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Bitcoin-Mining-Updates – ein Moratorium in New York, Anleiheverzögerungen in El Salvador und eine Einladung nach Kenia

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Editorial image for Bitcoin Mining Updates – A New York Moratorium, Bond Delays in El Salvador, and an Invitation to Kenya

Wie Marktzyklen auf- und abflauen, kommen und gehen Händler. Unabhängig vom Zustand des Marktes bleiben Bitcoin-Miner jedoch ein relativ konstanter Faktor. Sicherlich können einige kleine Unternehmen während der kältesten Tage des Krypto‑Winters offline gehen, wenn die BTC‑Preise den Betrieb nicht mehr tragen können, aber die verbleibenden spielen eine wichtige Rolle bei der Sicherung des Netzwerks und gewährleisten anhaltendes Vertrauen in dessen Zuverlässigkeit. Vor diesem Hintergrund folgen einige Updates der vergangenen Woche zum BTC‑Mining aus aller Welt.

Vereinigte Staaten

Derzeit wird angenommen, dass die Vereinigten Staaten etwa 38 % der Bitcoin‑Hashrate auf Monatsbasis ausmachen. Daher können neue Vorschriften innerhalb der Landesgrenzen, die das Bitcoin‑Mining betreffen, das Netzwerk stärker beeinflussen als die meisten anderen. Aus diesem Grund beobachten viele das Ergebnis eines vorgeschlagenen Moratoriums für das Bitcoin‑Mining im Bundesstaat New York.

Der Prozess, der 2021 erstmals mit der Einführung des Gesetzentwurfs begann, hat nun dazu geführt, dass das Gesetz vom Senat des Bundesstaates New York verabschiedet wurde.

 

Dieses Moratorium wird einen mehrjährigen Zeitraum einleiten, in dem verstärkte Beschränkungen sowohl für neue als auch für erneuernde Anträge auf Bergbaulizenzen in New York gelten. Nur Betriebe, die ausschließlich auf erneuerbare Energie setzen, erhalten eine Genehmigung.

Dieser Schritt resultiert aus zunehmenden Bedenken hinsichtlich der Umweltauswirkungen des Bitcoin‑Netzwerks. Obwohl es lobenswert ist, Maßnahmen zum Schutz der Umwelt zu ergreifen, glauben viele, dass dieses Moratorium lediglich dazu führen wird, dass Mining‑Betriebe von New York in Regionen ohne solche Aufsicht abwandern.

El Salvador

Seit mehreren Monaten warten Bitcoin‑Enthusiasten gespannt auf den Start von El Salvadors Bitcoin‑Anleihen – ein Produkt, das den Bau einer vulkanisch betriebenen Bitcoin City ermöglichen soll. Leider scheint es, dass die Wartezeit in absehbarer Zukunft anhalten wird. Angesichts weltweiter Ereignisse (z. B. Russlands Invasion in die Ukraine), die zu einem stark deprimierten Markt geführt haben, hat Finanzminister Alejandro Zelaya von El Salvador kürzlich angegeben, dass die Verzögerungen bei der Anleihe weiterbestehen werden. Trotz alledem hat er ebenfalls sein anhaltendes Vertrauen in Bitcoin bekundet, dass es dazu beigetragen habe, das Erbe des Landes von Gewalt zu einer Ära von Krypto und Stränden zu verändern.

Bemerkenswerterweise ist dies nicht das erste Mal, dass der Krypto‑Winter Betriebe in Mitleidenschaft zieht. Erst gestern haben wir über Gemini berichtet, das aufgrund desselben turbulenten Marktes 10 % seiner Belegschaft entlassen hat.

Kenia

In einer vielversprechenden Nachricht berichtet CoinTelegraph darüber, dass Energieunternehmen in Kenia begonnen haben, Mining‑Betriebe dazu zu bewegen, sich im afrikanischen Land niederzulassen. Der Energieversorger KenGen behauptet, nicht nur Stabilität und Platz für Betriebe bieten zu können, sondern dies auch zu tun, während 86 % seiner Energie durch geothermische Mittel erzeugt werden (ähnlich wie El Salvador beabsichtigt, vulkanische Aktivität zu nutzen).

Derzeit weist Kenia keine messbare Präsenz in der Bitcoin‑Mining‑Welt auf. Betrachtet man das folgende Diagramm, wird deutlich, dass der Sektor (der einst von China dominiert wurde) zunehmend diversifiziert wird.

Quelle: Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index

Obwohl es nicht groß erscheinen mag, ist es wichtig, neue Mining‑Betriebe in Ländern wie Kenia zu sehen, da dies sicherstellt, dass das Netzwerk so dezentral wie möglich bleibt.

Aktuelle Kennzahlen

Obwohl die Bitcoin‑Mining‑Industrie nicht immun gegen weltweite Ereignisse ist, arbeitet sie weiterhin reibungslos und kann auf das robusteste und stabilste Netzwerk der Welt verweisen. Dies wird durch die folgenden Diagramme verdeutlicht, die die gesamte Hashrate und die Netzwerk‑Schwierigkeit zeigen.

Joshua Stoner ist ein vielseitiger Berufsprofi. Er hat ein großes Interesse an der revolutionären 'blockchain' Technologie.