Digitale Vermögenswerte
Helium und Streamr Netzwerk schließen sich zusammen, um die Nutzung von IoT-Daten zu verbessern

Helium, ein dezentrales, blockchain‑basiertes Netzwerk zum Verbinden von IoT‑Geräten und zur Bereitstellung einer effizienteren Kommunikationsmöglichkeit, hat kürzlich eine neue Integration angekündigt. Das Projekt wurde mit Streamr integriert und weist darauf hin, dass dieser Schritt dabei helfen wird, die Schwierigkeiten bei der Monetarisierung und dem Teilen der äußerst wertvollen IoT‑Daten (Internet of Things) zu lösen.
Laut der Ankündigung des Projekts wird die Integration Sensorbesitzern ermöglichen, den Datenfluss zu steuern und gleichzeitig durch die Bereitstellung der Daten für diejenigen, die sie benötigen, zu verdienen.
https://twitter.com/helium/status/1539308949236637699
Warum Helium und Streamr perfekt zusammenpassen
Helium ist ein Projekt, das sein Mainnet nutzt, um energiearme drahtlose Geräte miteinander kommunizieren und Daten über sein Knotennetzwerk senden zu lassen. Dabei handelt es sich hauptsächlich um IoT‑Geräte, und das Ziel ist, sie in ein Netzwerk zu integrieren, das eine zuverlässige und schnelle Kommunikation, Datenübertragung und die Versorgung komplexer Systeme wie ganzer Smart Cities ermöglicht.
Das Projekt verwendet Knoten, die als Hotspots bezeichnet werden und von den eigenen Nutzern bereitgestellt werden. Diese Knoten fungieren als Kombination aus einem drahtlosen Gateway und Blockchain‑Mining‑Geräten. Wer die Knoten betreibt, verstärkt das Internetsignal, sodass IoT‑Geräte das Web und damit die Blockchain erreichen können. Im Gegenzug erhalten die Nutzer Belohnungen in Form des nativen Tokens des Projekts, HNT.
Täglich fließen Hunderte Millionen Datenpakete durch dieses Netzwerk, wobei jedes wertvolle Einblicke wie den Standort von Assets liefert. Darüber hinaus trägt das Netzwerk etwas noch Wichtigeres – „eine unbestreitbare Dynamik hin zu einer offenen und vernetzten Welt“, wie das Projekt selbst aussagte.
Obwohl Helium bereits eine kostengünstige, weitreichende Konnektivität ermöglicht hat, besitzt es ein noch größeres verborgenes Potenzial, das durch die kollaborative Analyse von IoT‑Daten freigesetzt werden kann – hier kommt Streamr ins Spiel.
Dies ist eine weitere dezentrale Plattform, die sich jedoch mit dem Veröffentlichen, Konsumieren und Monetarisieren von Echtzeitdaten beschäftigt. Beide Netzwerke gehören der Community, ebenso wie die Daten, die durch sie fließen und es den Nutzern ermöglichen, durch die Bereitstellung wertvoller Einblicke in die Bedingungen bestimmter Gebiete, in denen IoT‑Sensoren Daten erfassen, zu verdienen und diese direkt an Dienste zu senden, die von diesem Wissen profitieren können.
Was bedeutet das für die Zukunft?
Durch die Integration können beide Projekte ihren Nutzern nun eine vollständig dezentrale, vertrauenslose globale Dateninfrastruktur bereitstellen. Nutzer können direkt von den Netzwerkeffekten zusammensetzbarer Ökosysteme profitieren. Darüber hinaus müssen sie nicht mehr die Anbieterbindung und Datenschutzprobleme akzeptieren, die mit zentralisierten Diensten wie Cloud‑Anbietern verbunden sind, um ihre Daten mit Apps und Datenkonsumenten zu verbinden.
Integrationen und Partnerschaften zwischen kompatiblen Projekten wie diesen werden entscheidend für die technologische Infrastruktur von Web3 und der realen Zukunft sein. Diese Partnerschaft könnte einen großen Schritt hin zu einem stabilen und zuverlässigen System für die Übertragung und Monetarisierung von IoT‑Daten darstellen, weshalb es nicht überraschend ist, dass beide Projekte nach der Ankündigung einen erheblichen Kursanstieg verzeichneten.
Um mehr zu erfahren, besuchen Sie unseren Investing in Helium Leitfaden.












