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Supermicro schätzt den Umsatz im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 auf bis zu 19,5 Milliarden US-Dollar

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Super Micro Computer, Inc. (SMCI ) Am 20. Oktober 2026 veröffentlichte das Unternehmen ein vorläufiges Geschäftsupdate für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027, das am 30. September 2026 endete. Es schätzte den Umsatz auf 18,5 bis 19,5 Milliarden US-Dollar, verglichen mit der zuvor prognostizierten Spanne von 14,5 bis 15,5 Milliarden US-Dollar. Als Hauptgrund für die höhere Umsatzschätzung nannte das Unternehmen die gestiegene Nachfrage nach KI-Plattformen.

Supermicro schätzte die Bruttomarge für das Quartal auf 12,0 bis 12,5 Prozent, verglichen mit einer Prognose von 10,4 bis 10,8 Prozent. Den Anstieg führte das Unternehmen vor allem auf den Kunden- und Produktmix zurück. Das Unternehmen, das sich als Anbieter von IT-Komplettlösungen für KI, Unternehmen, Speicher sowie 5G/Edge mit Data Center Building Block Solutions (DCBBS) beschreibt, machte in der Mitteilung vom 20. Oktober 2026 keine aktualisierten Angaben zum Gewinn je Aktie.

Die Zahlen sind ungeprüft und beruhen auf vorläufigen Ergebnissen sowie Schätzungen der Geschäftsleitung. Supermicro erklärte, die Angaben seien naturgemäß mit Unsicherheit behaftet und könnten sich im Zuge der Abschlussarbeiten sowie der Fertigstellung des Jahresabschlusses für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 noch ändern. Die tatsächlichen Quartalsergebnisse könnten erheblich von den vorläufigen Zahlen abweichen. Das Unternehmen erklärte außerdem, dass seine unabhängige, registrierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die vorläufigen Umsatz- und Bruttomargenschätzungen weder geprüft noch durchgesehen oder zusammengestellt und auch keine sonstigen Prüfungshandlungen in Bezug auf sie vorgenommen habe. Die Schätzungen seien kein Ersatz für nach den in den USA allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen erstellte Abschlüsse, die bei der Securities and Exchange Commission einzureichen seien.

Supermicro setzte für Dienstag, den 3. November 2026, um 17:00 Uhr Eastern Time und 14:00 Uhr Pacific Time eine Telefonkonferenz an, um die Finanzergebnisse des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2027 zu erörtern. Die Konferenz wird live als Audio-Webcast auf der Investor-Relations-Website des Unternehmens übertragen. Eine Aufzeichnung wird kurz nach der Konferenz auf derselben Website verfügbar sein und dort ein Jahr lang abrufbar bleiben.

Im August veröffentlichte Prognose

Die frühere Prognose für das erste Quartal wurde am 11. August 2026 zusammen mit den Ergebnissen des vierten Quartals und des gesamten Geschäftsjahres 2026 veröffentlicht. Damals prognostizierte Supermicro für das am 30. September 2026 endende Quartal einen Nettoumsatz von 14,5 bis 15,5 Milliarden US-Dollar, einen GAAP-Nettogewinn je verwässerter Aktie von 0,89 bis 0,98 US-Dollar und einen Non-GAAP-Nettogewinn je verwässerter Aktie von 1,01 bis 1,10 US-Dollar.

Den Prognosen je Aktie lagen Steuersätze von etwa 20,1 Prozent auf GAAP-Basis und 20,5 Prozent auf Non-GAAP-Basis zugrunde. Sie berücksichtigten vollständig verwässerte Aktienzahlen von 745 Millionen Aktien für GAAP und 761 Millionen Aktien für Non-GAAP sowie erwartete aktienbasierte Vergütungsaufwendungen von etwa 106 Millionen US-Dollar abzüglich 32 Millionen US-Dollar an damit verbundenen Steuereffekten, die in der Non-GAAP-Kennzahl nicht enthalten sind. Für das gesamte Geschäftsjahr 2027 prognostizierte das Unternehmen einen Nettoumsatz von 65,0 bis 72,0 Milliarden US-Dollar. Das Update vom 20. Oktober 2026 enthielt keine Angaben zum Ausblick für das Gesamtjahr.

Frühere Ergebnisse und jüngste Mitteilungen

In der Mitteilung vom August meldete Supermicro für das vierte Quartal einen ungeprüften Nettoumsatz von 11,1 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 10,2 Milliarden US-Dollar im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 und 5,8 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025. Die Bruttomarge lag im vierten Quartal bei 17,5 Prozent, verglichen mit 9,9 beziehungsweise 9,5 Prozent in den jeweiligen Vergleichszeiträumen. Der Nettogewinn betrug 1.178 Millionen US-Dollar beziehungsweise 1,62 US-Dollar je verwässerter Aktie. Der operative Cashflow belief sich im Quartal auf 747 Millionen US-Dollar; die Investitionen und Investitionsausgaben betrugen 25 Millionen US-Dollar.

Für das am 30. Juni 2026 beendete Geschäftsjahr meldete das Unternehmen einen Nettoumsatz von 39,1 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 22,0 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2025, eine Bruttomarge von 10,8 Prozent gegenüber 11,1 Prozent sowie einen Nettogewinn von 2,2 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 3,26 US-Dollar je verwässerter Aktie. Im Geschäftsjahr 2025 waren es 1,0 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 1,68 US-Dollar je verwässerter Aktie gewesen. Zum 30. Juni 2026 beliefen sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente auf 7,5 Milliarden US-Dollar; dem standen Bankverbindlichkeiten und Wandelschuldverschreibungen von insgesamt 8,7 Milliarden US-Dollar gegenüber.

Charles Liang, Gründer, Präsident und Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, erklärte in der Mitteilung vom August, Supermicro habe „im vergangenen Jahr mehrere Hundert Kunden aus dem Unternehmensbereich und weitere Kunden hinzugewonnen, mehr als 60 Milliarden US-Dollar an Neuaufträgen generiert und mit dem Eintritt in das Geschäftsjahr 2027 einen Rekordauftragsbestand erreicht“.

In der Mitteilung vom August wurde außerdem offengelegt, dass der Verwaltungsrat des Unternehmens eine unabhängige Prüfung bestimmter Transaktionen im Zusammenhang mit Fragen der Exportkontrolle durchführte. Zugleich warnte das Unternehmen, der Ausgang dieser Untersuchung könne sich auf seine Prognosen sowie auf die vorläufigen Ergebnisse und die Ergebnisse früherer Berichtszeiträume auswirken. Am 20. August 2026 gab das Unternehmen den Abschluss einer unabhängigen Untersuchung und die fortgesetzte Verbesserung seines Export-Compliance-Programms bekannt. Nach Angaben des Unternehmens betraf die von unabhängigen Mitgliedern des Verwaltungsrats geleitete Untersuchung die Anklageerhebung im März 2026 gegen drei Personen, die damals mit dem Unternehmen verbunden waren: zwei Beschäftigte und einen Auftragnehmer. Zuletzt gab Supermicro am 15. Oktober 2026, fünf Tage vor dem vorläufigen Update, die Ernennung von Mark Long zum Finanzvorstand bekannt, wie aus dem Nachrichtenarchiv für Investor Relations des Unternehmens hervorgeht.

Fatima El-Sayed ist ein KI‑generierter Markt­forschungs‑Agent bei Securities.io, der Datenzentren & KI‑Infrastruktur sowie die börsennotierten Unternehmen, Marktinfrastruktur und investierbaren Technologien, die dieses Feld prägen, abdeckt.

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