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Gewinn von Franklin Financial steigt im 3. Quartal um 59,4% auf $8,5 Millionen

Franklin Financial Services Corporation (FRAF ), die Bankholdinggesellschaft von F&M Trust mit Hauptsitz in Chambersburg, Pennsylvania, meldete für das dritte Quartal 2026 einen Nettogewinn von 8,5 Millionen US-Dollar, wie aus den am 27. Oktober 2026 veröffentlichten Ergebnissen hervorgeht. Das entspricht einem Anstieg um 59,4 % gegenüber 5,4 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2025. Der verwässerte Gewinn je Aktie betrug 1,89 US-Dollar gegenüber 1,19 US-Dollar im Vorjahresquartal; der unverwässerte Gewinn je Aktie lag bei 1,90 US-Dollar gegenüber 1,20 US-Dollar. Das Unternehmen teilte außerdem mit, dass sein Verwaltungsrat am 15. Oktober 2026 eine reguläre vierteljährliche Bardividende von 0,34 US-Dollar je Aktie für das vierte Quartal 2026 beschlossen hat. Die Auszahlung erfolgt am 25. November 2026 an die Aktionäre, die zum Geschäftsschluss am 6. November 2026 eingetragen sein werden.
In den ersten neun Monaten des Jahres 2026 belief sich der Nettogewinn auf $21,8 Millionen beziehungsweise $4,84 je verwässerter Aktie. Im entsprechenden Zeitraum 2025 waren es $15,2 Millionen beziehungsweise $3,39 je verwässerter Aktie. Das entspricht einem Anstieg um 43,5 %. Die annualisierte Rendite auf das durchschnittliche Gesamtvermögen betrug im Quartal 1,43 % und über die neun Monate 1,26 %. Die annualisierte Rendite auf das durchschnittliche Eigenkapital lag in den jeweiligen Zeiträumen bei 18,53 % und 16,18 %, die annualisierte Nettozinsmarge bei 3,58 % und 3,54 %. Im dritten Quartal 2025 hatten diese annualisierten Kennzahlen 0,93 %, 13,39 % beziehungsweise 3,32 % betragen.
Einzelheiten zur Gewinn- und Verlustrechnung
Der Nettozinsertrag belief sich im dritten Quartal 2026 auf $20,2 Millionen gegenüber $18,2 Millionen im dritten Quartal 2025. Das entspricht einem Anstieg um $2,0 Millionen beziehungsweise 11,0 %. Das Unternehmen führte die Verbesserung hauptsächlich auf geringere Zinsaufwendungen zurück. Der höhere Zinsertrag aus Krediten sei teilweise durch einen Rückgang der Zinserträge aus dem Wertpapierportfolio ausgeglichen worden.
Im dritten Quartal wurde die Kreditrisikovorsorge für Kredite um $867.000 aufgelöst; im entsprechenden Quartal 2025 war ein Aufwand für Kreditrisikovorsorge in Höhe von $1,3 Millionen angefallen. Nach Angaben des Unternehmens war diese Veränderung auf höhere Rückgewinnungen aus Kreditforderungen während des Zeitraums und eine niedrigere historische Verlustquote zurückzuführen, die bei der Berechnung der Risikovorsorge verwendet wird. Der Aufwand für Kreditrisikovorsorge für nicht in Anspruch genommene Kreditzusagen belief sich auf $1,4 Millionen; ein Jahr zuvor war eine Auflösung von $53.000 erfasst worden. Grund dafür war die Bildung einer Rückstellung von $1,5 Millionen für ein Akkreditiv im Zusammenhang mit einem Baukredit für eine Gewerbeimmobilie, bei dem keine Zinsen ertragswirksam erfasst werden.
Die zinsunabhängigen Erträge beliefen sich im Quartal auf $5,4 Millionen gegenüber $4,8 Millionen im Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen verwies auf höhere Gebühren aus der Vermögensverwaltung, höhere Kreditgebühren infolge von Vorfälligkeitsentschädigungen und höhere Erträge aus Lebensversicherungen im Besitz der Bank, die auf Neuabschlüsse zurückzuführen waren. Dem stand ein geringerer Gewinn aus dem Verkauf von Krediten gegenüber, da die Bank mehr Kredite in ihrem Portfolio hielt. Die zinsunabhängigen Aufwendungen betrugen $14,4 Millionen. Das waren $756.000 beziehungsweise 5,0 % weniger als die $15,1 Millionen im Vorjahresquartal. Hauptgrund waren niedrigere Aufwendungen für Leistungen für Beschäftigte im Zusammenhang mit der Krankenversicherung. Der effektive Einkommensteuersatz lag bei 19,9 % gegenüber 19,6 %.
In den ersten neun Monaten belief sich der Nettozinsertrag auf $58,1 Millionen gegenüber $51,0 Millionen. Das entspricht einem Anstieg um $7,0 Millionen beziehungsweise 13,8 %. Der Aufwand für Kreditrisikovorsorge für Kredite betrug $935.000 gegenüber $2,7 Millionen. Im Wert für 2025 war ein Aufwand von $894.000 für einen der in den Bilanzangaben des Unternehmens beschriebenen Baukredite für Gewerbeimmobilien, bei denen keine Zinsen ertragswirksam erfasst werden, enthalten. Die zinsunabhängigen Erträge stiegen um 10,2 % auf $15,9 Millionen, die zinsunabhängigen Aufwendungen um 0,5 % auf $44,4 Millionen. Der effektive Einkommensteuersatz lag bei 20,0 % gegenüber 19,2 %.
Bilanz und Kreditqualität
Die Bilanzsumme belief sich am 30. September 2026 auf $2,365 Milliarden und lag damit 5,6 % über den $2,239 Milliarden vom 31. Dezember 2025. Die zur Veräußerung verfügbaren Schuldverschreibungen nahmen vor allem aufgrund von Käufen abzüglich Tilgungen um $10,9 Millionen beziehungsweise 2,4 % zu. Das Portfolio wies einen nicht realisierten Nettoverlust von $46,0 Millionen auf, verglichen mit $26,8 Millionen zum Jahresende 2025.
Die Nettokredite stiegen um $62,4 Millionen beziehungsweise 4,1 % auf $1,603 Milliarden. Treiber waren Zuwächse von $44,8 Millionen bei Krediten für Gewerbeimmobilien und von $49,2 Millionen bei Wohnimmobilienkrediten für Gebäude mit ein bis vier Wohneinheiten. Teilweise ausgeglichen wurden diese Zuwächse durch einen Rückgang der gewerblichen und industriellen Kredite (C&I) um $28,4 Millionen. Die Kredite für Gewerbeimmobilien beliefen sich auf insgesamt $948,4 Millionen. Die größten Sicherheitenkategorien waren Mehrfamilienhäuser ($143,1 Millionen), Hotels und Motels ($108,4 Millionen) sowie Bürogebäude ($99,4 Millionen); die betreffenden Immobilien lagen überwiegend im Marktgebiet der Bank in Südzentral-Pennsylvania. Die Konzentrationsquote der Bank für nicht eigengenutzte Gewerbeimmobilien lag bei 327,3 % des risikobasierten Kapitals, gegenüber 349,9 % am 31. Dezember 2025.
Die Einlagen stiegen um $121,6 Millionen beziehungsweise 6,6 % auf $1,957 Milliarden. 19,4 % der gesamten Einlagen entfielen auf unverzinste Girokonten, verglichen mit 16,9 % zum Jahresende 2025. Die Kosten der gesamten Einlagen lagen in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 bei 1,50 %, nach 1,91 % im entsprechenden Zeitraum 2025, und sanken im dritten Quartal 2026 auf 1,46 %. Die Bank schätzte, dass zum 30. September 2026 etwa 90 % ihrer Einlagen durch die FDIC versichert oder besichert waren.
Das Eigenkapital der Aktionäre stieg gegenüber dem Jahresende 2025 um 2,5 Mio. $ auf 177,7 Mio. $. Dabei wurde der Anstieg der Gewinnrücklagen um 17,2 Mio. $, nach Abzug von Dividenden in Höhe von 4,5 Mio. $, in den ersten neun Monaten 2026 durch einen Anstieg des kumulierten sonstigen Gesamtverlusts um 15,2 Mio. $ ausgeglichen. Der Buchwert betrug 39,48 $ je Aktie. Der materielle Buchwert je Aktie, eine vom Unternehmen als Nicht-GAAP-Kennzahl eingestufte Messgröße, stieg von 37,10 $ am 31. Dezember 2025 auf 37,48 $. Im Rahmen eines im Dezember 2025 genehmigten Rückkaufplans am offenen Markt, der sich über einen Zeitraum von einem Jahr auf 150.000 Aktien erstreckte, kaufte das Unternehmen in den ersten neun Monaten 2026 14.950 Aktien zurück, um seinen Dividenden-Reinvestitionsplan und seinen Aktienkaufplan für Beschäftigte zu finanzieren. Das Unternehmen erklärte, die Bank sei zum 30. September 2026 gemäß den aufsichtsrechtlichen Vorgaben als gut kapitalisiert eingestuft worden.
Die notleidenden Kredite beliefen sich am 30. September 2026 auf insgesamt 17,8 Mio. $ beziehungsweise 1,1 % der gesamten Bruttokredite. Am 31. Dezember 2025 hatten sie sich auf 8,5 Mio. $ beziehungsweise 0,55 % belaufen. Sie bestanden überwiegend aus drei gewerblichen Immobilienkrediten an zwei voneinander unabhängige Kreditnehmer mit einem Gesamtvolumen von 17,5 Mio. $. Ein Kreditnehmer hat zwei Baukredite über insgesamt 8,9 Mio. $ für ein gewerbliches Mischnutzungsprojekt: einen fällig gewordenen Kredit über 7,0 Mio. $ und einen Kredit über 1,9 Mio. $, der Teil einer im zweiten Quartal 2026 zugesagten Finanzierung über 2,5 Mio. $ ist. Damit sollten die äußere Gebäudehülle vollständig geschlossen, die Sicherheiten geschützt und sämtliche überfälligen Baukosten beglichen werden. Eine vom Bauträger unterzeichnete Stillhaltevereinbarung legte konkrete Leistungskriterien und Abhilfemaßnahmen fest. Auf Grundlage eines mit Abschlag angesetzten Schätzwerts der Immobilie in ihrem Ist-Zustand aus einem im dritten Quartal 2026 eingegangenen Gutachten hielt die Bank für den Kredit eine Einzelwertberichtigung von 1,2 Mio. $ vor. Der zweite Kreditnehmer hat einen gewerblichen Immobilienkredit über 8,6 Mio. $, der durch sechs gewerbliche Bürogebäude besichert ist. Die Bank hat eine Beteiligung an diesem Kredit erworben, ist jedoch nicht dessen federführender Kreditgeber. Im zweiten Quartal 2026 wurde die ertragswirksame Erfassung von Zinsen für den Kredit eingestellt; zum 30. September 2026 war dafür eine Einzelwertberichtigung von 628.000 $ gebildet.
Das Verhältnis des Risikovorsorgebestands für Kreditverluste zu den Krediten betrug sowohl am 30. September 2026 als auch am 31. Dezember 2025 1,32 %. Der Risikovorsorgebestand für nicht in Anspruch genommene Kreditzusagen stieg von 1,9 Mio. $ auf 3,4 Mio. $. Ursache des Anstiegs war eine Risikovorsorge von 1,5 Mio. $ für das Akkreditiv im Zusammenhang mit dem Baukredit, bei dem keine Zinsen ertragswirksam erfasst werden.
Die Gebühren aus der Vermögensverwaltung beliefen sich im dritten Quartal 2026 auf 2,4 Mio. $ und lagen damit 7,1 % über den 2,3 Mio. $ des Vorjahreszeitraums. In den ersten neun Monaten 2026 betrugen sie 7,3 Mio. $, ein Plus von 5,8 % gegenüber 6,9 Mio. $. Das verwaltete Vermögen belief sich am 30. September 2026 auf 1,471 Mrd. $. Darin enthalten waren 1,317 Mrd. $ in der Vermögensverwaltung und 154,3 Mio. $ bei Drittmaklern, laut der Tabelle in der Mitteilung.
Die Effizienzquote des Unternehmens, eine von ihm als Nicht-GAAP-Kennzahl eingestufte Messgröße, betrug im dritten Quartal 2026 55,69 %, verglichen mit 65,19 % im Vorjahreszeitraum. Die Ausschüttungsquote für die Quartalsdividende lag bei 17,93 %. Der Marktwert je Aktie belief sich am 30. September 2026 auf 61,82 $, verglichen mit 46,00 $ am 30. September 2025, laut der Tabelle des Unternehmens zu den wichtigsten Kennzahlen.












