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Schwächerer Dollar bietet dem Euro eine Chance zum Gewinn

Der US-Dollar war für eine lange Zeit das Bild der Stärke auf dem Devisenmarkt. Dies war zu Lasten des Euro und des Pfundes, die Schwierigkeiten hatten, an Fahrt zu gewinnen. Diese Woche hat sich das geändert. Beide Währungen haben während dieser Periode der leichten Dollar-Schwäche zugelegt. Der Euro liegt nun konsolidiert über 1,135, während das Pfund die Marke von 1,36 durchbrochen hat. Dies geschieht vor dem Hintergrund der US-Inflationsberichte der Woche und der Suche nach Richtung an den Aktienmärkten, da die Renditen der Staatsanleihen wieder sinken.
Der Euro findet einen Moment, um an Stärke zu gewinnen
Der Euro war in den letzten Monaten von dem Druck des Dollar und anderer Währungen geprägt. In den letzten Wochen scheint die Währung jedoch ihren Tiefpunkt erreicht zu haben und kehrt nun zurück. Dies wurde gestern durch eine unerwartete Verbesserung der Investorenstimmung im Währungsraum unterstützt.
Die Kombination aus dieser Verbesserung und der ungewöhnlichen Schwäche des US-Dollar gestern führte dazu, dass der Euro über 1,135 stieg. Die Vorsicht gegenüber dem Dollar könnte auf die leicht sinkenden Renditen der Staatsanleihen zurückzuführen sein, die unter den Zwei-Jahres-Hoch von etwa 1,76 % sanken. Auch diejenigen, die mit dem Pfund handelten, sahen eine Aufwärtsbewegung, obwohl diese begrenzt bleiben könnte, da das Vereinigte Königreich noch mit handelsbezogenen Problemen im Zusammenhang mit dem Brexit zu kämpfen hat.
Vorsicht vor den wichtigen Inflationsdaten
Devisenmakler haben eine Verschiebung im Dollar-Handel vor der monatlichen Veröffentlichung der CPI-Daten sowie vor den Kommentaren zu den politischen Maßnahmen, die der Vorsitzende der Federal Reserve, Powell, in seinem Vortrag machen wird, festgestellt. Diese Zahlen sind im Laufe der Pandemie immer mehr in den Fokus gerückt, da der Inflationsdruck trotz einer eher harten Fed-Politik anhält. Die enttäuschenden NFP-Zahlen vom letzten Freitag könnten den US-Dollar ebenfalls beeinflusst haben.
Ein weiterer Faktor, der zur Schwächung des Dollar beigetragen hat, während die Händler auf die CPI-Zahlen warten, ist die Rückkehr der US-Staatsanleihen-Renditen. Die 10-Jahres-Rendite, die ein wichtiger Benchmark für viele Anleger ist, sank gestern auf etwa 1,76 % zurück, wo sie den Tag beginnen wird.
Aktien suchen nach Verbesserung nach einem verhaltenen Start
Die Wall Street machte einen verhaltenen Start in die Woche, da sowohl der Dow Jones als auch der S&P 500 insgesamt Verluste für den Tag verzeichneten. Der Dow verlor mehr als 160 Punkte und schloss 0,4 % niedriger, während der S&P 0,1 % zurückging. Der NASDAQ hingegen erholte sich von einer negativen Position und schloss höher, nachdem er zu bestimmten Zeiten des Tages mehr als 2,5 % zurückgegangen war.
Die europäischen Märkte werden voraussichtlich höher eröffnen, und dies wird wahrscheinlich von einer verbesserten Eröffnung in den USA gefolgt, da die Futures bereits höher steigen. Vieles wird von den Gewinnen abhängen, da wir in eine weitere wichtige Saison der Veröffentlichungen eintreten, während auch ein Auge auf die morgen veröffentlichten Inflationsdaten geworfen wird.












