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Das durchschnittliche Tagesvolumen der CME Group steigt im Oktober um 15% auf den Rekordwert von 30 Millionen Kontrakten

Die CME Group meldete am 3. November 2026, dass das durchschnittliche Tagesvolumen (ADV) im Oktober 2026 mit 30 Millionen Kontrakten einen neuen Oktoberrekord erreichte – 15 % mehr als im Oktober 2025, als der vorherige Rekord bei 26,3 Millionen Kontrakten lag.
Auch Zins-, Aktienindex-, Energie- und Agrarprodukte verzeichneten im Oktober ADV-Rekorde. Das ADV im Zinsbereich stieg um 28 % auf 14,8 Millionen Kontrakte und erreichte damit den höchsten Wert aller Anlageklassen. Das ADV bei Aktienindexprodukten nahm um 15 % auf 8,8 Millionen zu. Das ADV im Energiebereich belief sich auf 2,7 Millionen Kontrakte, im Agrarbereich erreichte es 2,1 Millionen. Das ADV im Devisenhandel lag bei 985.000 Kontrakten, im Metallbereich bei 805.000 und im Kryptowährungsbereich bei 145.000 Kontrakten mit einem Nominalwert von 7,85 Milliarden US-Dollar.
Treasury- und Micro-Aktienindexprodukte trieben das Wachstum
Das stärkste Wachstum an den Zinsmärkten entfiel auf Futures und Optionen auf US-Staatsanleihen und nicht auf SOFR-Kontrakte. Das ADV bei Treasury-Futures und -Optionen stieg um 48 % auf 9,2 Millionen Kontrakte. Bei SOFR-Futures und -Optionen betrug der Anstieg dagegen 5 % auf 4,9 Millionen.
Bei jeder im Bericht aufgeführten Laufzeit von US-Staatsanleihen betrug das Wachstum mindestens 50 %. Das ADV bei Futures auf zehnjährige US-Treasury-Notes stieg um 58 % auf 2,7 Millionen Kontrakte, bei Futures auf fünfjährige Notes um 50 % auf 1,8 Millionen und bei Futures auf zweijährige Notes um 51 % auf 1,1 Millionen. Futures auf 30-jährige US-Treasury-Bonds legten um 52 % auf 625.000 Kontrakte zu. Der deutlich geringere Anstieg bei SOFR zeigt, dass der Rekord im Zinsbereich nicht auf ein gleichmäßiges Wachstum über das gesamte Produktangebot hinweg zurückzuführen war.
Das Wachstum bei Aktienindizes hing eng mit Micro-Produkten zusammen. Das ADV bei Micro-E-Mini-Nasdaq-100-Futures sprang um 74 % auf 2,9 Millionen Kontrakte, während E-Mini-Nasdaq-100-Optionen um 32 % auf 131.000 zulegten. Über alle Aktienindizes hinweg erreichten Micro-E-mini-Futures und -Optionen ein ADV von 4,4 Millionen Kontrakten und machten damit 50 % des gesamten ADV bei Aktienindexprodukten aus. Dieser Anteil zeigt, dass Micro-Kontrakte für das Ergebnis bei Aktienindizes zentral waren und nicht nur einen zusätzlichen Wachstumsbeitrag leisteten.
Rohstoff- und internationales Handelsgeschehen
Auch bei Rohstoffen stachen Micro-Produkte hervor, wobei ihr Umfang je nach Markt erheblich variierte. Das ADV bei Micro-WTI-Rohöl-Futures schnellte um 221 % auf 190.000 Kontrakte nach oben, obwohl das gesamte ADV im Energiebereich nur um 1 % wuchs. Micro-Energie-Futures machten 7,4 % des gesamten ADV im Energiebereich aus, während Micro-Metall-Futures 51 % des ADV im Metallbereich stellten.
Das ADV im Agrarbereich stieg insgesamt um 7 %. Das ADV bei Mais-Futures nahm um 21 % auf 478.000 Kontrakte zu, bei Sojaschrot-Futures um 7 % auf 198.000. Das stärkere Ergebnis bei Mais sorgte für einen deutlich ausgeprägteren Zuwachs in einem Agrarbereich, der bereits insgesamt wuchs.
Das internationale ADV stieg um 9 % auf 9 Millionen Kontrakte. Das ADV in der EMEA-Region nahm um 7 % auf 6,3 Millionen Kontrakte zu, während es in der APAC-Region um 15 % auf 2,3 Millionen stieg. Damit verzeichnete APAC die höhere regionale Wachstumsrate, während EMEA den größeren Anteil am internationalen Volumen ausmachte.
Kassamarktplattformen und Sicherheiten ergänzen das Bild
Auch die Handelsaktivität auf den Kassamarktplattformen der CME Group nahm zu. Der gesamte durchschnittliche tägliche Nominalwert (ADNV) von BrokerTec stieg um 18 % auf 1,127 Billionen US-Dollar. Das ADNV bei US-Repo-Geschäften erreichte mit 419,5 Milliarden US-Dollar einen Rekordwert. Das ADNV bei europäischen Repo-Geschäften stieg um 19 % auf 358 Milliarden Euro und bei US-Treasuries um 50 % auf 120 Milliarden US-Dollar. Das ADNV im EBS-Spot-Devisenhandel nahm um 9 % auf 62,3 Milliarden US-Dollar zu.
Diese Nominalwerte messen eine andere Größe als das ADV und lassen sich nicht mit der Zahl der Kontrakte zusammenrechnen. Sie zeigen ein Wachstum bei Repo-Geschäften, US-Treasuries und dem Devisen-Spotmarkt parallel zu den Zuwächsen bei börsengehandelten Futures und Optionen.
Die durchschnittlichen Kundensicherheiten, die zur Erfüllung der Einschussanforderungen dienten, beliefen sich auf 147 Milliarden US-Dollar in Form von Barsicherheiten und 166,9 Milliarden US-Dollar in Form von unbaren Sicherheiten. Diese Angabe bezieht sich auf den rollierenden Dreimonatszeitraum bis einschließlich September 2026 und nicht allein auf den Oktober. Sie liefert zusätzlichen Kontext zum Umfang der Kundensicherheiten, die die Anforderungen der CME Group absichern.
Der Oktoberrekord spiegelt letztlich sowohl das Volumen als auch die Breite des Wachstums wider. Zins- und Aktienindexprodukte stellten die größten Kontraktvolumina, Micro-Kontrakte spielten bei Aktienindizes und Metallen eine bedeutende Rolle, und auch die internationalen Volumina sowie die Nominalwerte auf den Plattformen nahmen zu. Das langsamere Wachstum bei SOFR und das geringe Plus beim gesamten Energievolumen zeigen, dass besonders starke Produktbereiche den Rekord ermöglichten und nicht alle Märkte gleichermaßen kräftig zulegten.












