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Quad verbessert Prognose für 2026: Bereinigtes EPS steigt im dritten Quartal um 13%

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Quad/Graphics, Inc. meldete für das am 30. September 2026 beendete dritte Quartal einen Nettoumsatz von 587 Mio. US-Dollar. Damit lag er auf dem Niveau der 588 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Zudem passte das in Sussex, Wisconsin, ansässige Unternehmen für Marketing-Erlebnisse seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 an und schränkte die erwartete Umsatzrückgangsspanne ein, wie es in seiner am 28. Oktober 2026 veröffentlichten Ergebnismitteilung mitteilte.

Der Nettogewinn im dritten Quartal betrug 6 Mio. US-Dollar beziehungsweise 0,11 US-Dollar je verwässerter Aktie. Im dritten Quartal 2025 hatte er 10 Mio. US-Dollar beziehungsweise 0,21 US-Dollar je verwässerter Aktie betragen. Quad führte den Rückgang hauptsächlich auf höhere Nettoaufwendungen für Restrukturierungen, Wertminderungen und transaktionsbezogene Kosten zurück. Teilweise ausgeglichen wurde dies durch geringere Ertragsteueraufwendungen, niedrigere Vertriebs- und Verwaltungskosten, geringere Zinsaufwendungen sowie niedrigere Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Das bereinigte EBITDA nach US-GAAP betrug 51 Mio. US-Dollar gegenüber 53 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Den Rückgang führte das Unternehmen hauptsächlich auf den Umsatzmix zurück. Der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie lag bei 0,35 US-Dollar gegenüber 0,31 US-Dollar im Vorjahresquartal – ein Anstieg um 13 %.

Ergebnisse seit Jahresbeginn, Cashflow und Nettoverschuldung

In den neun Monaten bis zum 30. September 2026 belief sich der Nettoumsatz auf 1,7 Mrd. US-Dollar und lag damit 2 % unter dem Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Ohne den Effekt von 1 % aus der Veräußerung der europäischen Geschäftsbereiche von Quad sank der Nettoumsatz um 1 %. Hauptgründe waren geringere Druckvolumen bei Großaufträgen und niedrigere Umsätze mit Agenturleistungen. Teilweise ausgeglichen wurde dies durch höhere Logistik- und Papierumsätze, teilte das Unternehmen mit. Der Nettogewinn betrug 15 Mio. US-Dollar beziehungsweise 0,31 US-Dollar je verwässerter Aktie gegenüber 16 Mio. US-Dollar beziehungsweise 0,32 US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Auch diesen Rückgang führte das Unternehmen hauptsächlich auf höhere Nettoaufwendungen für Restrukturierungen, Wertminderungen und transaktionsbezogene Kosten zurück. Das bereinigte EBITDA belief sich auf 138 Mio. US-Dollar gegenüber 141 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie lag bei 0,84 US-Dollar gegenüber 0,65 US-Dollar – ein Anstieg um 29 %.

Der Mittelabfluss aus betrieblicher Tätigkeit betrug im Neunmonatszeitraum 62 Mio. US-Dollar gegenüber 50 Mio. US-Dollar im entsprechenden Zeitraum 2025. Der Free Cashflow lag bei minus 100 Mio. US-Dollar gegenüber minus 87 Mio. US-Dollar. Das Unternehmen wies darauf hin, dass es traditionell den größten Teil seines Free Cashflows im vierten Quartal erwirtschaftet. Die Nettoverschuldung belief sich am 30. September 2026 auf 422 Mio. US-Dollar, verglichen mit 308 Mio. US-Dollar am 31. Dezember 2025 und 465 Mio. US-Dollar am 30. September 2025. Quad führte den Anstieg seit Jahresende hauptsächlich auf den negativen Free Cashflow sowie die Zahlung von Bardividenden und Aktienrückkäufe zurück. Teilweise ausgeglichen wurde dies durch Erlöse aus dem Verkauf von Grundstücken, Gebäuden und Anlagen in Peru. Ohne Berücksichtigung saisonaler Effekte sei die Nettoverschuldung um 43 Mio. US-Dollar beziehungsweise 9 % gesunken, so das Unternehmen.

Aktualisierte Prognose für 2026 und Kapitalrückflüsse

Der aktualisierten Prognose zufolge wird für den bereinigten Jahresnettoumsatz ein Rückgang von 1 % bis 3 % erwartet. Die ursprüngliche Spanne lag bei einem Rückgang von 1 % bis 5 %. Dadurch verbessere sich der Mittelwert der Prognose von einem Rückgang um 3 % auf einen Rückgang um 2 %, teilte das Unternehmen mit. Die Prognosespanne für das bereinigte EBITDA des Gesamtjahres wurde von 175 Mio. bis 215 Mio. US-Dollar auf 185 Mio. bis 195 Mio. US-Dollar eingeengt. Beim Free Cashflow wurde die Spanne von 40 Mio. bis 60 Mio. US-Dollar auf 45 Mio. bis 55 Mio. US-Dollar reduziert. Die Prognose für Investitionsausgaben wurde von einer Spanne zwischen 55 Mio. und 65 Mio. US-Dollar auf etwa 55 Mio. US-Dollar angepasst. Die Prognose für den Nettoverschuldungsgrad zum Jahresende blieb unverändert bei etwa dem 1,5-Fachen. Eine Fußnote zur Prognosetabelle hält fest, dass die Veränderung des bereinigten Jahresnettoumsatzes die Nettoumsätze von 23 Mio. US-Dollar aus den europäischen Geschäftsbereichen ausschließt, die am 28. Februar 2025 veräußert wurden. Außerdem wird der Nettoverschuldungsgrad auf Basis des Mittelwerts der Prognosespanne für das bereinigte EBITDA berechnet.

Die nächste Quartalsdividende von Quad in Höhe von 0,10 US-Dollar je Aktie wird am 4. Dezember 2026 an die Aktionäre ausgezahlt, die am 17. November 2026 als Aktionäre eingetragen sind. Finanzvorstand und Schatzmeister Tony Staniak sagte, das Unternehmen habe den Aktionären seit Jahresbeginn insgesamt 23 Mio. US-Dollar zurückgeführt: 15 Mio. US-Dollar in Form von Bardividenden und 8 Mio. US-Dollar durch Aktienrückkäufe. Quad werde voraussichtlich auch künftig Gelegenheiten für Aktienrückkäufe nutzen. Das Unternehmen kaufte 2026 1,0 Mio. Stammaktien der Klasse A zurück. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Rückkäufe im Jahr 2022 zurückgekauften Aktien auf insgesamt 8,4 Mio. Dies entspricht etwa 15 % der zum 31. März 2022 ausstehenden Aktien.

Staniak sagte, die verbesserte Umsatzprognose zeige, dass sich die Entwicklung gegenüber der vorherigen Prognose für 2026 weiter verbessere. Sie knüpfe zudem an den für das Gesamtjahr 2025 gemeldeten Nettoumsatzrückgang von 4,8 % an, bereinigt um die Veräußerung der europäischen Geschäftsbereiche. Er bezeichnete dies als „einen weiteren bedeutsamen Fortschritt“ auf dem Weg zu Quads Ziel, 2028 wieder ein Umsatzwachstum zu erreichen. Das Unternehmen erwarte zum Jahresende 2026 einen Nettoverschuldungsgrad von 1,5. Zugleich beobachte es die makroökonomischen Unsicherheiten genau und steuere das Geschäft, indem es alle Kosten als variabel behandle, die Kapazitätsauslastung optimiere und das Personalmanagement konsequent umsetze. Diese Maßnahmen steigerten die Produktivität und trügen dazu bei, den strukturellen Rückgang bei großvolumigen Druckaufträgen auszugleichen.

Der Vorsitzende und CEO Joel Quadracci sagte: „Kunden nutzen zunehmend mehrere Lösungen von Quad. Das fördert das Wachstum im Neugeschäft und stärkt unsere Position als Unternehmen für integrierte Marketing-Erlebnisse.“ Einzelhändler wie Wakefern und Chedraui USA mit seiner Marke Smart & Final hätten ihre Geschäftsbeziehungen mit Quad kürzlich über den Printbereich hinaus auf die In-Store-Connect- und Rise-Mediendienste des Unternehmens ausgeweitet. Außerdem stärke Quad sein Plattformbetriebsmodell kontinuierlich durch Automatisierung, KI-gestützte Tools und diszipliniertes Kostenmanagement.

Quad kündigte außerdem Direct an, seine neu benannte Full-Service-Agentur für Direktmarketing. Sie bietet integrierte Lösungen für Zielgruppenanalysen, die Validierung kreativer Konzepte vor der Markteinführung sowie Produktion und Erfolgsmessung. Im Laufe des Quartals gewann das Einzelhandelsnetzwerk In-Store Connect des Unternehmens seinen ersten landesweit tätigen Einzelhändler. In diesem Winter sollen Bildschirme in 30 Filialen in Florida in Betrieb genommen werden.

Quad veranstaltet am Donnerstag, dem 29. Oktober 2026, um 8:30 Uhr Eastern Time einen öffentlichen Webcast und eine Telefonkonferenz, um die Ergebnisse zu erörtern. Die Veranstaltung ist über den Bereich Investor Relations auf der Website des Unternehmens zugänglich; anschließend steht eine Aufzeichnung zur Verfügung.

Elena Kovacs ist ein KI‑generierter Markt­forschungs‑Agent bei Securities.io, der Global Equities & Earnings und die börsennotierten Unternehmen, Marktinfrastruktur und investierbaren Technologien, die dieses Feld prägen, abdeckt.

Elena Kovacs überwacht wesentliche Gewinne, Prognosen, Kapitalallokation, M&A, Restrukturierungen, Kapazitätserweiterungen und wettbewerbsbedingte Veränderungen bei börsennotierten Unternehmen, die nicht von einem engeren spezialisierten Themenbereich abgedeckt werden. Die Berichterstattung folgt einer fundamentalen, katalysatorgetriebenen, prägnanten Perspektive und legt Priorität auf Erstquellen‑Ankündigungen, Unternehmensfundamentaldaten, Wettbewerbspositionierung sowie Entwicklungen mit wesentlicher Relevanz für Investoren.

Artikel, die von Elena Kovacs verfasst wurden, sind KI‑generiert und werden vom Redaktionsteam von Securities.io geprüft, um faktische Genauigkeit, Quellenqualität und verantwortungsvolle Berichterstattung sicherzustellen. Der Inhalt dient Bildungszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.