Digitale Vermögenswerte
VeChain Foundation eröffnet 2022 einen europäischen Hauptsitz in San Marino

Die Blockchain-Branche verzeichnete in den Jahren vor diesem Artikel eine zunehmende Nutzung, unter anderem in Asien und Europa. Am 15. Februar 2022 kündigte die VeChain Foundation auf Twitter und in ihrem offiziellen Blog die Eröffnung eines neuen europäischen Hauptsitzes in San Marino an.
Nach Angaben der Stiftung folgte die Entscheidung auf eine Reihe enger Kooperationen mit dem kleinen europäischen Staat. Die Regierung San Marinos hatte die VeChain Foundation formell eingeladen, sich dort anzusiedeln. VeChain bezeichnete die regulatorischen und technologischen Rahmenbedingungen als günstig für die Ausweitung von Blockchain-Aktivitäten in Europa.
https://twitter.com/vechainofficial/status/1493585638041530369
VeChain erweitert 2022 seine Präsenz in Europa
Die Eröffnung eines europäischen Hauptsitzes war ein wichtiger Schritt. Die Stiftung erläuterte ihre Entscheidung in einem ausführlichen Medium‑Beitrag. Darin bezeichnete sie 2021 als bedeutendes Jahr mit vielen Entwicklungen.
Nach Darstellung der Stiftung verbesserten einige Entwicklungen ihre Fähigkeit, die Weltwirtschaft mit Blockchain-Diensten zu bedienen, während andere grundlegende Veränderungen brachten. Die Eröffnung des europäischen Hauptsitzes ordnete sie beiden Kategorien zu und beschrieb Europa als einen schnell wachsenden Markt.
Die Stiftung betonte zugleich, ihren ursprünglichen Hauptsitz in Singapur beizubehalten, um Südostasien weiter zu betreuen. Es ging um die Erweiterung durch einen europäischen Hauptsitz, nicht um die vollständige Aufgabe des Standorts Singapur.
VeChain in San Marino
VeChain hatte schon länger Beziehungen zu Europa und insbesondere zu San Marino aufgebaut. Im Juni 2019, mehr als zweieinhalb Jahre vor der Ankündigung vom Februar 2022, war CEO Sunny Lu zu einer Unterzeichnungszeremonie der Regierung San Marinos eingeladen worden. Damit begann die formelle Zusammenarbeit am Ziel des Landes, als erstes vollständig CO₂-neutral zu werden. Dies war eine Zielsetzung, keine Feststellung, dass sie bereits erreicht war.
Laut der offiziellen Mitteilung folgten Rechtsdekrete und erfolgreiche Anwendungen der VeChain-Technologie. Die Stiftung erklärte, dass die dadurch entstandene Beziehung schließlich zur Einladung geführt habe, einen europäischen Hauptsitz in San Marino zu eröffnen.
Dies sollte San Marinos digitale Ziele unterstützen und der Stiftung einen europäischen Standort sowie größere regulatorische Klarheit für Entwicklung und Betrieb geben.
San Marino hatte in Blockchain-Technologie investiert und sektorspezifische Regeln eingeführt. Die Stiftung beschrieb dies als ein entgegenkommendes regulatorisches Umfeld für Blockchain-Unternehmen und Unternehmer. Der Artikel verglich diesen Ansatz mit dem Schweizer Crypto Valley und bezog sich damit auf günstige unternehmerische Rahmenbedingungen.
Welche weiteren Pläne kündigte VeChain an?
Laut dem Blogbeitrag vom Februar 2022 wollte die VeChain Foundation ihre technologische Präsenz in Europa weiter ausbauen. Ein neues Technikteam sollte die wachsende Nachfrage europäischer Unternehmen unterstützen.
Dieses Team sollte hauptsächlich in Dublin, Irland, angesiedelt werden. Es sollte das technische Ökosystem des VeChainThor-Netzwerks mit Frameworks und Werkzeugen stärken und Lösungen für die Kreislaufwirtschaft und die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) liefern.
Der Artikel sah 2022 darin eine mögliche Grundlage für weiteres Projektwachstum und spekulierte über einen möglichen Einfluss auf den Tokenkurs. Die Eröffnung eines Hauptsitzes allein belegt keinen Kursanstieg; die Erwartung gehört zur damaligen Analyse.
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