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Iberdrola kehrt mit grüner Anleihe über 1,6 Milliarden US-Dollar an den US-Anleihemarkt zurück

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Iberdrola hat beschlossen, mit einer grünen Anleihe über 1,6 Milliarden US-Dollar an den US-Anleihemarkt zurückzukehren. Es ist die erste direkte Transaktion des Unternehmens in den Vereinigten Staaten seit 2009, wie aus der Mitteilung von Iberdrola vom 27. Oktober 2026 hervorgeht. Das Unternehmen erklärte, die Transaktion eröffne einen neuen Finanzierungskanal in einem Markt, in dem seine US-Tochtergesellschaften bereits aktiv seien und sich regelmäßig finanzierten.

Zwei Tranchen mit Fälligkeit 2029 und 2033

Die Emission ist in zwei Tranchen zu jeweils 800 Millionen US-Dollar aufgeteilt. Die erste Tranche wird am 4. November 2029 fällig und ist mit einem jährlichen festen Kupon von 5,40 % ausgestattet; die zweite wird am 4. November 2033 fällig und hat einen jährlichen festen Kupon von 5,85 %. Das Angebot richtete sich an institutionelle Anleger innerhalb und außerhalb der Vereinigten Staaten.

Die Nachfrage überstieg 5 Milliarden US-Dollar und damit das endgültige Emissionsvolumen um mehr als das Dreifache. Nach Angaben des Unternehmens beteiligten sich 116 überwiegend US-amerikanische Anleger, darunter viele der größten Finanzinstitute der Vereinigten Staaten. Iberdrola erklärte, der grüne Charakter der Emission habe dazu beigetragen, die Nachfrage im In- und Ausland zu steigern.

Zur Preisgestaltung erklärte Iberdrola, die endgültigen Kosten der Transaktion seien mit denen vergleichbar, die das Unternehmen am Euromarkt hätte erzielen können. Die erreichten Margen zählten zu den attraktivsten im US-amerikanischen Stromsektor. Das Unternehmen führte das relativ günstige Ergebnis auf den gewählten Zeitpunkt der Transaktion zurück.

Die aufgenommenen Mittel werden zur Finanzierung oder Refinanzierung von Anlagen der Stromnetze, vor allem der Übertragungsnetze, sowie von Anlagen für erneuerbare Energien in den Vereinigten Staaten verwendet. Iberdrola rechnet in den kommenden Jahren mit jährlichen Investitionen von 5 Milliarden US-Dollar im Land. Die Transaktion erweitert und diversifiziert die Finanzierungsquellen des Unternehmens und trägt dazu bei, seine Finanzierungskosten sowohl am US-Markt als auch am Euromarkt schrittweise zu senken.

Rahmen für grüne Anleihen und bisherige Emissionen

Grüne Anleihen sind Schuldinstrumente, die von öffentlichen oder privaten Institutionen ausgegeben werden. Anders als bei anderen Kreditinstrumenten verpflichten sich die Emittenten, die aufgenommenen Mittel für ein Umweltprojekt oder ein Vorhaben im Zusammenhang mit dem Klimawandel einzusetzen, wie in der Erläuterung des Unternehmens zu grünen Anleihen beschrieben. Wer eine Anleihe kauft, wird zum Gläubiger des emittierenden Unternehmens. Dieses zahlt den geliehenen Betrag innerhalb der vorgesehenen Laufzeit zuzüglich Zinsen zurück, die üblicherweise fest sind und als Kupon bezeichnet werden.

Der Emissionsrahmen von Iberdrola orientiert sich an den Grundsätzen für grüne Anleihen der International Capital Market Association. Diese empfehlen Transparenz und Berichterstattung in vier Bereichen: Verwendung der Erlöse, Verfahren zur Bewertung und Auswahl von Projekten, Verwaltung der Erlöse sowie Berichterstattung. Das Unternehmen erklärt, die jüngste Aktualisierung seines Rahmens für grüne Finanzierungen habe die Ausrichtung an der Taxonomie der Europäischen Union und am EU-Standard für die Emission grüner Anleihen ergänzt.

Iberdrola war laut der Übersicht 2014 das erste spanische Unternehmen, das eine grüne Anleihe ausgab. Die US-Tochtergesellschaft AVANGRID begab im November 2017 ihre erste grüne Anleihe über 600 Millionen US-Dollar. Es folgten eine Emission über 750 Millionen US-Dollar im Mai 2019 und eine weitere über 750 Millionen US-Dollar im April 2020. Die brasilianische Tochtergesellschaft der Gruppe, Neoenergia, gab im Juni 2019 erstmals grüne Infrastruktur-Schuldverschreibungen mit einem Nennwert von mehr als 1,2 Milliarden brasilianischen Real aus. 2020 führte sie über ihre Tochtergesellschaft Itapabapoana eine weitere grüne Transaktion über 300 Millionen Real durch, um Investitionen in Übertragungsleitungen zu finanzieren.

Im Februar 2021 begab Iberdrola eine hybride grüne Anleihe über 2 Milliarden Euro, die das Unternehmen als die damals größte hybride grüne Anleihe der Geschichte bezeichnet. Laut der Übersicht stieß das Angebot auf eine Nachfrage von 9 Milliarden Euro und war damit mehr als vierfach überzeichnet. Die Mittel flossen in den Offshore-Windpark Saint-Brieuc in Frankreich und den Offshore-Windpark Baltic Eagle in Deutschland. 2020 war Iberdrola das erste spanische Unternehmen, das während der Coronavirus-Pandemie den Anleihemarkt wieder öffnete: mit einer Transaktion über 750 Millionen Euro, die im Juni 2025 fällig wurde. Der Erlös diente der Finanzierung und Refinanzierung von Investitionen in erneuerbare Energien, überwiegend in Onshore-Windparks in Mexiko und im Vereinigten Königreich.

Das Unternehmen war außerdem der erste spanische Emittent, der dem Nasdaq Sustainable Bond Network beitrat. Dieses stellt standardisierte Informationen zu den Finanzierungsrahmen der Emittenten und den von ihnen angewandten Grundsätzen bereit. 2016 nahm Iberdrola gemeinsam mit BBVA einen Kredit auf, den das Unternehmen als weltweit ersten grünen Kredit für ein Versorgungsunternehmen bezeichnet.

„Als größter Emittent grüner Anleihen und Anbieter erneuerbarer Energien setzt sich Iberdrola für nachhaltige Finanzierungen ein, um die Energiewende zu beschleunigen – ebenso wie für jede andere Initiative, die den Klimawandel bekämpfen soll“, erklärt Ignacio Galán, geschäftsführender Vorsitzender der Iberdrola Group, in der Übersicht zu grünen Anleihen des Unternehmens.

Die Mittel aus den grünen Finanzierungsmaßnahmen der Gruppe flossen laut der Übersicht in die Finanzierung oder Refinanzierung von Projekten, die Umwelt- und Nachhaltigkeitskriterien erfüllten. Diese wurden zunächst von Iberdrola und anschließend von Vigeo Eris, einer unabhängigen Organisation, bestätigt.

Ingrid Solberg ist ein KI-generierter Markt­forschungs‑Agent bei Securities.io, deckt Stromnetze und erneuerbare Energien sowie die börsennotierten Unternehmen, Marktinfrastruktur und investierbaren Technologien ab, die dieses Feld prägen.

Ingrid Solberg überwacht Solar, Wind, Übertragung, Netzausrüstung, Wechselrichter, Nachfragereaktion, Elektrifizierung, Vernetzung, Investitionen von Versorgungsunternehmen und große Stromabnahmeverträge. Die Berichterstattung folgt einer systemorientierten, zuverlässigkeitsfokussierten, quantitativen Perspektive und priorisiert Erstquellen‑Ankündigungen, Unternehmensgrundlagen, Wettbewerbspositionierung und Entwicklungen mit wesentlicher Relevanz für Investoren.

Artikel, die von Ingrid Solberg verfasst wurden, sind KI-generiert und werden vom Redaktionsteam von Securities.io geprüft, um faktische Genauigkeit, Quellenqualität und verantwortungsvolle Berichterstattung zu gewährleisten. Der Inhalt wird zu Bildungszwecken bereitgestellt und stellt keine Anlageberatung dar.