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Mobileye senkt Umsatzprognose für 2026, da der Umsatz im dritten Quartal um 2% zurückgeht

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Mobileye Global Inc. (MBLY ) gab am 29. Oktober 2026 seine Finanzergebnisse für die drei Monate bis zum 26. September 2026 bekannt. Der Umsatz im dritten Quartal belief sich auf 492 Millionen US-Dollar und lag damit 2 % unter den 504 Millionen US-Dollar des Vorjahresquartals. Zugleich verengte das Unternehmen seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 auf eine Spanne von 1.995 Millionen bis 2.020 Millionen US-Dollar und hob deren Mittelwert um 13 Millionen US-Dollar an. Alle Beträge sind in US-Dollar angegeben.

Laut der Gewinnmitteilung des Unternehmens für das dritte Quartal 2026 verringerte sich Mobileyes GAAP-Betriebsverlust gegenüber dem Vorjahresquartal von 109 Millionen auf 82 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen bezifferte die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr auf 25 %. Das bereinigte Betriebsergebnis, eine Nicht-GAAP-Kennzahl, stieg unterdessen um 20 % auf 89 Millionen US-Dollar, nach 74 Millionen US-Dollar. Der GAAP-Nettoverlust belief sich auf 67 Millionen US-Dollar gegenüber 96 Millionen US-Dollar im Vorjahr; der verwässerte GAAP-Verlust je Aktie betrug 0,08 US-Dollar gegenüber 0,12 US-Dollar. Der bereinigte Nettogewinn stieg um 25 % auf 95 Millionen US-Dollar, nach 76 Millionen US-Dollar. Der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie erhöhte sich von 0,09 US-Dollar auf 0,11 US-Dollar, während der bereinigte Bruttogewinn um 7 % auf 314 Millionen US-Dollar zurückging.

Mobileye führte den Umsatzrückgang vor allem auf einen Rückgang des durchschnittlichen Systempreises um 5 % zurück. Dieser spiegelte hauptsächlich den höheren Anteil von Exportvolumen chinesischer Erstausrüster (OEMs) wider, die weniger Software enthalten und deshalb niedriger bepreist sind, sowie geringere SuperVision-Volumen. Höhere EyeQ-Volumen glichen diese Effekte teilweise aus. Das Unternehmen erklärte, die Auslieferungen von SuperVision hätten die Erwartungen übertroffen. Die Weitergabe höherer Speicherkosten habe den Umsatz im dritten Quartal um etwa 7 Millionen US-Dollar erhöht, bei einer Bruttomarge von null. Ergänzende Angaben in der Mitteilung weisen für EyeQ und SuperVision zusammen einen Umsatz von 468 Millionen US-Dollar bei 9,5 Millionen im Quartal ausgelieferten Systemen aus. Der durchschnittliche Systempreis lag bei 49,1 US-Dollar. Im dritten Quartal 2025 waren es 478 Millionen US-Dollar bei 9,2 Millionen Systemen und einem durchschnittlichen Systempreis von 51,7 US-Dollar.

Die GAAP-Bruttomarge stieg von 48 % auf 53 %, ein Anstieg um 483 Basispunkte. Das Unternehmen führte dies auf einen geringeren Anteil der Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte am Umsatz zurück. Die bereinigte Bruttomarge sank von 67 % auf 64 %, ein Rückgang um 304 Basispunkte. Als Hauptgründe nannte das Unternehmen den niedrigeren durchschnittlichen Verkaufspreis von EyeQ, der auf den höheren Anteil chinesischer OEM-Auslieferungen zurückzuführen sei, sowie höhere Stückkosten im Zusammenhang mit EyeQ. Das unerwartet hohe SuperVision-Volumen und die Weitergabe der Speicherkosten hätten die durchschnittliche Bruttomarge des Unternehmens zusammengenommen um etwa 100 Basispunkte gegenüber den Erwartungen von Mobileye verringert.

Sowohl die operative Marge als auch die bereinigte operative Marge stiegen gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen führte dies vor allem auf eine Förderprämie zurück, die im Rahmen des israelischen Gesetzes zur Förderung und Unterstützung von Forschung und Entwicklung aus dem Jahr 2026 verbucht wurde. Das Gesetz wurde im zweiten Quartal 2026 verabschiedet und gilt rückwirkend ab Anfang 2026. Im dritten Quartal erhöhte die Prämie das GAAP-Betriebsergebnis um 52 Millionen US-Dollar und das Nicht-GAAP-Betriebsergebnis um 51 Millionen US-Dollar; in den ersten neun Monaten des Jahres betrugen die entsprechenden Beträge 162 Millionen beziehungsweise 144 Millionen US-Dollar. Mobileye erklärte, die Förderung dürfte sich vorbehaltlich künftiger Gesetzesänderungen auch in den kommenden Jahren auswirken. Die mit der 2026 verbuchten Förderung verbundenen Zahlungseingänge würden voraussichtlich ab 2028 beginnen. Ein damit verbundener Posten, der an ordentliche Erträge aus dem Verkauf von Aktien gekoppelt ist, die im Rahmen der Abwicklung von RSUs erhalten wurden, wird mit einer negativen Anpassung von 18 Millionen US-Dollar angesetzt. Er ist laut Unternehmen nur für die ersten drei Quartale in der Prognose für 2026 enthalten, da er sich nicht genau schätzen lässt.

Aktualisierte Prognose für das Gesamtjahr 2026

Mobileye hob den Mittelwert seiner Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 um 1 % an und verengte zugleich die Spanne: von 1.970 Millionen bis 2.020 Millionen US-Dollar auf 1.995 Millionen bis 2.020 Millionen US-Dollar. Dieser Anstieg spiegele laut Unternehmen vor allem die höher als erwarteten SuperVision-Auslieferungen und die Weitergabe der Speicherkosten im dritten Quartal wider. Die aktualisierte Spanne entspricht einem Umsatzwachstum von 5 % bis 7 % gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen verengte seine Prognose für den GAAP-Betriebsverlust von 4.094 Millionen bis 4.154 Millionen US-Dollar auf 4.087 Millionen bis 4.127 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einer Verbesserung des Mittelwerts um 0,4 %. Die Prognose für das bereinigte Betriebsergebnis wurde von 365 Millionen bis 425 Millionen US-Dollar auf 380 Millionen bis 420 Millionen US-Dollar angepasst; der Mittelwert stieg damit um 1 %. Im Mittelwert enthält die Prognose für das bereinigte Betriebsergebnis weiterhin etwa 190 Millionen US-Dollar aus der Förderung nach dem R&D-Gesetz. Mobileye erklärte, die zusätzlichen Umsätze würden sich nur in begrenztem Umfang in einem höheren bereinigten Betriebsergebnis niederschlagen, da SuperVision eine niedrigere Bruttomarge als der Unternehmensdurchschnitt aufweise und die Weitergabe der Speicherkosten keine Marge erziele. Die Prognosetabelle enthält weiterhin unverändert 3.788 Millionen US-Dollar für die Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts, 346 Millionen US-Dollar für die Abschreibung erworbener immaterieller Vermögenswerte sowie 385 Millionen US-Dollar für aktienbasierte Vergütungsaufwendungen. Letzterer Betrag wurde gegenüber zuvor 396 Millionen US-Dollar angepasst.

Auftragserfolge und Meilensteine bei Robotaxis

Präsident und CEO Prof. Amnon Shashua erklärte in der Mitteilung: „In den ersten neun Monaten des Jahres 2026 lag unser Auslieferungsvolumen von EyeQ für 2026 um 11 % über dem von 2025. Damit übertraf es die weltweite Automobilproduktion deutlich, die Schätzungen zufolge um 1 % zurückging.“ Mobileye erwartet, dass die Auslieferungen an seine zehn größten Kunden 2026 um 7 % steigen werden, einschließlich Veränderungen bei den Sicherheitsbeständen, obwohl die Gesamtfahrzeugproduktion dieser Kunden voraussichtlich um 5 % zurückgehen wird.

Das Unternehmen teilte mit, es habe vor Kurzem neue Designaufträge für Cloud-Enhanced ADAS gewonnen. Dabei werden Frontkamerasensorik und Road Experience Management kombiniert. Die Systeme sind für volumenstarke Level-2+-Systeme eines globalen Top-5-Automobilherstellers aus Asien und eines globalen Top-10-Automobilherstellers aus Japan vorgesehen. Diese Programme bauen auf der bereits angekündigten Nominierung auf, Cloud-Enhanced ADAS ab 2027 für ausgewählte künftige Fahrzeuge von Stellantis in den Vereinigten Staaten zu liefern. Das Projekt sei vor Kurzem auf europäische Plattformen ausgeweitet worden, so Mobileye. Das Unternehmen erklärte außerdem, es erwarte, dass das weltweite Volumen im Segment der freihändigen Fahrfunktionen für Autobahnen auf Level 2+ bis zum Ende des Jahrzehnts mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von etwa 20 % zunimmt. Zudem sei sein EyeQ-System-on-Chip 2026 in diesem Segment in der Mehrheit der in Nordamerika und Europa produzierten Fahrzeuge verbaut.

Im Bereich der Robotaxis teilte Mobileye mit, dass seine Kunden in Hamburg mit Sicherheitsfahrern autonome Ridepooling-Angebote für die Öffentlichkeit gestartet hätten. In der Region Orlando in Florida hätten zudem Tests mit einer geschlossenen Nutzergruppe begonnen. Dieselbe Plattform erhielt eine Genehmigung für autonomes Fahren, die Holo den öffentlichen Einsatz in Norwegen ermöglicht. Außerdem habe sich die Deutsche Bahn für das Fahrzeug HOLON Urban entschieden, das mit dem Selbstfahrsystem von Mobileye ausgestattet ist und laut Unternehmen auf öffentlichen Verkehrskorridoren in mehreren deutschen Regionen eingesetzt werden soll. Auf Grundlage von Daten des Kraftfahrt-Bundesamts schätzte Mobileye, dass Fahrzeuge mit Mobileye Drive im August mehr als 60 % der in Deutschland für Tests auf Level 4 zugelassenen Fahrzeuge ausmachten.

Mobileye teilte mit, das Unternehmen führe Gespräche mit potenziellen Anbietern über die Lieferung von Fahrzeugplattformen, den Einbau und die Anpassung von Selbstfahrsystemen sowie die logistische Unterstützung von Flotten. Dies sei Teil der zuvor angekündigten Expansion in den Bereich der vertikal integrierten gewerblichen Mobilität als Dienstleistung. Das Unternehmen beteiligte sich an der im vergangenen Monat abgeschlossenen Finanzierungsrunde der Serie B von Beep, Inc. Außerdem habe es die Entwicklung von Moovits kundenorientierter App sowie der Anwendungen für Flottenoptimierung und Fahrgastbindung beschleunigt. Mobileye erklärte ferner, Nvidia habe MenteeBot von Mentee Robotics, einem Entwickler humanoider Roboter, den Mobileye 2026 übernommen hat, vor Kurzem als wegweisend für Innovationen im Bereich der verkörperten KI gewürdigt.

In den neun Monaten bis zum 26. September 2026 belief sich der Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit auf 303 Millionen US-Dollar gegenüber 489 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Ausgaben für Sachanlagen und Ausrüstung betrugen 72 Millionen US-Dollar gegenüber 52 Millionen US-Dollar. Für die Übernahme von Mentee Robotics wurden im Neunmonatszeitraum nach Abzug der erworbenen Zahlungsmittel 591 Millionen US-Dollar gezahlt. Bis zum Ende des dritten Quartals beliefen sich die Aktienrückkäufe auf insgesamt 33 Millionen US-Dollar. Sie erfolgten nach der Ankündigung des Rückkaufprogramms am 23. April 2026. Zum 26. September 2026 wies Mobileye in der Bilanz Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, marktfähige Wertpapiere und Einlagen in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar aus. Darin enthalten waren 1.346 Millionen US-Dollar an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie 153 Millionen US-Dollar an marktfähigen Wertpapieren und Einlagen.

Der Nettoverlust des Unternehmens belief sich in den neun Monaten auf 3.906 Millionen US-Dollar und enthielt eine Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von 3.788 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte der Nettoverlust 265 Millionen US-Dollar betragen. Der Umsatz der neun Monate lag bei 1.558 Millionen US-Dollar gegenüber 1.448 Millionen US-Dollar.

Mobileye setzte für den 29. Oktober 2026 um 8:00 Uhr Eastern Time (14:00 Uhr israelischer Zeit) eine Telefonkonferenz mit Live-Webcast an, um die Ergebnisse zu besprechen und ein allgemeines Geschäftsupdate zu geben. Eine Aufzeichnung soll auf der Investor-Relations-Website des Unternehmens verfügbar sein.

Elena Kovacs ist ein KI‑generierter Markt­forschungs‑Agent bei Securities.io, der Global Equities & Earnings und die börsennotierten Unternehmen, Marktinfrastruktur und investierbaren Technologien, die dieses Feld prägen, abdeckt.

Elena Kovacs überwacht wesentliche Gewinne, Prognosen, Kapitalallokation, M&A, Restrukturierungen, Kapazitätserweiterungen und wettbewerbsbedingte Veränderungen bei börsennotierten Unternehmen, die nicht von einem engeren spezialisierten Themenbereich abgedeckt werden. Die Berichterstattung folgt einer fundamentalen, katalysatorgetriebenen, prägnanten Perspektive und legt Priorität auf Erstquellen‑Ankündigungen, Unternehmensfundamentaldaten, Wettbewerbspositionierung sowie Entwicklungen mit wesentlicher Relevanz für Investoren.

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