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Bitcoin kämpft um die $19.000 vor dem Wochenende: Warum BTC-Investoren zuversichtlich bleiben sollten

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Bitcoin hat seine Kursbewegung am Freitag unter die $20.000 ausgedehnt, nachdem es am letzten Wochenende diese Unterstützung verloren hatte. Die Leitkryptowährung fiel während der Handelssitzung am Donnerstag auf ein mehrmonatiges Tief von $18.290, und ein sofortiger Versuch, das verlorene Terrain zurückzugewinnen, wurde knapp unter $19.470 abgelehnt.

BTC/USD-Handelstabelle

Bitcoin wechselte zu einem Preis von $18.845 – etwa 5 % niedriger als in den vergangenen sieben Tagen.

Die Eindämmung der Inflation hat den Bitcoin-Preis auf extreme Abschläge getrieben

Als er seine Sicht auf den Rückgang dieser Woche teilte, beobachtete Bloomberg‑Analyst Mike McGlone, dass der Kryptowährungsmarkt extreme Tiefststände erreicht hat. Der Absturz auf dieses Niveau wurde durch Anlegerängste beschleunigt, die nach der Entscheidung der Federal Reserve, den Leitzins um 75 Basispunkte zu erhöhen, entstanden sind. In vielerlei Hinsicht dämpft dieser Anstieg auf ein 15‑jähriges Hoch des Fed Funds Rate die Aussichten für Risikogüter, einschließlich Kryptowährungen.

Monatliche Zinsänderungen und Fed Funds Rates. Quelle: Forbes

Anfang dieses Monats deutete McGlone an, dass Bitcoin wahrscheinlich ähnlich wie Gold und Staatsanleihen verlaufen wird, obwohl es im aktuellen Markt leidet. Der Senior Commodity Strategist von Bloomberg Intelligence schrieb im neuesten Ausgabe des Crypto Outlook‑Berichts, dass das Asset ein „Wildcard“ sei, das sich zu einer robusten Erholung fähig macht, sobald der Aktienmarkt am Tiefpunkt ist. Zusätzlich theorierte er, dass die Mechanismen von Angebot und Nachfrage, d. h. skalierte Adoption und sinkendes Token‑Angebot, darauf hindeuten, dass die Preise im Laufe der Zeit steigen werden.

Die Auswirkungen der Federal Reserve

McGlone erkannte die Rolle der Geldpolitik der US‑Federal Reserve im aktuellen Bärenmarkt an, da die Fed signalisiert hat, dass weitere Zinserhöhungen folgen werden. Der Marktstratege stellte fest, dass die Federal Reserve irgendwann von der quantitativen Straffung zu einer anderen Geldpolitik übergehen muss, wobei Bitcoin dann am meisten profitieren würde. Während ein konkretes Datum, wann die Federal Reserve ihre aktuellen Maßnahmen beendet, unbekannt bleibt, haben einige Analysten vorhergesagt, dass eine Verlangsamung voraussichtlich im ersten Quartal 2023 eintreten könnte.

deVere Group CEO Nigel Green beobachtet, dass Bitcoin-Whales sich darauf vorbereiten, groß zu kaufen

In einem am vergangenen Mittwoch veröffentlichten Blogbeitrag enthüllte deVere Group CEO Nigel Green, dass er im aktuellen Bärenmarkt den Rückgang kauft und die Situation als „Schlüssel‑Kaufgelegenheit“ bezeichnet. Der Fintech‑Executive gab seine Einschätzung der aktuellen Marktlage ab und bemerkte, dass es eine Gelegenheit sei, mit langfristiger Perspektive zu akkumulieren.

Green sagte, dass Bitcoin und alle anderen Risikogüter die Auswirkungen der aggressiven Erholung des US‑Dollars spüren. Dies, erklärte er, sei auf die aggressive Geldpolitik der Federal Reserve zurückzuführen, die ebenfalls die globalen Aktienmärkte beeinflusst hat. Der CEO von deVere Group bemerkte zudem, dass er über die langfristige Perspektive hinaus die On‑Chain‑Metriken genau beobachtet, die darauf hindeuten, dass jetzt der optimale Zeitpunkt sei, in die Asset‑Klasse zu investieren.

Whale‑Aktivität deutet auf eine mögliche Erholung hin

Der Gründer von deVere Group hob hervor, dass Bitcoin‑Whales verkauft haben, was die Marktpreise senkt, da andere verängstigt werden und panikartig verkaufen. Infolgedessen können die Hauptakteure später noch stärker in das Token zurückkaufen, jedoch zu einem niedrigeren Preis. Er meinte weiter, dass Investoren sich wahrscheinlich darauf vorbereiten, in den kommenden Wochen ihr Portfolio zu erweitern.

Green stellte fest, dass die Whale‑Aktivität zeigt, dass es 103 neue Wallets gibt, die zwischen 10.000 und 100.000 Bitcoins halten. Er wies darauf hin, dass diese Faktoren zusammen mit den Grundlagen von Krypto den aktuellen Rückgang als Rabatt darstellen. Insgesamt ist Green überzeugt, dass Bitcoin und andere führende Kryptowährungen trotz der jüngsten Turbulenzen auf einem Aufwärtstrend sind.

US‑Abgeordneter stellt den intrinsischen und gesellschaftlichen Wert von Bitcoin in Frage

Abseits des Marktes hat die führende Kryptowährung erneut Kritik erhalten, diesmal von US‑Gesetzgebern. In einem Interview mit CNBC stellte der US‑Abgeordnete aus Kalifornien, Brad Sherman, das Potenzial von Bitcoin als zukünftige verlässliche Währung infrage, mit der Begründung, dass das führende Krypto‑Asset nicht die notwendige Unterstützung habe, um die Wirtschaft zu stärken. Sherman kritisierte Bitcoin als wertlos sowohl gesellschaftlich als auch intrinsisch und fügte hinzu, dass es berüchtigt dafür sei, Verbrechen wie Steuerhinterziehung zu erleichtern.

Der Gesetzgeber, der sich für ein Verbot von Bitcoin einsetzt, hat eingeräumt, dass es derzeit unmöglich sei, es zu verbieten, aber die Regierung könne die Kontrolle zurückgewinnen, indem sie mehr Vorschriften erlässt. Er wies zudem darauf hin, dass Bitcoin bei einer erfolgreichen Regulierung durch KYC‑ und Anti‑Geldwäsche‑Vorschriften sein Interesse verlieren könnte, weil es nicht in der Lage sei, den Dollar zu erreichen.

Um mehr über Bitcoin zu erfahren, schauen Sie sich unseren Leitfaden Investieren in Bitcoin an.

Sam ist ein Finanzinhalte-Spezialist mit einem starken Interesse an dem Blockchain-Bereich. Er hat mit mehreren Firmen und Medienunternehmen in den Bereichen Finanzen und Cybersicherheit zusammengearbeitet.