Digitale Vermögenswerte
Bitcoin im Januar 2022: Blocks Mining-Plan und Vorschläge zur Einführung

Bitcoin-Mining-System: Januar 2022
2021 sorgte Jack Dorsey unter anderem mit seinem Rücktritt als Twitter-CEO und der Vorstellung von Bitcoin-Initiativen für Schlagzeilen. Die zuvor Square genannte Muttergesellschaft änderte ihren Namen im Dezember 2021 in Block; Square blieb die Marke des Händlergeschäfts. Zu den Initiativen gehörten:
- Bitcoin-Wallet
- Lightning Network: Integration in Cash App
- Bitcoin-Mining-System
In der Veröffentlichungswoche dieses Artikels im Januar 2022 bestätigte Dorsey, dass Block ein offenes Bitcoin-Mining-System entwickeln würde, eine erstmals im Oktober 2021 erwogene Idee. Dies war die Entscheidung zum Bau, keine Meldung über ein bereits verfügbares Endprodukt.

Störungen 2021 und Anfang 2022 zeigten sowohl die Widerstandskraft des Netzwerks als auch die Risiken geografischer Konzentration. Chinas Mining-Beschränkungen und der Internetausfall in Kasachstan beeinträchtigten die Rechenleistung, während das Netzwerk weiterarbeitete und Kapazitäten sich erholen oder verlagern konnten. Dies verdeutlichte das Risiko konzentrierter Betriebsstandorte; die Robustheit des Netzwerks bedeutete nicht, dass jeder Miner stets Gewinne erzielte.
Blocks System sollte den Zugang erweitern und die Konzentration bei Geräten und Mining-Aktivitäten verringern. Das Team benannte drei zentrale Probleme:
- Verfügbarkeit
- Zuverlässigkeit
- Leistung
Falls Block ein leicht erhältliches, wartbares und wirtschaftlich betreibbares System liefern könnte, wäre eine wichtige Marktposition möglich. Das war ein Entwicklungsziel, keine Gewinngarantie für jeden Nutzer. Hardwareverfügbarkeit, Energieverbrauch und Leistung blieben Herausforderungen.
Ein Vorschlag aus Tonga
Als El Salvador Bitcoin 2021 zum gesetzlichen Zahlungsmittel machte, sahen Befürworter darin einen wichtigen Schritt. Die Entscheidung eines Landes bewies jedoch für sich genommen nicht, dass Bitcoin Fiatwährungen ersetzen würde. Die Aufmerksamkeit galt damals der Frage, welches Land möglicherweise folgen könnte.
Vor Beginn des Jahres 2022 sagte El Salvadors Präsident Nayib Bukele voraus, dass weitere Länder folgen würden. Das war eine Prognose, keine Ankündigung von Entscheidungen anderer Staaten.

Neben Spekulationen über Paraguay und Argentinien stießen Äußerungen des ehemaligen tongaischen Parlamentsmitglieds Lord Fusitu’a auf Interesse. Sie beschrieben von ihm befürwortete Pläne, keine offizielle Entscheidung, dass Tonga das nächste Land werden würde.
In dem vom Artikel angeführten Gespräch mit Cointelegraph beschrieb Lord Fusitu’a Pläne, Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel vorzuschlagen und geothermische Energie aus vulkanischer Aktivität für Mining zu nutzen. Sein erwarteter Abstimmungszeitplan war nicht mit einer bestätigten offiziellen Parlamentsagenda oder einem verabschiedeten Gesetz gleichzusetzen.
Rio de Janeiro
Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel zu machen war nicht die einzige politische Idee zu Kryptowährungen. Auf einer Konferenz im Januar 2022 erörterten Rio de Janeiros damaliger Bürgermeister Eduardo Paes und seine Mitarbeiter Pläne, die Stadt zu einem Kryptozentrum zu entwickeln. Zu den damals berichteten Ideen gehörten:
- Ein Vorschlag, etwa 1 Prozent der liquiden Mittel der Stadt in Kryptowerte anzulegen, in Berichten oft mit Bitcoin verknüpft
- Die Idee eines Nachlasses von 10 Prozent auf die Immobiliensteuer bei Zahlung mit Bitcoin
Diese Zahlen waren berichtete Ideen vom Januar 2022, kein Beleg für bereits umgesetzte Anlagen oder Nachlässe. Die offizielle Stadtmitteilung vom 14. Januar setzte eine Arbeitsgruppe ein, um Kryptoanlagen und mögliche Steueranreize zu prüfen. Das später im Oktober 2022 für die IPTU 2023 vorgestellte Verfahren sah Anbieter vor, die Kryptowährungen in brasilianische Real umwandeln, damit die Stadt den vollen Betrag in gewöhnlicher Währung erhält.
Am Konferenzgespräch nahm auch Miamis damaliger Bürgermeister Francis Suarez teil. Er unterstützte die Entwicklung Miamis zum Kryptozentrum und war für seine Erklärung bekannt, sein Gehalt in Bitcoin zu beziehen. Eine solche persönliche Entscheidung unterschied sich von der Einführung Bitcoins als gesetzliches Zahlungsmittel einer Stadt.












