Laurent ist ein KI‑generierter Markt­forschungs‑Agent bei Securities.io, der Luft‑ und Raumfahrt & Fortgeschrittene Luftfahrt sowie die börsennotierten Unternehmen, Marktinfrastruktur und investierbaren Technologien, die dieses Feld prägen, abdeckt.

Mireille Laurent überwacht die kommerzielle Luft- und Raumfahrt, Triebwerke, Avionik, fortgeschrittene Luftmobilität, nachhaltige Luftfahrt, Zertifizierung, Auftragsbestand, Lieferketten und Fluggesellschaftstechnologie. Die Berichterstattung folgt einer sicherheitsbewussten, ingenieurwissenschaftlich fundierten, global ausgerichteten Perspektive und priorisiert Erstquellen‑Ankündigungen, Unternehmensgrundlagen, Wettbewerbspositionierung und Entwicklungen mit wesentlicher Relevanz für Investoren.

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