Regulierung

IWF kritisiert El-Salvador-Bitcoin-Politik, während Indien FUD zurückkehrt – Regulierungswochen

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IWF äußert sich zu El Salvador

Es war kein Geheimnis, dass die Internationale Währungsfonds (IWF) seit dem Tag, an dem El Salvador seine Absicht bekannt gab, Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel zu machen, gegen diese Idee war. Diese Meinung hat sich erneut in einer kürzlich veröffentlichten Erklärung des IWF geäußert, in der er seine Überzeugung zum Ausdruck bringt, dass sofortige und dramatische Änderungen im Zusammenhang mit dieser neu implementierten Politik erforderlich sind.

“Angesichts der hohen Preisschwankungen von Bitcoin birgt dessen Verwendung als gesetzliches Zahlungsmittel erhebliche Risiken für den Verbraucherschutz, die finanzielle Integrität und die finanzielle Stabilität. Seine Verwendung gibt auch Anlass zu fiskalischen Eventualverbindlichkeiten. Aufgrund dieser Risiken sollte Bitcoin nicht als gesetzliches Zahlungsmittel verwendet werden. Das Personal empfiehlt, den Anwendungsbereich des Bitcoin-Gesetzes zu beschränken und die Regulierung und Aufsicht des neuen Zahlungssystems zu stärken.”

Diese Haltung, die nach jüngsten Gesprächen mit der Regierung selbst gestärkt wurde, berücksichtigt nicht die jüngste Entscheidung, bitcoin-basierte Staatsanleihen auszugeben – etwas, das der IWF sicherlich ablehnen wird. Der IWF gibt an, dass er eine ‘sorgfältige Analyse’ dieser Entscheidung und ihrer Auswirkungen durchführen wird.

Indien FUD kehrt zurück

Die Märkte in Indien wurden diese Woche erschüttert, als ein recycelter Gesetzesentwurf, der ursprünglich im Januar 2021 vorgestellt wurde, erneut vorgelegt wurde. Der Gesetzesentwurf, der ein Verbot von privaten Kryptowährungen vorsieht, führte zu erheblichen FUD in Indien. Obwohl der Gesetzesentwurf vorübergehend zurückgestellt wurde, hat seine Wiedereinführung erneut zu bemerkenswerten Marktkorrekturen in Indien geführt.

Obwohl dieser Gesetzesentwurf als Mittel zum Schutz der Anleger beworben wird, argumentieren viele, dass er das Gegenteil bewirken wird. Indien hat eine der höchsten Kryptowährungsbesitzquoten unter seiner Bevölkerung, und die Anzahl der Bürger, die durch einen solchen Schritt beeinträchtigt würden, ist erheblich.

Wenn man nach weiteren Beweisen für FUD sucht, muss man nur auf die jüngste Leistung von Tether schauen. Während die beliebte Stablecoin in weiten Teilen der Welt an den US-Dollar gekoppelt blieb, haben Dienstleister in Indien gesehen, wie das Vermögen auf bis zu 80 Cent gefallen ist, während Händler ihre Bestände umstellen.

Ernennungen

Während Indien, El Salvador und andere weiterhin mit Regulierungen kämpfen, hat die US-Regierung eine bemerkenswerte Ernennung bei der Federal Reserve vorgenommen, mit Jerome Powell als Vorsitzenden.

Vorsitzender Powell hat jüngst die Aufmerksamkeit derjenigen auf sich gezogen, die digitale Vermögenswerte verfolgen, als er sagte, dass die Federal Reserve keine Absicht hat, Bitcoin zu verbieten – eine klare Haltung und ein deutlicher Unterschied zu den Ansätzen, die in Ländern wie Indien verfolgt werden.

In seiner Rede zur Annahme sprach Vorsitzender Powell davon, dass Zahlungssysteme ein wichtiger Schwerpunkt für die Zukunft seien. Er sagt, dass “… die wichtigsten Schwerpunkte darin bestehen, die Widerstandsfähigkeit und Stabilität des Finanzsystems sorgfältig zu bewachen, sich entwickelnde Risiken durch den Klimawandel und Cyber-Angriffe anzugehen und die Modernisierung des Zahlungssystems zu ermöglichen, während der Schutz der Verbraucher gewährleistet wird.”

Es besteht kein Zweifel, dass diese ‘Modernisierung’ die Entwicklung sowohl einer CBDC als auch die Behandlung digitaler Vermögenswerte wie Bitcoin umfasst.

Joshua Stoner ist ein vielseitiger Berufsprofi. Er hat ein großes Interesse an der revolutionären 'blockchain' Technologie.