Digitale Vermögenswerte
Dash freut sich über seinen Beitrag zur Kryptonutzung in Venezuela

Anfang 2022 litt Venezuela seit Jahren unter einer schweren Wirtschaftskrise und Hyperinflation. Die Behörden hatten auch Kryptowährungen in ihre Versuche einbezogen, diese Probleme zu bewältigen.
Die Regierung führte die digitale Währung Petro ein und behauptete, sie sei durch die Ölreserven des Landes gedeckt. Diese Aussage war keine Garantie für einen Umtausch in Öl. Dem ursprünglichen Artikel zufolge fand die Währung wenig breite Zustimmung, obwohl der damalige Präsident Nicolás Maduro verschiedene Pläne für mehr Popularität und Nutzung vorlegte.
Anstelle des Petro nutzten einige Venezolaner etabliertere Kryptowährungen wie Bitcoin und Dash. Die Verwendung von Bitcoin überraschte angesichts seiner Stellung als älteste und größte Kryptowährung nicht. Dash bietet eine optionale Funktion zur Verbesserung der finanziellen Privatsphäre. Seine Nutzung belegt aber nicht von sich aus, dass Menschen vor allem ihre Transaktionen verbergen wollten.
Dash über Kryptozahlungen in Venezuela
Im Februar 2022 teilte Dash einen Artikel von thecoinrepublic.com über die Nutzung von Kryptowährungen in Venezuela. Das Projekt bezeichnete 2021 als wichtiges Jahr, in dem direkte Zahlungen zwischen Nutzern, sogenannte Peer-to-Peer-Zahlungen (P2P), die Verbreitung gefördert hätten.
https://twitter.com/Dashpay/status/1494339857031647241
Dash hob auch die eigene Nutzung hervor und teilte erneut einen Beitrag vom November 2021. Laut ursprünglichem Artikel behauptete das Projekt darin, DASH liege in Venezuela vor Bitcoin und Litecoin auf Platz eins. Das war eine Aussage von Dash, keine unabhängige Rangliste sämtlicher Kryptotransaktionen des Landes. Im Februar 2022 berichtete das Projekt, die Menschen nutzten weiterhin Kryptowährungen für Zahlungen. Dash Core Group zeigte sich über den eigenen Beitrag erfreut und verwies auf eine Untersuchung von Cryptobuyer.
Dash berichtete außerdem, Venezuela habe laut einem Bericht der University of Cambridge Anfang 2021 zu den zehn größten Ländern beim Kryptomining gehört. Dies war die damalige Darstellung des Projekts; Cambridges geografische Miningdaten messen die Bitcoin-Hashrate, nicht die Nutzung aller Kryptowährungen. Dash erklärte, venezolanische Miner hätten einen Teil der aus China abgewanderten Rechenleistung aufgenommen. Die frühere Top-Ten-Platzierung bestimmt weder das Ausmaß noch die Rangfolge dieser späteren Verschiebung.
Mehr Interesse an Blockchainspielen mit Belohnungen
Dash meldete auch wachsendes Interesse an Play-to-Earn-Spielen (P2E) in Venezuela. Bei diesem Modell können Blockchainspiele digitale Belohnungen für Teilnahme und Engagement vergeben. Spieler können Spaß an ihren Lieblingsspielen haben und versuchen, wertvolle Belohnungen zu erhalten; ein regelmäßiges Einkommen ist nicht garantiert.
Die Belohnungen können aus der nativen Kryptowährung der Blockchain, einem Token des Spiels oder NFTs bestehen. Je nach verfügbaren Märkten und Nachfrage können Spieler sie gegen Kryptowährungen oder gewöhnliches Geld verkaufen.
Nach Dashs Ankündigung vom Februar 2022 war der Umtausch verdienter Token eine verbreitete Verwendung. Das Projekt kündigte damals auch an, dass DASH über Binance P2P gegen den Bolívar gehandelt werden konnte. Dies beschreibt die damalige Verfügbarkeit.
https://twitter.com/Dashpay/status/1494343486858051589
Dash und Privatsphäre
Dash ist eine auf Zahlungen ausgerichtete Kryptowährung, die häufig als Privacy-Coin bezeichnet wird. Die optionale Funktion CoinJoin, früher PrivateSend genannt, kann es erschweren, Transaktionen miteinander zu verknüpfen. Adressen und Beträge bleiben auf der Dash-Blockchain jedoch öffentlich. Auch Bitcoin kennt Techniken wie CoinJoin; Dash bietet daher nicht als einzige Währung Verbesserungen der Privatsphäre, und nicht jede Dash-Transaktion ist vollständig anonym.
Bedenken zur Privatsphäre und Compliance-Richtlinien veranlassten einige Handelsplattformen, Dash zu entfernen. Im Januar 2021 verwies Dash Core Group auf die Entfernung bei Bittrex und widersprach der Einordnung durch Aufsichtsbehörden. Es ging um konkrete Plattformentscheidungen und Regulierungsfragen, nicht um ein belegtes weltweites Verbot durch die Mehrheit der Regierungen. Trotz dieser Diskussionen berichtete das Projekt von Dashzahlungen in Venezuela im Jahr 2021 und im Februar 2022.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Leitfaden In Dash investieren.












