Digitale Vermögenswerte
Elrond (EGLD): Erholung um 14% in der Analyse vom März 2022

Diese am 20. März 2022 veröffentlichte Analyse beschrieb den damaligen Kursanstieg von Elrond (EGLD), einem Blockchain-Protokoll, das mit Sharding eine schnellere Transaktionsverarbeitung anstrebt. Dem Artikel zufolge war EGLD in den betrachteten sieben Tagen um etwa 14 % und in den vorherigen 24 Stunden um fast 4 % gestiegen. Dies sind historische Beobachtungen, keine aktuellen Kurse.
Wie der übrige Kryptomarkt hatte EGLD einen schwierigen Start ins Jahr 2022. Der Anstieg weckte Hoffnung auf Besserung, bewies aber noch keine dauerhafte Trendwende.
Historische Kursentwicklung von Elrond
Der Artikel datierte den Beginn des Marktaufschwungs auf den 20. Juli 2021 und berichtete, dass viele Kryptowährungen um den 11. November Höchststände erreichten. Elrond stieg länger weiter. CoinMarketCap verzeichnet das historische Intraday-Hoch bei etwa 542,58 US-Dollar am 23. November 2021. Die im Artikel verwendete Referenz von rund 490 US-Dollar am 22. November war daher nicht der absolute Höchststand aller Transaktionen.
Danach folgte ein fallender Markt. Vom Referenzwert des Artikels von rund 490 US-Dollar bis zu 234 US-Dollar am 13. Dezember betrug der Rückgang mehr als 50 %. Die Marke von 230 US-Dollar bremste den Rückgang vorübergehend: Sie war eine Unterstützung, kein Widerstand. Später wurde auch diese Unterstützung unterschritten.

Laut der historischen Darstellung begann Elrond das Jahr 2022 bei rund 243 US-Dollar, nahe dem Widerstand bei 245 US-Dollar. Am 5. Januar wurde diese Marke kurz überschritten und ein Kurs von etwa 253 US-Dollar erreicht, bevor ein Rückgang folgte.
Dieselbe Analyse beschrieb einen Rückgang auf etwa 200 US-Dollar bis zum 6. Januar und danach in Richtung 180 US-Dollar. Diese Unterstützung stoppte den Rückgang vorübergehend. Der Artikel schilderte anschließend einen Erholungsversuch bis etwa 270 US-Dollar, ein Abprallen am Widerstand und einen erneuten Rückgang in Richtung 120 US-Dollar. Es handelt sich um ungefähre Marken aus der ursprünglichen historischen Darstellung.
EGLD: Erholungsversuch und zweiter Rückgang
Die Analyse verortete ein lokales Tief von rund 120 US-Dollar am 22. Januar 2022. Danach folgten Schwankungen, bei denen kleine Anstiege von neuen Rückgängen abgelöst wurden. Der Autor deutete dies als Erholungsversuch; ein gefestigter langfristiger Aufwärtstrend war damit nicht bewiesen.
Ende Januar und in der ersten Februarhälfte näherte sich EGLD dem Artikel zufolge erneut dem Widerstand bei 200 US-Dollar.

Dies war die Obergrenze des beschriebenen Anstiegs, doch der Token hielt sich dort nicht lange. Um den 15. Februar prallte der Kurs am Widerstand nach unten ab und begann erneut zu fallen. Kleinere Schwankungen begleiteten nun einen Abwärtstrend, keinen Ausbruch nach oben durch den Widerstand.
Der Artikel beschrieb ein weiteres Tief knapp oberhalb von 120 US-Dollar, eine Erholung und eine Unterstützung bei rund 130 US-Dollar im betrachteten Zeitraum. Der Widerstand bei 150 US-Dollar sei am 1. März überwunden worden; ein späterer Versuch in Richtung 160 US-Dollar habe zu einem Rückfall auf 130 US-Dollar geführt. Die Aussage, dass die Unterstützung nicht unterschritten worden sei, bezog sich nur auf diesen historischen Beobachtungszeitraum.
Ein neuer Anstiegsversuch am 12. März 2022 führte den Kurs auf rund 150 US-Dollar. Der folgende Rückgang stoppte bei etwa 140 US-Dollar, die der Autor im untersuchten Zeitraum als neue Unterstützung ansah.
Der Artikel datierte den Beginn des nächsten Anstiegs auf den 14. März und beschrieb das Überschreiten von 160 US-Dollar sowie einen beobachteten Kurs von 162,52 US-Dollar. Dies war eine historische Kursangabe in der Analyse vom März 2022.
Die weitere Richtung blieb ungewiss. Der Artikel vermutete einen Zusammenhang zwischen dem Anstieg und der ukrainischen Kryptopolitik, belegte aber keine Kausalität. Die offizielle Mitteilung über die Unterzeichnung des Gesetzes über virtuelle Vermögenswerte wurde am 16. März 2022 veröffentlicht, nach dem im Artikel genannten Beginn des Anstiegs am 14. März. Das Gesetz schuf einen Regulierungsrahmen; sein Inkrafttreten erforderte Änderungen im Steuerrecht. Es war somit keine sofort geltende Legalisierung, die die Ursache des Kursanstiegs bewies.
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