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Zehn US-Bundesstaaten: Fragen für Kryptonutzer im Jahr 2023

Die Bedingungen für Kryptounternehmen unterschieden sich 2023 zwischen den US-Bundesstaaten. Dieser Artikel behandelt zehn Staaten, die damals wegen Zulassungsvorgaben, Energiekosten oder Einschränkungen beim Dienstleistungsangebot diskutiert wurden. Die Auswahl hat keine Rangfolge und ist keine objektive oder aktuelle Liste der schlechtesten Staaten. Für Miner, Händler, Unternehmen und Menschen, die lediglich Kryptowerte halten, ergeben sich unterschiedliche Auswirkungen.
1. Hawaii
In Hawaii verlangte die damalige Auslegung der Geldtransferregeln von bestimmten Unternehmen zulässige Reserven zusätzlich zu den verwahrten Kryptowerten. Dies stellte für manche Anbieter eine hohe Hürde dar. Es handelte sich nicht um ein allgemeines Gesetz von 2016, das jede Plattform verpflichtete, jeden Kundenkauf mit gleich hohen Bargeldbeständen abzudecken.
2023 konnten Teilnehmer des 2020 gestarteten Pilotprogramms Digital Currency Innovation Lab bereits Dienstleistungen in Hawaii anbieten. Iris Ikeda war damals die zuständige Leiterin der Finanzinstitutsaufsicht. Eine spätere offizielle Mitteilung erläuterte, dass Unternehmen für digitale Währungen nach dem Programmende am 30. Juni 2024 für diese Tätigkeiten keine Geldtransferlizenz Hawaiis mehr benötigen. Andere einschlägige Pflichten bestehen weiterhin. Die Beschränkungen von 2023 beschreiben daher nicht automatisch die heutige Situation.

Iris Ikeda und Hawaiis damalige Kryptopolitik
2. New York
New York hat ein Zulassungssystem für bestimmte gewerbliche Tätigkeiten mit virtuellen Währungen. Eine BitLicense kann erhebliche Kosten und Verwaltungsaufwand verursachen. Eine geeignete Bank- oder Trustgesellschaftszulassung mit Zustimmung der Aufsicht kann eine Alternative sein. Die Anforderungen gelten nicht für jede Blockchainsoftware oder jede Privatperson. Anlagen auf eigene Rechnung, Warenzahlungen und das bloße Mining erfordern für sich genommen keine BitLicense. Das Dienstleistungs- und Vermögenswertangebot kann dennoch je nach Anbieter variieren; die konkreten Zulassungen und verfügbaren Leistungen sollten geprüft werden.
3. Massachusetts
Die ursprüngliche Auswahl verwies auf Stromkosten und politische Kritik an Kryptowerten. Für Miner sind der tatsächliche Tarif, der Verbrauch und der Netzanschluss entscheidend; reine Händler betrifft dies wesentlich weniger. Die Bundessenatoren Ed Markey und Elizabeth Warren befürworteten mehr Aufsicht. Markeys Gesetzentwurf von 2023 betraf unter anderem die Offenlegung der Umweltwirkungen großer Miningbetriebe. Ein Bundesgesetzentwurf oder eine politische Äußerung ist kein allgemeines Kryptonutzungsverbot durch Massachusetts.
4. Kalifornien
Kaliforniens Beiname lautet Golden State, nicht Sunshine State. Der Bundesstaat verfügt über einen großen Technologiesektor, aber Lebenshaltung und Geschäftsbetrieb können teuer sein. Die ursprüngliche Steuerdarstellung unterschied nicht ausreichend zwischen Kryptokäufen, Verkäufen, Tauschvorgängen und Warenzahlungen mit Kryptowerten. Diese Vorgänge können unterschiedliche Steuerfolgen haben. Nicht belegt war die Behauptung, Kalifornien besteuere ausnahmsweise jeden Kryptokauf, während ihn fast alle anderen Staaten freistellten. Einkommensteuer und eine mögliche Steuer auf den zugrunde liegenden Warenverkauf sind getrennt zu beurteilen.
5. Oregon
Bundessenator Jeff Merkley aus Oregon unterstützte Untersuchungen des Energieverbrauchs und der Emissionen beim Kryptomining. Er gehörte zu den Mitinitiatoren von Markeys Umwelttransparenzvorlage von 2023. Dies betrifft Bundespolitik und die Folgen des Minings, kein allgemeines Transaktionsverbot durch Oregon. Für Unternehmen sind die tatsächlich geltenden Regeln wichtiger als die pauschale Einordnung eines Politikers als Befürworter oder Gegner von Krypto.
6. West Virginia
West Virginia befasste sich mit Kryptoregelungen, darunter der Aufnahme von Kryptowährungen in Begriffsbestimmungen zur Geldwäschebekämpfung. Dies verbietet nicht automatisch den gewöhnlichen rechtmäßigen Besitz oder jede Zahlung. Die Behauptung eines vollständigen Verbots benötigt einen konkreten Entwurf, dessen richtigen Anwendungsbereich und die Klärung, ob er verabschiedet wurde. Gesetzesvorschläge, geltendes Recht und kriminelle Verwendung sind unterschiedliche Sachverhalte.
7. Maine
Stromkosten können Miner in Maine je nach Tarif, Anschluss und Betrieb belasten. Die pauschale Darstellung, erneuerbare Energien seien dort kaum verfügbar, ist jedoch irreführend. Laut Energieplan des Staates stammten 2023 rund 65 Prozent der in Maine erzeugten Elektrizität aus erneuerbaren Quellen. Dies garantiert einem einzelnen Miningunternehmen weder günstigen Strom noch steuerliche Vorteile.
Die handelsrechtliche Debatte von 2023 betraf unter anderem die Abgrenzung von Geld und kontrollierbaren elektronischen Aufzeichnungen, zu denen Bitcoin gehören kann. Bitcoin aus einer bestimmten gesetzlichen Gelddefinition auszunehmen, bedeutet nicht, Besitz oder Handel zu verbieten. Die Definition verleiht Maine auch nicht selbstständig die Befugnis, eine digitale Zentralbankwährung auszugeben. Eine CBDC ist eine Verbindlichkeit einer Zentralbank und muss nicht auf einer Blockchain beruhen.

Zehn US-Bundesstaaten und Fragen für Kryptonutzer in der Berichterstattung von 2023
8. Connecticut
Die ursprüngliche Auswahl nannte Lebenshaltungs- und Stromkosten in Connecticut, die nach Ort und Tätigkeit zu beurteilen sind. Auf die pauschale Behauptung einer Steuerfreiheit von Kryptohandel oder Kryptozahlungen sollte man sich nicht verlassen; Kryptogewinne sind nicht automatisch allgemein steuerbefreit. Connecticuts Aufsichtsbehörde erläutert, dass bestimmte Wechsel-, Verwahr- oder Transferdienste für virtuelle Währungen eine Geldtransferzulassung benötigen können. Zugelassene Anbieter unterliegen auch Anforderungen an finanzielle Sicherheiten. Die Pflicht hängt von der Tätigkeit ab, gilt nicht automatisch für alle Blockchainplattformen und verbietet Einwohnern nicht generell Kryptokäufe.
9. Rhode Island
Rhode Island reguliert bestimmte Tätigkeiten mit virtuellen Währungen als Geldtransfer. Je nach Dienstleistung kann die Kontrolle über die virtuellen Währungen von Kunden oder entsprechende Transaktionen erfasst sein. Umfang und Ausnahmen sind anhand des Geschäftsmodells zu prüfen; es geht nicht automatisch um eine gesonderte Verwahrlizenz für jedes Kryptounternehmen. Eine Zulassung beseitigt keine finanziellen oder betrieblichen Risiken. Allgemeine Kostenangaben beweisen auch nicht, dass jeder Nutzer stets mehr bezahlt als in allen anderen Staaten.
10. Vermont
Bei Vermont betonte der Artikel Strompreise und begrenzte physische Zugangsmöglichkeiten. Die Angabe von weniger als fünf Kryptoautomaten enthielt keinen klaren Erhebungszeitpunkt und keine überprüfbare Quelle; sie ist nicht als aktuelle Zahl verwendbar. Zudem ist die Zahl zugelassener Betreiber etwas anderes als die Zahl der Geräte. Standorte, Gebühren, Zulassungen und Onlinedienste müssen jeweils aktuell geprüft werden.
Die Kryptobedingungen jedes Staates prüfen
Die Auswahl von 2023 zeigt, warum Zulassungen, Steuern, Dienstleistungsangebote und Miningkosten getrennt untersucht werden müssen. Keiner dieser Faktoren garantiert Gewinne oder verhindert Verluste, und Regeln können sich ändern. Vergleichen Sie die Bedingungen Ihrer Tätigkeit mit aktuellen Informationen der zuständigen Behörden. Ein ergänzender historischer Überblick behandelt zehn damals als kryptofreundlich beschriebene Staaten. Auch diese Auswahl ist keine offizielle Rangliste oder aktuelle Empfehlung.












