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Kryptospenden für die Ukraine über 36 Millionen Dollar – Polkadot-Gründer gibt 5,8 Millionen

Die Krypto-Community leistete Spenden an die Ukraine als Reaktion auf die russische Invasion. Die Unterstützung erfolgte in Bitcoin und anderen Kryptowerten. Diese Nachricht erschien im März 2022; die genannten Beträge, Kurse und Angebote beziehen sich auf die damalige Situation.
Die ukrainische Regierung hatte offizielle Wallet-Adressen für Spenden in Bitcoin und Ethereum veröffentlicht. Nachdem der Gründer von Polkadot eine größere Spende zugesagt hatte, kam eine DOT-Adresse hinzu.
Polkadot-Gründer spendet rund 5,8 Millionen US-Dollar
Über ihren offiziellen Twitter-Kanal rief die ukrainische Regierung die Krypto-Community zu Spenden auf. Der ursprüngliche Artikel bezifferte die bis dahin eingegangenen Kryptospenden auf mehr als 36 Millionen US-Dollar. Das war eine Momentaufnahme.
Zu den zunächst angekündigten Spendenmöglichkeiten gehörten Bitcoin, Ether und Tether (USDT). Anschließend veröffentlichte die Regierung eine DOT-Wallet-Adresse und erweiterte damit die Auswahl. Außerdem forderte sie große Kryptobörsen auf, Konten von Nutzern in Russland und Belarus einzufrieren.
Polkadot-Gründer Gavin Wood spendete nach den damaligen Angaben 298.367 DOT an die ukrainische Regierung. Er hatte zuvor 5 Millionen US-Dollar zugesagt; der Artikel bewertete die gesendeten Token mit rund 5,8 Millionen US-Dollar. Das war der damals angegebene Gegenwert, keine Überweisung eines feststehenden Dollarbetrags.
Die Ukraine bedankte sich für Woods Beitrag. Der Artikel fasste die damalige Reaktion folgendermaßen zusammen:
Der Beitrag wurde damals als die bislang größte einzelne Spende dargestellt, verglichen mit den Beiträgen von Einzelpersonen und Organisationen.
Auch andere Kryptounternehmen kündigten Hilfe an. Binance sagte über seine gemeinnützige Stiftung Binance Charity mindestens 10 Millionen US-Dollar für humanitäre Unterstützung zu. Die Mitteilung vom 27. Februar 2022 erklärte, das Geld werde auf Organisationen verteilt, die vertriebene Kinder und Familien in der Ukraine und den Nachbarländern unterstützten.
Laut der Nachricht kündigte der damalige FTX-Chef eine Gutschrift von 25 US-Dollar für jeden ukrainischen Nutzer der Börse an. Der Zahlungsdienstleister CoinGate eröffnete zudem einen Spendenweg für die Ukraine und ihre Streitkräfte, bei dem unter anderem Litecoin (LTC) eingesetzt werden konnte. Dies beschreibt Ankündigungen aus dem Jahr 2022 und keine heute verfügbaren Angebote.
In der damaligen Marktaufnahme war DOT innerhalb von 24 Stunden um etwa 2 % auf rund 18,93 US-Dollar gestiegen, begleitet von einer Erholung des Kryptomarkts. Der Artikel beschrieb die Marke von 20 US-Dollar als noch nicht überwundenen Widerstand und sah eine stärkere Unterstützung. Das war eine Analyse der damaligen Handelssituation, keine aktuelle Prognose.
Der Artikel bezifferte den Abstand zum Höchststand von 54,98 US-Dollar aus dem Bullenmarkt im November 2021 auf 65,7 %. Dieser Prozentsatz stammt aus der damaligen Berichterstattung und beschreibt nicht den heutigen Kurs.
Ukraine-Hilfe und die Debatte über Kontensperren
Personen und Unternehmen aus der Kryptobranche beteiligten sich an den Spenden. Gleichzeitig lehnten manche Börsen pauschale Sperren für sämtliche russischen Nutzer ab. Aus dieser Haltung zum Zugang zu Finanzdienstleistungen lässt sich keine politische Neutralität der gesamten Krypto-Community ableiten.
Der ukrainische Vizepremier Mykhailo Fedorov hatte die großen Kryptobörsen aufgefordert, Konten von Nutzern in Russland und Belarus einzufrieren. Nach damaliger Berichterstattung lehnten einige der größten Kryptobörsen, darunter Binance, Coinbase und Kraken, eine pauschale Sperre allein aufgrund von Nationalität oder Wohnsitz ab.
Die Börsen argumentierten, ein einseitiger Ausschluss aller dieser Nutzer würde auch unbeteiligte Menschen treffen. Der damalige Kraken-Chef Jesse Powell erklärte, eine solche Sperre werde ohne rechtliche Verpflichtung nicht erfolgen. Das bedeutete keine Ablehnung geltender Sanktionen: Krakens spätere Mitteilung vom März 2022 bestätigte ausdrücklich die Einhaltung der anwendbaren Sanktionsvorgaben.
Der Artikel berichtete außerdem von Beschwerden russischer Binance-Nutzer über abgelehnte Bankkarten, darunter Karten der von westlichen Sanktionen betroffenen Sberbank. Karten anderer Institute wie Tinkoff funktionierten laut der damaligen Nachricht weiterhin. Dies beschreibt die damaligen Zugangsbedingungen und trifft keine Aussage über die heutige Lage dieser Banken.












