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Laserrevolution: Einstellbare Halbleiterringtechnologie

Ein Team von Wissenschaftlern der Technischen Universität Wien (TU Wien) und der Harvard John A. Paulson School of Engineering and Applied Sciences (SEAS) hat gerade eine neue Methode zur Herstellung einstellbarer Halbleiterringlaser vorgestellt. Diese fortschrittlichen Laser haben das Potenzial, leistungsstarke Kommunikation, fortschrittlichere Sicherheitssysteme und vieles mehr zu ermöglichen. Hier ist, was Sie wissen müssen.
Arten einstellbarer Laser und ihre Vorteile
Erst sechs Jahre nach der Demonstration des ersten Lasers durch Theodore H. Maiman mit einer synthetischen Rubinstange begannen Forscher mit der Arbeit an einstellbaren Lasern. Im Gegensatz zu ihren festwellenlängenbasierten Vorgängern können sie so konfiguriert werden, dass sie Licht über verschiedene Wellenlängen aussenden, was sie ideal für Präzisionsanwendungen wie optische Kommunikation und Mikroskopie macht. Damit sind einstellbare Laser zu einem entscheidenden Baustein der heutigen High-Tech- und Medizinbranche geworden.
Kategorien einstellbarer Laser: Gas, Faser, OPOs & Halbleiter
Heutzutage gibt es viele verschiedene Arten einstellbarer Laser, darunter Gaslaser, Faserlaser, optische parametrische Oszillatoren (OPOs) und Halbleiterlaser. Einstellbare Halbleiterlaser gelten von vielen als die fortschrittlichste Option. Sie bieten ein kompaktes Formfaktor, unterstützen ein breites Wellenlängenspektrum und liefern ausreichende Leistung.
Nachteile einstellbarer Laser
Die Technologie einstellbarer Laser hat enorme Fortschritte in den Fähigkeiten erlebt. Dennoch gibt es noch viele Einschränkungen, die die Technologie daran gehindert haben, ihr maximales Potenzial zu erreichen. Beispielsweise bieten einstellbare Laser mit breiten Wellenbereichen oft weniger Präzision. Darüber hinaus werden die Herstellungskosten für diese Geräte und ihre generelle Fragilität als Hindernisse für ihre Weiterentwicklung angesehen.
Wie Halbleiterlaser abgestimmt werden
Es gibt zwei Hauptmethoden, um Halbleiterlaser zu erzeugen und abzustimmen. Die erste Methode erforderte das Hinzufügen eines präzisen Gitters zum Laser-Ridge. Dieses Gitter wird im Nanomaßstab in genauen Winkeln geschnitten, um frequenzselektives optisches Feedback zu erzeugen. Diese Anordnung ermöglicht es Ingenieuren, eine bestimmte Wellenlänge zu verstärken und Störungen von anderen zu reduzieren, indem sie den Laserstrom ändern.

Quelle – Military Aerospace
Die zweite Methode zur Abstimmung von Halbleiterlasern nutzt eine externe Kavität. In dieser Anordnung reflektiert ein rotierendes Beugungsgitter die exakte Wellenlänge in die Kavität. Die Kavität, die die Wellenlänge zu einem Laser anregt, kann durch Drehen eingestellt werden.
Probleme heutiger Halbleiterlaser
Das Feld der Halbleiterlaser weist einige Nachteile auf, an denen Ingenieure über viele Jahre zu arbeiten versucht haben. Einerseits bleibt das Gleichgewicht zwischen Präzision und Reichweite bestehen. Bis jetzt konnte man entweder ein wirklich präzises Gerät oder eines, das verschiedene Wellenlängen zufriedenstellend abdeckt, haben.
Ein weiteres Problem bei Halbleiterlasern ist, dass ihre Leistung bei steigenden Temperaturen deutlich abnimmt. Wenn ein Halbleiterlaser heiß wird, verliert er Leistung, Effizienz und kann sogar beschädigt werden. Daher war es unmöglich, eine langfristige, kontinuierliche, sprungfreie Abstimmung über ein breites Spektrum zu erreichen.
Studie zu Halbleiterringlasern
Angesichts dieser Einschränkungen machten sich Harvard-Ingenieure und Wissenschaftler anderer renommierter Institutionen daran, den ersten breitbandigen, hochpräzisen Halbleiterlaser zu entwickeln. Sie dokumentierten ihre Reise in der Studie „Continuously and widely tunable semiconductor ring lasers“, veröffentlicht im wissenschaftlichen Journal Optica.
Das Papier zeigt ihre Arbeit an einer neuen Art einstellbarer Halbleiterlaser, die eine Ring-Array-Quantenkaskadenlaser‑(QCL‑)Architektur verwendet, um eine gleichmäßige Abstimmung zu ermöglichen und gleichzeitig einen erweiterten spektralen Bereich zu unterstützen. Bemerkenswert ist, dass Quantenkaskadenlaser Halbleiterlaser sind, die Strahlen im Ferninfrarot‑Spektrum erzeugen.
Ring‑QCL‑Design: Unabhängige, adressierbare Arrays
Das Team begann seine Arbeit, indem es mehrere kleine, unabhängig adressierbare Ring‑QCLs erstellte. Bemerkenswert ist, dass Ringlaser zwei Lichtstrahlen mit derselben Polarisation besitzen. Diese Strahlen werden in entgegengesetzte Richtungen um eine durch Spiegel erzeugte geschlossene Schleife geleitet. Dieser Ansatz ermöglicht genaue Messungen der kleinsten Bewegungen. Daher werden Ringlaser häufig in Navigationssystemen als Gyroskope eingesetzt.
In diesem Fall fertigte der Wissenschaftler die Ringlaser mit aktivem Material eines Quantenkaskadenlasers und einem Trockenätzverfahren. Zusätzlich wurden den Ringen jeweils elektrische Kontakte und ein Bus‑Wellenleiter hinzugefügt. Die Ingenieure stellten fest, dass dieser Ansatz die Leistung verbesserte und den optischen Verlust des Bus‑Wellenleiters reduzierte.
Jeder Ring wurde mit einem unterschiedlichen Radius entwickelt. Der Einsatz von Ringen unterschiedlicher Größe erzeugte für jeden Raum unterschiedliche Laserschwingungen. Dieser Ansatz ermöglichte es den Ingenieuren, jeden Ring separat abzustimmen, ohne dass es zu Leistungseinbußen beim Lasern kam.
Erreichen einmodiger Emission mittels Ring‑Kopplern
Dieser einzigartige Ansatz ermöglichte es den Ingenieuren, mehrere Ringe gemeinsam zu nutzen, um bestimmte Leistungen und Wellenlängen zu erzeugen. Das System erlaubte es, die Strahlen jedes Rings über evanescente Richtkoppler entlang gerader Laserabschnitte zu einem einzigen Wellenleiter zu kombinieren. Dabei verhinderten die Richtkoppler ein Verstärkungs‑Gitter, indem sie sicherstellten, dass das Licht nur in eine Richtung gelangt.
Wellenleiteremission durch facettenbasiertes Design
Das Team stellte fest, dass ihr Laser eine einzigartige Methode der Lichtemission verwendet. Dieses System beruht auf einem facettenemittierenden Ansatz, der durch einen Bus‑Wellenleiter führt. Der Wellenleiter kann bei Raumtemperatur genutzt werden, um die Laserfrequenzen nach Bedarf abzustimmen und zu verstärken.
Modulares Ringlaser‑Design ermöglicht Skalierbarkeit
Das modulare Design dieser Laserkonfiguration bedeutet, dass Ingenieure es an jede Anforderung anpassen können. Zusätzlich können die Ringlaser gleichzeitig oder im Einzelring‑Modus betrieben werden. Dadurch erzeugt die Kombination von Lasern einen stärkeren und intensiveren Strahl, was sie für bestimmte High‑Tech‑Anwendungen ideal macht.
Test von Halbleiterringlasern
Die Ingenieure machten sich daran, ihre Theorien in den Reinraumanlagen des Center for Micro and Nanostructures der TU Wien zu testen. Dort stellten sie ein lasendes Gerät mit 5 Ringen her, wobei jeder einen unterschiedlichen Radius hatte. Konkret variierten die Ringgrößen von 220 bis 260 µm.
Nachdem das Gerät erstellt war, testete das Team verschiedene Laseraufbauten und Wellenlängen. In einem Fall kombinierten sie den Abstimmungsbereich von drei verschiedenen Ringen, um eine sprungfreie Abstimmung über breite Bandbreiten zu prüfen.
Ergebnisse der Tests von Halbleiterringlasern
Die Testergebnisse bestätigten die Modelle der Ingenieure. Das Team stellte fest, dass der Einzelring‑QCL bei Raumtemperatur im Dauerstrichbetrieb einen Strahl von bis zu 0,5 mW erzeugen kann. Der Test zeigte zudem, dass das Laserschip trotz intensiver optischer Injektion auf die Laserfacette eine stabile Wellenlängenausgabe beibehielt. Diese Tests zeigten, dass das neue Laserdesign bei hohen optischen Rückkopplungen robust ist.
Zusätzlich stellten die Ingenieure fest, dass die Leistung mit der von Mehrabschnitt‑DFB‑Lasern vergleichbar war. Diese Entdeckung war ein bedeutender Meilenstein, da sie bedeutet, dass diese Laser ohne die Notwendigkeit eines einzigartigen Gitters im aktiven Bereich jedes Lasers hergestellt werden können.
Konkret konnte das Team die drei Laserringe nutzen, um optische Bandbreiten von 266 GHz bis 395 GHz gleichmäßig zu durchlaufen. Die Durchlaufaktion war glatt, und es gab nur minimale spektrale Überlappungen zwischen den einzelnen Ringen. Bemerkenswert ist, dass das Gerät bei hoher optischer Injektion eine bemerkenswert stabile Strahlproduktion erzeugte.
Vorteile von Halbleiterringlasern
| Funktion | Traditionelle einstellbare Laser | Ring‑Array‑Halbleiterlaser |
|---|---|---|
| Wellenlängentuning | Einzelne Wellenlänge zurzeit | Mehrere Wellenlängen gleichzeitig abstimmen |
| Formfaktor | Umfangreich mit externen Teilen | Kompakt, chip‑skaliges modulares Design |
| Herstellungskomplexität | Erfordert komplexe Gitter | Keine Gitter im aktiven Bereich nötig |
| Thermische Stabilität | Empfindlich gegenüber Hitze; Leistung sinkt | Stabile Dauerstrich‑Emission bei Raumtemperatur |
Es gibt viele Vorteile, die diese Studie für den Lasermarkt bringen wird. Erstens hat dieses Design keine beweglichen Teile und ist wesentlich einfacher und kostengünstiger herzustellen. Durch die Senkung der Kosten für die Herstellung von High‑End‑Lasern eröffnet es weitere Anwendungsszenarien und eine breitere Akzeptanz.
Kleine Größe
Das Gerät hat ein kleines Formfaktor, das Ringlaser nutzt, die nach Bedarf vergrößert oder verkleinert werden können. Diese Strategie ermöglicht eine feine Abstimmung der Wellenlänge und eine stabile Emission. Kleinere Laser werden dazu beitragen, zukünftige Technologien und tragbare Geräte voranzutreiben.
Bemerkenswert ist, dass traditionelle einstellbare Laser jeweils eine einzelne Wellenlänge aussenden. Im Gegensatz dazu ermöglicht die Modularität von Ring‑Array‑Lasern, dass mehrere Ringe gleichzeitig arbeiten und einzelne Wellenlängen mit unterschiedlichen Ringradien ansteuern.
Reduziertes Feedback und verbesserte Strahlstabilität
Der Einsatz mehrerer Ringlaser und unidirektionaler Koppler trägt dazu bei, Rückreflexionen zu reduzieren, die frühere Laserkonstruktionen geplagt haben. Dadurch kann diese Struktur leistungsstarke Laser unterstützen, die mehr Energie verarbeiten und stärkere Strahlen erzeugen können als ihre Vorgänger.
Praktische Anwendungen von Halbleiterringlasern
Es gibt mehrere praktische Anwendungen für diese Technologie. Erstens sind Laser ein entscheidender Wettbewerbsfaktor in vielen heutigen High‑Tech‑Bereichen. Die Schaffung leistungsstärkerer und nützlicherer Geräte wird dazu beitragen, die Kosten heutiger Technologien zu senken und gleichzeitig die Einführung innovativer Produkte zu beschleunigen. Hier sind weitere Anwendungsfälle für diese Technologie.
Kommunikation
Die Telekommunikationsbranche sucht stets nach leistungsstärkeren Lasern. Diese neueste Entwicklung könnte dabei helfen, Supernetzwerke zu schaffen, die in der Lage sind, Daten mit bisher unvorstellbarer Geschwindigkeit zu übertragen. Diese Geräte könnten eines Tages Daten über das Universum hinweg übertragen und Weltraumreisende aus Millionen von Meilen Entfernung mit der Erde in Kontakt halten.
Medizin
Der medizinische Bereich nutzt Laser aus vielen Gründen. Vom Scannen nach Erkrankungen bis zur Korrektur der Sehkraft gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie diese Laser in Zukunft die Gesundheit von Millionen Menschen verbessern werden. Die kleinere Größe sowie die erhöhte Flexibilität und Genauigkeit werden eine neue Generation automatisierter medizinischer Dienstleistungen und Verfahren ermöglichen.
Sicherheit
Hochleistungs‑Laserscanner sind ein wesentlicher Bestandteil in vielen Branchen, darunter die Gas‑ und Chemieindustrie. Diese Geräte prüfen auf kleinste Probleme, um katastrophale Ausfälle zu verhindern. Diese Technologie könnte bei der Erkennung von Lecks in Gasleitungen, dem Verfall von Infrastrukturen und anderen kritischen Aufgaben, die die Bevölkerung schützen, helfen.
Zeitplan für Halbleiterringlaser
Halbleiterringlaser könnten in den nächsten 5‑7 Jahren auf den Markt kommen. Es besteht ein unmittelbarer Bedarf an dieser Technologie, und Hersteller werden bestrebt sein, sie zu nutzen, um kleinere und fortschrittlichere Produkte zu schaffen. Dieser Zeitplan wird für die militärische Integration kürzer sein, da dort eine beschleunigte Entwicklung stattfinden könnte, um den wachsenden Anforderungen zukünftiger Schlachtfelder gerecht zu werden.
Forscher zu Halbleiterringlasern
Die Studie zu Halbleiterringlasern war eine gemeinsame Anstrengung der Harvard John A. Paulson School of Engineering and Applied Sciences (SEAS) und der Technischen Universität Wien (TU Wien). Die Forschung wurde von Federico Capasso und Vinton Hayes gemeinsam geleitet. Zusätzlich listet die Studie Johannes Fuchsberger, Theodore P. Letsou, Dmitry Kazakov, Rolf Szedlak und Benedikt Schwarz als wesentliche Mitwirkende auf. Bemerkenswert ist, dass das Department of Defense und die National Science Foundation die Studie über ein Fördermittel finanzierten.
Was kommt als Nächstes für Halbleiterringlaser?
Die Forscher befinden sich mitten im Patentierungsprozess ihrer Arbeit. Anschließend werden sie Hersteller suchen, um die Produktionskosten weiter zu senken. Darüber hinaus wird das Team die Auswirkungen einer Skalierung des Geräts mit mehr Ringen untersuchen.
Investitionen in den Lasersektor
Viele Unternehmen im Lasersektor haben sich einen Ruf für Qualität und exzellenten Service erarbeitet. Diese Firmen haben über Jahrzehnte hinweg Millionen in die Forschung investiert, um die energieeffizientesten und nützlichsten Laser zu entwickeln. Hier ist ein Unternehmen, das seinen Beitrag geleistet hat, dem Markt zuverlässige Geräte zu bieten.
Laser Photonics Corporation
Laser Photonics Corporation
LASE Preisdiagramm
(LASE )
Laser Photonics Corporation hat sich dank solider Geschäftspraktiken und zuverlässiger Laser einen Ruf als Branchenführer erworben. Diese Geräte bieten dem Markt wartungsfreie Hochleistungslösungen. Darüber hinaus legt das Unternehmen Wert darauf, seine Produkte umweltfreundlich und nachhaltig zu gestalten.
Im Oktober 2022 veranstaltete Laser Photonics Corporation einen Börsengang, der 55 Mio. $ an Finanzierung sicherte. Seitdem hat das Unternehmen sein Angebot und seine Kundschaft kontinuierlich erweitert. Heute bedient Laser Photonics Corporation mehrere Fortune‑500‑Unternehmen und gilt als Branchenführer.
Halbleiterringlaser | Fazit
Es gibt viel Grund zur Begeisterung, wenn man die Studie zu einstellbaren Halbleiterlasern diskutiert. Diese Geräte könnten zahlreiche Branchen neu gestalten und die Kosten sowie die Größe zukünftiger Elektronik reduzieren. Die Tatsache, dass ihr Gerät leichter herzustellen ist als die heutigen Optionen und ein breites sowie präzises Wellenlängentuning in einem kompakten, chipgroßen Format bietet, ist ein Gewinn für die gesamte Branche.
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Studien zitiert:
1. Johannes Fuchsberger, Theodore P. Letsou, Dmitry Kazakov, Rolf Szedlak, Federico Capasso, and Benedikt Schwarz, “Continuously and widely tunable semiconductor ring lasers,” Optica 12, 985-990 (2025)












