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Bank of Japan veröffentlicht Zehntagesbilanz für den 10. Oktober 2026

Die Bank of Japan veröffentlichte am 14. Oktober 2026 ihre Bilanz der Bank of Japan (10. Oktober 2026). Darin wies sie zum 10. Oktober 2026 eine Bilanzsumme von 624.632.707.190 Tausend Yen aus. Die Verbindlichkeiten und das Nettovermögen beliefen sich laut Bericht ebenfalls auf 624.632.707.190 Tausend Yen.
Der Bericht ist die jüngste Ausgabe der statistischen Reihe „Bilanzen der Bank of Japan (alle zehn Tage)“. Laut dem Veröffentlichungskalender für 2026 erscheinen die Ausgaben für 2026 jeweils zum 10. und 20. sowie am letzten Tag eines jeden Monats. Der vorherige Bericht mit Stand vom 30. September 2026 wurde am 7. Oktober 2026 veröffentlicht; der Bericht mit Stand vom 20. September 2026 erschien am 25. September 2026.
Bestände an Staatsanleihen und sonstige Vermögenswerte
Auf japanische Staatsanleihen entfielen auf der Aktivseite 503.634.998.862 Tausend Yen. Eine Aufschlüsselung in Anhangstabelle 1 weist japanische Staatsanleihen mit 503.634.998.862 Tausend Yen und kurzfristige Diskontpapiere des Staates mit null aus.
Die Kredite beliefen sich ohne die Kredite an die Einlagensicherungsgesellschaft auf insgesamt 68.415.800.000 Tausend Yen. Geldtreuhandvermögen, in dem indexgebundene börsengehandelte Fonds als Treuhandvermögen gehalten werden, belief sich auf insgesamt 36.953.484.972 Tausend Yen. Dabei handelt es sich um Begünstigtenrechte an indexgebundenen börsengehandelten Fonds, die über eine Treuhandbank erworben wurden. Geldtreuhandvermögen, in dem japanische Immobilieninvestmentfonds als Treuhandvermögen gehalten werden, belief sich auf insgesamt 650.554.806 Tausend Yen. Es handelt sich dabei um Anlageanteile, die von Immobilieninvestmentgesellschaften ausgegeben und über eine Treuhandbank erworben wurden.
Die Fremdwährungsaktiva beliefen sich auf insgesamt 12.031.877.130 Tausend Yen. Zu dieser Kategorie zählen Fremdwährungseinlagen bei ausländischen Zentralbanken und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, von ausländischen Regierungen begebene Wertpapiere, Fremdwährungsinvestmentfonds sowie Fremdwährungskredite, beispielsweise Kredite im Rahmen von US-Dollar-Mittelbereitstellungsgeschäften gegen einen Sicherheitenpool.
Die Unternehmensanleihen beliefen sich auf insgesamt 1.038.785.719 Tausend Yen; zu dieser Kategorie zählen auch von Immobilieninvestmentgesellschaften begebene Anleihen. Zu den weiteren Aktivposten gehörten Gold im Wert von 441.253.409 Tausend Yen, Kassenbestände in Höhe von 431.063.722 Tausend Yen – definiert als für den Umlauf zurückgehaltene Münzen –, Einlagen bei Beauftragten in Höhe von 10.843.745 Tausend Yen sowie sonstige Aktiva in Höhe von 1.024.044.820 Tausend Yen. Die Einlagen bei Beauftragten werden bei Stellen gehalten, die im Auftrag der Bank Geschäfte im Zusammenhang mit staatlichen Mitteln und japanischen Staatsanleihen abwickeln, und sind für diese Geschäfte reserviert.
Banknoten, Einlagen und sonstige Verbindlichkeiten
Die umlaufenden Banknoten beliefen sich auf insgesamt 114.033.833.895 Tausend Yen, die Sichteinlagen auf 408.161.721.227 Tausend Yen. Die sonstigen Einlagen betrugen insgesamt 42.325.633.979 Tausend Yen und umfassen Einlagen ausländischer Zentralbanken und anderer Einleger. Die Einlagen des Staates beliefen sich auf 12.731.230.688 Tausend Yen, während die Verbindlichkeiten aus Rückkaufsvereinbarungen 30.995.052.100 Tausend Yen betrugen.
Der Verbindlichkeitsposten „Sonstige“ in Höhe von 1.556.258.599 Tausend Yen umfasst diverse Verbindlichkeiten und laufende Erträge, also kumulierte Nettogewinne. Dem Bericht zufolge wird bei Berichten zu Beginn des Geschäftsjahres vor der Gewinnverwendung auch der Nettogewinn des vorherigen Geschäftsjahres einbezogen. Die Rückstellungen beliefen sich auf insgesamt 10.956.633.388 Tausend Yen, das Kapital auf 100.000 Tausend Yen und die gesetzlichen und besonderen Rücklagen auf insgesamt 3.872.243.310 Tausend Yen.
Anhangstabelle 2 weist ausstehende Kredite im Rahmen der Maßnahme zur Bereitstellung von Mitteln zur Förderung der Bankkreditvergabe in Höhe von 35.664.500.000 Tausend Yen aus. Dieser Betrag ist als Gesamtsumme des Kreditförderungsprogramms der Bank aufgeführt. Anhangstabelle 3 weist kombinierte Kredite in Höhe von 32.751.300.000 Tausend Yen aus. Diese entfallen auf Mittelbereitstellungsgeschäfte gegen einen Sicherheitenpool, das Mittelbereitstellungsgeschäft zur Unterstützung von Finanzinstituten in Katastrophengebieten sowie Mittelbereitstellungsgeschäfte zur Förderung der Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen.
Die am 7. Oktober 2026 veröffentlichte Bilanz zum 30. September 2026 wies eine Bilanzsumme von 625.025.331.750 Tausend Yen aus. Die japanischen Staatsanleihen beliefen sich auf 504.007.989.212 Tausend Yen, die Sichteinlagen auf 416.595.336.544 Tausend Yen, die Einlagen des Staates auf 5.236.712.635 Tausend Yen und die Verbindlichkeiten aus Rückkaufsvereinbarungen auf 27.664.220.917 Tausend Yen.
In der früheren Veröffentlichung gab die Bank an, dass sich die Bilanzsumme Ende September 2026 auf 625,0 Billionen Yen belief. Das entsprach einem ungefähren Rückgang um 70,2 Billionen Yen beziehungsweise 10,1 Prozent gegenüber dem entsprechenden Stand von 695,2 Billionen Yen Ende September 2025. Den Rückgang der japanischen Staatsanleihen im Jahresvergleich um 52,7 Billionen Yen beziehungsweise 9,5 Prozent führte die Bank auf die Verringerung des Ankaufvolumens japanischer Staatsanleihen zurück. Den Rückgang der Kredite um 15,4 Billionen Yen beziehungsweise 18,4 Prozent erklärte sie hauptsächlich mit einer Abnahme der über das Kreditförderungsprogramm vergebenen Kredite. Den Rückgang der Sichteinlagen um 85,5 Billionen Yen beziehungsweise 17,0 Prozent führte die Bank sowohl auf die verringerten Käufe japanischer Staatsanleihen als auch auf den Rückgang der Kredite aus dem Kreditförderungsprogramm zurück. Den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Rückkaufsvereinbarungen um 16,8 Billionen Yen beziehungsweise 154,9 Prozent erklärte sie mit verstärkten Verkäufen japanischer Staatsanleihen an den Staat im Rahmen von Rückkaufsvereinbarungen.
Eine Fußnote zum Bericht vom 30. September besagt, dass die Stichtagswerte zum 31. März und 30. September vorläufig sind und die endgültigen Werte im Mai und November in den Jahresabschlüssen der Bank veröffentlicht werden.












