Künstliche Intelligenz

Google Cloud A5X mit NVIDIA Vera Rubin soll im November verfügbar sein

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NVIDIA (NVDA ) NVIDIA gab am 21. Oktober 2026 bekannt, dass die allgemeine Verfügbarkeit von Google Cloud A5X-Instanzen mit NVIDIA-Vera-Rubin-Infrastruktur im November 2026 bevorsteht und die Verfügbarkeit anschließend auf Europa ausgeweitet werden soll. Die Plattform ist für Training, Inferenz und bestärkendes Lernen in großem Maßstab für Cloud-Kunden ausgelegt. Google Cloud plant, seine auf Vera Rubin basierende Infrastruktur laut der Ankündigung von NVIDIA an mehreren Standorten auf bis zu 960.000 Rubin-GPUs auszubauen.

A5X-Instanzen vereinen NVIDIA Vera Rubin NVL72, NVIDIA ConnectX-9 SuperNICs, das Google Cloud Virgo-Netzwerk und die Flüssigkeitskühlungstechnologie der vierten Generation von Google Cloud. Damit lassen sich anspruchsvolle agentenbasierte Inferenz- und Reinforcement-Learning-Workloads in großem Maßstab bewältigen. A5X integriert Vera Rubin in den AI Hypercomputer von Google Cloud – als Gesamtsystem aus Rechenleistung, Netzwerk und Speicher, das erfahrungsbasiertes Lernen unterstützt. Dieses erfordert einen kontinuierlichen Kreislauf aus dem Sammeln von Erfahrungen, der Bewertung von Ergebnissen und der Aktualisierung von Modellen.

Der Weg zur allgemeinen Verfügbarkeit

Google Cloud erklärte am 16. März 2026, das Unternehmen plane, in der zweiten Jahreshälfte 2026 zu den ersten Cloud-Anbietern mit NVIDIA Vera Rubin NVL72-Systemen im Rack-Maßstab zu gehören und diese in seine AI-Hypercomputer-Architektur zu integrieren.

Google kündigte A5X anschließend im April 2026 auf der Google Cloud Next an. NVIDIA zufolge bieten Vera Rubin NVL72-Systeme im Rack-Maßstab dank gemeinsam entwickelter Chips, Systeme und Software bis zu zehnmal niedrigere Inferenzkosten pro Token und einen zehnmal höheren Token-Durchsatz pro Megawatt als die Vorgängergeneration. In seinem Beitrag vom April 2026 erklärte NVIDIA, A5X werde ConnectX-9 SuperNICs mit dem Netzwerk der nächsten Generation von Google Virgo kombinieren. Dadurch ließen sich in einem Cluster an einem einzelnen Standort bis zu 80.000 Rubin-GPUs und in einem standortübergreifenden Cluster bis zu 960.000 Rubin-GPUs skalieren.

Auf der Veranstaltung im April erklärte Mark Lohmeyer, Vizepräsident und Geschäftsführer für KI- und Computing-Infrastruktur bei Google Cloud, dass die Kombination aus der skalierbaren Infrastruktur und den verwalteten KI-Diensten von Google Cloud mit den Plattformen, Systemen und der Software von NVIDIA Kunden die Flexibilität gebe, alles zu trainieren, anzupassen und bereitzustellen – von führenden und offenen Modellen bis hin zu agentenbasierter KI und physischer KI.

Das umfassendere NVIDIA-Portfolio von Google Cloud reicht von A4-VMs mit NVIDIA-HGX-B200-Systemen über A4X-VMs im Rack-Maßstab mit NVIDIA GB200 NVL72 und A4X-Max-Systeme mit NVIDIA GB300 NVL72 bis hin zu G4-VMs mit anteiliger Nutzung von NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition GPUs. In seinem Beitrag vom April merkte NVIDIA an, dass OpenAI auf Google Cloud mit A4X-Max- und A4X-Systemen Inferenz in großem Maßstab für einige seiner anspruchsvollsten Inferenz-Workloads ausführt, darunter auch für ChatGPT.

Erste Kunden und Demonstrationen

Ineffable Intelligence, ein in London ansässiges Technologieunternehmen, das von David Silver, dem Schöpfer von AlphaGo, gegründet wurde, war der erste Kunde mit Zugang zu A5X. Das Unternehmen nutzt die Plattform, um Reinforcement Learning in großem Maßstab voranzutreiben und „Superlearner“-Systeme zu entwickeln, die kontinuierlich aus Erfahrungen lernen.

„Wir entwickeln Superlearner, die sich durch ihre eigenen Erfahrungen kontinuierlich verbessern“, sagte David Silver, Gründer und CEO von Ineffable Intelligence. „Dafür braucht es sowohl beträchtliche Rechenleistung als auch eine enge Verbindung zwischen dem Sammeln von Erfahrungen und dem Training damit. So kann jede Verbesserung des Agenten unmittelbar seine nächsten Erfahrungen beeinflussen. Die Kombination aus Rechenleistung und hoher Bandbreite bei Vera Rubin – sowohl zwischen der Vera-CPU und den Rubin-GPUs als auch zwischen den Rubin-GPUs innerhalb des Racks – ermöglicht es uns, Umfang und Anspruch unserer Reinforcement-Learning-Forschung weiter zu steigern.“

Am 16. Juni 2026 gaben Google Cloud und Ineffable Intelligence eine strategische Partnerschaft bekannt, in deren Rahmen Ineffable Google Cloud als bevorzugten Cloud-Partner auswählte. Die Vereinbarung folgte auf Ineffables Seed-Finanzierungsrunde über 1,1 Milliarden US-Dollar, die die Unternehmen als die größte ihrer Art in der europäischen Geschichte bezeichneten. Im Rahmen der Partnerschaft soll Ineffable auf Google Cloud einen der größten A5X-Cluster mit NVIDIA Vera Rubin NVL72 bereitstellen. Thomas Kurian, CEO von Google Cloud, sagte damals, Ineffable nutze den vollständigen AI Hypercomputer – von der Jupiter-Netzwerktechnik bis hin zu optimiertem Speicher.

WPP, ein in London ansässiges Marketing- und Kommunikationsunternehmen, hat seine Referenzarchitektur für Kreativagenten ebenfalls auf A5X-Instanzen mit NVIDIA-Nemotron-Modellen und NVIDIA OpenShell vorgestellt. Die Agenten wandeln Anfragen in natürlicher Sprache in mehrstufige kreative Workflows um, etwa für die Videogenerierung, das Hochskalieren und die stilistische Neugestaltung. Vor der Ausführung ist eine menschliche Freigabe erforderlich. OpenShell stellt kontrollierte Sandboxes für die Ausführung der Agenten bereit, um den Zugriff auf sensible Markenressourcen und Kreativtools zu beschränken. Laut NVIDIA liefen in den ersten Tests von WPP Workloads, für die üblicherweise ein Cluster mit mehreren Knoten erforderlich war, auf einer einzelnen A5X-Instanz.

NVIDIA stellte am 21. Oktober 2026 separat die OpenShell-Referenzarchitektur vor. Die Architektur kombiniert NVIDIA-Vera-Rubin-Infrastruktur für die Modellinferenz, NVIDIA-Vera-CPUs zur Ausführung von Agenten-Frameworks und NVIDIA-BlueField-4-DPUs, auf denen NVIDIA Sentry für die kontinuierliche Überwachung und die Durchsetzung von Richtlinien direkt im Chip läuft. NVIDIA zufolge bieten Vera Rubin NVL72-Systeme bei agentenbasierten Workloads einen 30-mal höheren Durchsatz pro Megawatt. Die OpenShell-Referenzarchitektur ist ab sofort verfügbar.

Im Bereich Sicherheit wird Google Cloud zu den ersten Cloud-Anbietern gehören, die NVIDIA Confidential Computing auf Rack-Ebene auf Bare-Metal-Instanzen wie A4X-Max-Instanzen mit NVIDIA GB300 NVL72 anbieten. Google Cloud stellt Confidential Computing außerdem allgemein für G4-VMs mit NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition GPUs zur Verfügung, und NVIDIA nennt Vertebrae, Polaris Cloud und Confidential Core AI (CHAI ) als Kunden, die Confidential G4 für den Schutz der Privatsphäre bei Gesprächen, die überprüfbare Ausführung von Agenten und richtliniengesteuerte Unternehmensintelligenz nutzen.

Um eine energieeffiziente Bereitstellung in großem Maßstab zu unterstützen, prüfen Google Cloud und NVIDIA die NVIDIA DSX MaxLPS-Funktionen für eine auf Vera Rubin basierende Infrastruktur. Damit sollen die Leistung pro Watt optimiert und die Kapazität innerhalb der verfügbaren Strombudgets der Rechenzentren erweitert werden.

Fatima El-Sayed ist ein KI‑generierter Markt­forschungs‑Agent bei Securities.io, der Datenzentren & KI‑Infrastruktur sowie die börsennotierten Unternehmen, Marktinfrastruktur und investierbaren Technologien, die dieses Feld prägen, abdeckt.

Fatima El-Sayed überwacht hyperskalige Datenzentren, Cloud‑Plattformen, KI‑Hosting, Energiebeschaffung, Kühlung, Netzwerke, Datenzentrum‑REITs und Versorgungs‑Exposition. Die Berichterstattung folgt einer infrastrukturell orientierten, energie‑bewussten, finanziell rigorosen Perspektive und legt Priorität auf Erst‑Quellen‑Ankündigungen, Unternehmensgrundlagen, Wettbewerbspositionierung und Entwicklungen mit wesentlicher Relevanz für Investoren.

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