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Chainlink überholt MANA in einer WhaleStats-Auswertung von Juni 2022

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Editorial image for Chainlink Flips MANA as the Most Traded Token by Ethereum Whales

Im Juni 2022 berichtete WhaleStats, dass Chainlink (LINK) Decentraland (MANA) bei einem Indikator für die Handelsaktivität großer Ethereum-Adressen überholt hatte. Die Auswertung bezog sich auf eine von der Plattform erfasste Gruppe von 5.000 Adressen. Es handelt sich um eine historische Momentaufnahme, nicht um ein aktuelles Ranking des gesamten Kryptomarkts.

LINK in einer historischen WhaleStats-Auswertung

WhaleStats beobachtete die Aktivitäten großer Wallets, häufig „Whales“ genannt. Der damalige Bericht beschrieb die untersuchte Gruppe mit durchschnittlichen Beständen im Wert von rund 16.426.154 US-Dollar und mehr als 10.082 ETH. Diese Angaben sind keine allgemeine Mindestgrenze für jede einzelne Adresse und keine heutige Bestandsaufnahme.

MANA hatte zuvor den Spitzenplatz beim genannten Handelsindikator belegt. LINK rückte laut der damaligen Meldung nach vorn. Daraus lässt sich weder eine dauerhafte Präferenz aller Großanleger noch ein sicherer künftiger Kursanstieg ableiten.

Der Bericht führte mehrere unterschiedliche Kennzahlen auf: MANA als am breitesten gehaltenen Token, FTT als größte Tokenposition nach Dollarwert sowie LINK auf Rang zehn bei Handelsvolumen beziehungsweise Verkäufen. Zugleich wurde LINK als meistgekaufter Token und der zugehörige Vertrag als viertmeistgenutzter Smart Contract genannt. Diese Kategorien und die jeweiligen Messzeiträume dürfen nicht zu einer einzigen Rangliste zusammengezogen werden. Auch die FTT-Angabe beschreibt ausschließlich die damalige Situation.

Die Meldung erschien während des Marktrückgangs im Juni 2022 und nannte einen LINK-Kurs von etwa 6,28 US-Dollar. Erste Erholungszeichen wurden damals als mögliche Unterstützung für den Kurs und die Handelsaktivität beschrieben. Das war eine Markteinschätzung zu diesem Zeitpunkt, keine aktuelle Preisangabe oder Prognosegarantie.

Die damaligen Pläne für Chainlink Staking

Vor dem jüngsten Rückgang hatte LINK zeitweise zugelegt. Der Bericht brachte dies mit einer neuen Staking-Roadmap in Verbindung. Die zeitliche Nähe allein belegt jedoch nicht, dass die Ankündigung die einzige Ursache der Kursbewegung war.

Die Roadmap beschrieb Staking als zusätzliche kryptowirtschaftliche Absicherung für Oracle-Dienste. Teilnehmer hinterlegen LINK; Belohnungen und gegebenenfalls Sanktionen hängen von den Regeln der jeweiligen Version ab. Die Regeln schaffen Anreize für die Einhaltung von Leistungsanforderungen.

Das Whitepaper zu Chainlink 2.0 erschien im April 2021; weitere Hinweise folgten Anfang 2022. Die Staking-Pläne richteten sich sowohl an Community-Mitglieder als auch an Node-Betreiber. Im Juni 2022 war dies eine angekündigte Entwicklung, nicht bereits ein uneingeschränkt verfügbares Angebot mit garantiertem passivem Einkommen.

Hinterlegtes LINK soll die wirtschaftlichen Anreize rund um bestimmte Oracle-Leistungsanforderungen verstärken. Das ersetzt weder die technische Prüfung der Datenquellen noch beseitigt es Risiken. Chainlinks Verbreitung als Oracle-Infrastruktur ist außerdem nicht mit einer Garantie für den Wert des LINK-Tokens gleichzusetzen.

Die erste Staking-Betaversion hieß v0.1. Die Bezeichnung galt dem Staking-Protokoll und nicht der ursprünglichen gesamten Chainlink-Implementierung. Im Juni 2022 war der Start für die zweite Jahreshälfte vorgesehen. Tatsächlich begann der frühe Zugang am 6. Dezember 2022; der allgemeine Zugang folgte am 8. Dezember innerhalb der damals festgelegten Kapazitäts- und Teilnahmegrenzen. Staking war ein Bestandteil von Chainlink Economics 2.0.

Bei der Vorstellung verwies das Chainlink-Team auf die Einbindung seiner Oracle-Dienste in zahlreiche Anwendungen. Die Roadmap sollte nach Darstellung des Projekts Sicherheit und Nutzbarkeit verbessern; daraus folgt keine pauschale Garantie für jede angeschlossene Anwendung.

Die Ankündigung formulierte das Ziel, mit höherer Oracle-Sicherheit und stärkeren Zusicherungen für Nutzer eine Wirtschaft aus Smart Contracts auf mehreren Blockchains zu unterstützen, die langfristig Märkte im Wert mehrerer Billionen US-Dollar absichern könnte. Das war eine Zielvorstellung des Projekts, keine bereits erreichte oder garantierte Marktgröße.

Chainlink verglich die schrittweise Einführung mit dem Ausbau seiner Price Feeds. Diese Dienste liefern Preis-Datenfeeds für Smart Contracts. Solche Oracle-Dienste liefern unter anderem Daten für Anwendungen der dezentralen Finanzwirtschaft.

Weitere Informationen bietet unser Leitfaden zum Investieren in Chainlink.

Ali ist ein freiberuflicher Schriftsteller, der die Kryptowährungsmärkte und die Blockchain-Industrie abdeckt. Er hat 8 Jahre Erfahrung darin, über Kryptowährungen, Technologie und Handel zu schreiben. Seine Arbeiten können auf verschiedenen hochkarätigen Investitionsseiten gefunden werden, darunter CCN, Capital.com, Bitcoinist und NewsBTC.