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Howard Hughes Holdings ersetzt Arcosa im S&P SmallCap 600

S&P Dow Jones Indices gab am 23. Oktober 2026 bekannt, dass Howard Hughes Holdings Inc. (HHH ) Arcosa Inc. (ACA ) im S&P SmallCap 600 ersetzen wird. Die Mitteilung des Indexanbieters besagt, dass das im S&P 500 vertretene Unternehmen CRH plc Arcosa in einer Transaktion übernommen hat, die am selben Tag, dem 23. Oktober 2026, abgeschlossen wurde. Die Änderung tritt vor Handelsbeginn am Mittwoch, dem 28. Oktober 2026, in Kraft.
In der zusammen mit der Mitteilung veröffentlichten Übersichtstabelle wird Howard Hughes Holdings, dessen Aktien an der New York Stock Exchange unter dem Kürzel HHH gehandelt werden, als Neuzugang im S&P SmallCap 600 und dem GICS-Sektor Immobilien aufgeführt. Arcosa, an der NYSE unter dem Kürzel ACA notiert, wird als Abgang aus dem GICS-Sektor Industrie genannt. Beide Änderungen treten vor Handelsbeginn am 28. Oktober 2026 in Kraft.
CRH gab am 23. Oktober 2026 separat bekannt, dass das Unternehmen die Übernahme von Arcosa abgeschlossen hatte. Zuvor hatte CRH am 22. Juni 2026 mitgeteilt, eine Vereinbarung zur Übernahme von Arcosa zu einem Gesamtunternehmenswert von rund 8,5 Milliarden US-Dollar getroffen zu haben. CRH bezeichnete die abgeschlossene Übernahme als äußerst passende Ergänzung seiner auf Zuschlagstoffen ausgerichteten, vernetzten Portfoliostrategie. Zudem erklärte das Unternehmen, die Transaktion stärke seine Position als führender Anbieter von Zuschlagstoffen in den USA und weltweit und erhöhe zugleich sein Engagement in den Bereichen Straßen-, Wasser-, Energie- und Datenprojekte im ganzen Land, deren Nachfrage maßgeblich von Großprojekten getragen wird.
„Arcosa passt strategisch hervorragend zu CRH und steht voll und ganz im Einklang mit unseren Wachstumsambitionen“, sagte CRH-Vorstandschef Jim Mintern in der Mitteilung zum Abschluss der Transaktion. Die hochwertigen Zuschlagstoffanlagen und die starke Position im wachsenden US-Markt für Energieübertragung von Arcosa stärkten das vernetzte Portfolio von CRH und festigten die Position des Unternehmens als führender Infrastrukturanbieter in Nordamerika, so Mintern. Diese Position bezeichnet CRH selbst als führend.
CRH teilte mit, dass das Unternehmen zusammen mit der Veröffentlichung seiner Ergebnisse für das dritte Quartal am 29. Oktober 2026 eine aktualisierte Prognose für das Gesamtjahr 2026 vorlegen werde, die den Abschluss der Arcosa-Übernahme berücksichtigt.
Konditionen der Arcosa-Transaktion
Gemäß der am 22. Juni 2026 bekannt gegebenen Vereinbarung verpflichtete sich CRH, vorbehaltlich der Zustimmung der Arcosa-Aktionäre, behördlicher Genehmigungen und üblicher Abschlussbedingungen 100 % von Arcosa im Rahmen einer Bartransaktion für 150 US-Dollar je Aktie zu übernehmen. CRH erklärte, das Angebot entspreche einem Aufschlag von 25 % auf den volumengewichteten Durchschnittskurs (VWAP) der Arcosa-Aktie über 60 Tage zum Stand vom 18. Juni 2026. Der Gesamtunternehmenswert von rund 8,5 Milliarden US-Dollar entspreche einem Übernahmemultiplikator in Höhe des 11,5-Fachen des bereinigten EBITDA für 2026 (Prognose). Darin enthalten seien geschätzte jährliche Kostensynergien auf Run-Rate-Basis von 175 Millionen US-Dollar, die bis zum dritten Jahr erwartet würden.
Die Vorstände beider Unternehmen stimmten der Transaktion einstimmig zu. Bei ihrer Bekanntgabe wurde mit einem Abschluss im ersten Quartal 2027 gerechnet. CRH erklärte, die Übernahme mit verfügbaren Barmitteln und zugesagten Fremdfinanzierungen finanzieren zu wollen. J.P. Morgan und Morgan Stanley (MS ) stellten für die Transaktion eine verbindliche Überbrückungsfinanzierung bereit.
J.P. Morgan und Morgan Stanley waren als Finanzberater für CRH tätig; Kirkland & Ellis übernahm die Rechtsberatung. Evercore und Goldman Sachs (GS ) waren als Finanzberater für Arcosa tätig; Gibson Dunn und Baker Botts übernahmen die Rechtsberatung des Unternehmens.
CRH erklärte bei Bekanntgabe der Transaktion außerdem, diese werde sich in den ersten 12 Monaten nach ihrem Abschluss positiv auf Ergebnis, Marge und Cashflow auswirken, vor einmaligen Transaktionskosten. Nach Angaben des Unternehmens würde die kombinierte Bilanz pro forma für das Geschäftsjahr 2026 eine Nettoverschuldung im Verhältnis zum bereinigten EBITDA von 2,4 ergeben. CRH definierte diese Kennzahl als die geschätzte Nettoverschuldung des Unternehmens zum Jahresende 2026 unter Berücksichtigung der Übernahmekosten, geteilt durch die Summe der für 2026 prognostizierten bereinigten EBITDA-Werte beider Unternehmen, jeweils berechnet anhand des Mittelpunkts der öffentlich bekannt gegebenen Prognosespanne des jeweiligen Unternehmens.
Das Geschäft von Arcosa
In der Mitteilung vom Juni beschrieb CRH Arcosa mit Hauptsitz in Dallas, Texas, als Anbieter von Materialien, Produkten und Lösungen für die Infrastruktur. Der Geschäftsbereich Construction Products von Arcosa betreibt 109 Steinbrüche und Lagerplätze, neun Asphaltwerke und 19 Umschlagplätze. Im Jahr 2025 lieferte er rund 35 Millionen Tonnen Zuschlagstoffe aus. CRH bezeichnete den Geschäftsbereich Engineered Structures von Arcosa als einen der drei größten Hersteller wichtiger Infrastrukturprodukte für den Markt der Energieübertragung. Dabei verwies das Unternehmen auf die langfristige Nachfrage im Zusammenhang mit der Modernisierung des Stromnetzes, der Elektrifizierung und dem Bau von Rechenzentren.
CRH erklärte, Arcosa beliefere 13 der 50 größten US-amerikanischen statistischen Metropolregionen (Metropolitan Statistical Areas) in Texas, New Jersey, Arizona, Florida und Tennessee. Durch die Transaktion steige die annualisierte gemeinsame Zuschlagstoffproduktion auf mehr als 265 Millionen Tonnen.
CRH wird seine Finanzergebnisse für das dritte Quartal 2026 am Donnerstag, dem 29. Oktober 2026, vor Handelsbeginn veröffentlichen. Anschließend finden um 8:00 Uhr US-Ostküsten-Sommerzeit eine Telefonkonferenz und ein Webcast statt, wie aus der Investor-Relations-Seite des Unternehmens hervorgeht.












