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Tezos macht den nächsten Schritt in seiner Evolution, indem es sein 11. Protokoll‑Upgrade startet

Tezos (XTZ) hat sich einen recht guten Ruf als selbstaufrüstbare und energieeffiziente Blockchain erworben. Dennoch ist die Evolution seiner Kette noch lange nicht abgeschlossen, da noch vieles zu tun und zu verbessern bleibt. Damit haben die Entwickler gerade das neueste Protokoll‑Upgrade gestartet, das die 11. Verbesserung von Tezos darstellt.
https://twitter.com/tezos/status/1573415873129463824
Worum geht es bei dem neuen Upgrade?
Das neue Upgrade heißt Kathmandu und setzt Tezos’ Tradition fort, seine Protokollversionen nach antiken Städten zu benennen. Diese Tradition begann bereits mit der Protokollversion 004, und bisher hatte Tezos Protokolle mit den Namen Athen, Babylon, Karthago, Delphi, Edo, Florenz, Granada, Hangzhou, Ithaka und Jakarta. Kathmandu ist das neueste in der Reihe, aber bei weitem nicht das letzte, dank der sich ständig weiterentwickelnden Natur der eingesetzten Protokolle.
Das Protokoll hat eine Reihe neuer Funktionen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen eingeführt, darunter eine neue Umgebungsversion, optimistische Rollups für Smart Contracts, eine Datenverfügbarkeits‑Schicht, Vertragsereignis‑Logging, aktualisierte Zufallszahlengenerierung, mehrere Breaking Changes, Operationsempfangsbestätigungen, RPC‑Änderungen, Bugfixes, Rechnungsstellung sowie einige kleinere Änderungen, wie die Korrektur des Namens der Kodierung von round_overflow, die Ermöglichung impliziter Konten, zur Bootstrap‑Zeit zu delegieren, und Ähnliches.
Laut Tezos‑Mitbegründerin Kathleen Breitman haben die Entwickler die einzigartige Fähigkeit der Plattform, nahtlos und ohne Hard Forks zu aktualisieren, wirklich genutzt. Die Entwickler erkannten früh, wie schwierig es sein würde, Änderungen an der Blockchain vorzunehmen, wenn für jede Aktion ein Hard Fork erforderlich ist, und wie riskant Projekte dadurch werden können.
Wie unterscheidet sich Tezos?
Tezos wurde mit dem Gedanken an kontinuierliche Upgrades entwickelt, und die Entwickler können nun beliebig viele Änderungen ohne Risiko vornehmen. Es gibt einen formalen Mechanismus, der den Prozess sehr unkompliziert macht, sodass sogar der Konsensalgorithmus von Tezos bereits zweimal vollständig geändert wurde, neben zahlreichen weiteren Verbesserungen im Bereich Skalierung und Ähnlichem. Breitman fügte hinzu, dass Skalierung eine der größten Herausforderungen in der Blockchain‑Technologie darstellt und dass die meisten Chains, einschließlich Ethereum, noch nach Lösungen dafür suchen.
Laut ihr skalieren die meisten dieser Netzwerke nicht gut, sodass sie nicht viele Transaktionen verarbeiten können. Infolgedessen entstehen häufige Probleme wie Staus, steigende Gebühren und Ähnliches. Letztlich werden die Kosten für die Nutzung der Blockchain immer höher, je mehr Menschen sie verwenden.
Im Vergleich wies sie darauf hin, dass Kathmandu neue Konzepte und technische Fähigkeiten einführt, die Tezos bereit machen, große Nutzerzahlen zu bewältigen, und gleichzeitig die Kette hoch skalierbar und sehr kostengünstig in der Nutzung halten.
Um mehr über Polkadot zu erfahren, besuchen Sie unseren Investieren in Tezos Leitfaden.
