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US-Dollar vor den Arbeitsmarktdaten: Rückblick auf den 7. Oktober 2022

- US-Dollar bleibt stark
- US-Arbeitsmarktdaten im Fokus
- Auch am Aktienmarkt herrscht Zurückhaltung
Am Freitagmorgen, dem 7. Oktober 2022, blieb der US-Dollar am Devisenmarkt stark. Zuvor hatte mehr Zuversicht an den Märkten die Währung zeitweise unter Druck gesetzt. Vor der Veröffentlichung der US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft (NFP) für September warteten die Händler ab. Auch an der Wall Street blieb der Handel vor den Daten zurückhaltend. Dieser Bericht beschreibt die Lage vor der Veröffentlichung, keine aktuelle Marktprognose.
Dollar lässt keinen Spielraum für Rivalen
Zu Wochenbeginn hatte der Dollar bei einer verbesserten Risikostimmung etwas nachgegeben. EUR/USD hatte sich von jüngsten Tiefständen erholt und näherte sich der Parität, also einem Euro je US-Dollar. Der Euro blieb jedoch unter 1,00 Dollar. Die anstehenden Arbeitsmarktdaten konnten aus damaliger Sicht Ausschläge in beide Richtungen auslösen.
Das Pfund verlor am Donnerstag, dem 6. Oktober, erneut an Boden, nachdem es sich von seinen jüngsten Rekordtiefs erholt hatte. Zu Wochenbeginn hatte eine teilweise Rücknahme der neuen britischen Finanzpläne zur Erholung beigetragen. Zugleich belasteten die schwierigen Gespräche zwischen Großbritannien und der EU über die Handelsregelungen für Nordirland die Stimmung.
Beschäftigung: Schlüsselmarkttreiber in den USA
Im Mittelpunkt stand am 7. Oktober 2022 der US-Arbeitsmarktbericht für September. Der Artikel nannte die damalige Analystenerwartung von rund 275.000 zusätzlichen Stellen außerhalb der Landwirtschaft. Eine Abweichung von dieser Erwartung konnte die Märkte bewegen. Die Zahl war eine Prognose vor Veröffentlichung, kein gemeldetes Ergebnis.
Für die Arbeitslosenquote erwartete der Artikel etwa 3,7 %. Auch dies war eine damalige Prognose. In der angespannten Marktlage konnten unerwartete Zahlen deutliche Reaktionen auslösen. Anleger verfolgten außerdem die weiterhin auf geldpolitische Straffung ausgerichteten Äußerungen der Federal Reserve und mögliche Hinweise auf breitere wirtschaftliche Probleme.
Vorsicht bei Aktien bleibt bestehen
Am Freitagmorgen blieb der Aktienhandel vor den US-Daten verhalten; europäische Börsen verzeichneten Verluste. Anleger an den großen US-Indizes hofften dennoch auf einen positiven Wochenschluss. Ob es dazu kommen würde, war zum Berichtszeitpunkt offen.
Trotz der Verluste vom Donnerstag lagen die drei großen US-Aktienindizes im bisherigen Wochenverlauf deutlich über ihren Ausgangswerten. Wenn sich die Abgaben am Freitag nicht fortsetzten, konnte die Woche positiv enden. Dies war die Einschätzung vor den Arbeitsmarktdaten und kein Bericht über den späteren Schlussstand.












