Digitale Vermögenswerte
Algorand‑Gründer deutet auf bevorstehende Updates hin, während ALGO bei 0,85 $ hält

Als dieser Artikel im März 2022 entstand, hatte ALGO in den vorherigen 48 Stunden über 0,80 Dollar notiert. Dieses Niveau hatte bei der Erholung vom Kursrückgang zu Wochenbeginn als Unterstützung gedient.
Algorand-Gründer Silvio Micali stellte zudem auf der Australian Blockchain Week Pläne für Aktualisierungen vor. In seinem zugeschalteten Vortrag nannte er besseren Datenschutz und höhere Netzwerkleistung als Entwicklungsziele. Es handelte sich um laufende Vorhaben, nicht um die Bestätigung, dass bereits alle Funktionen verfügbar waren.
Hier die Einzelheiten zu den damaligen Entwicklungen.
Algorand plant besseren Datenschutz und höhere Leistung
Auf der Australian Blockchain Week am Dienstag, dem 22. März 2022, berichtete Algorand-Gründer Silvio Micali den Teilnehmern von Plänen für besseren Datenschutz und höhere Netzwerkleistung.
Laut Micali wurde ein Team zusammengestellt, das eine neue Datenschutzebene für die Pure-Proof-of-Stake-Blockchain entwickeln sollte. Die Pläne seien in Abstimmung mit Aufsichtsbehörden entstanden. Ziel sei starker Datenschutz, ohne illegale Aktivitäten „hinter dem Vorhang der Privatsphäre“ zu verbergen, wie er es ausdrückte. Dies war ein Entwicklungsziel, keine Garantie, dass absoluter Datenschutz oder vollständige Verbrechensverhütung schon erreicht waren.
Der italienische Informatiker bezeichnete sich als überzeugten Befürworter des Datenschutzes und meinte, dieser trage zur Geschwindigkeit von Algorand bei.
Der MIT-Professor sagte außerdem, das Team arbeite an einer weiteren Verbesserung der von ihm bereits als gut bewerteten Leistung.
Obwohl das Netzwerk die damalige Nachfrage bewältigte, rechnete Micali mit mehr Datenverkehr. Er sah Algorand als Blockchain für Transaktionen. Die erste Aktualisierung solle die Leistung verzehnfachen, danach seien weitere Verbesserungen geplant. Dies war das auf der Konferenz genannte Entwicklungsziel.
Der Artikel behandelte auch eine geplante Ethereum-Bridge, die den DeFi-Zugang erweitern und mehr Aktivität anziehen könnte. Micali betonte das Zusammenspiel verschiedener Netzwerke und eine Zukunft mit mehreren Blockchains. Der Gründer kündigte eine dezentrale Bridge an, für deren Nutzung kein Vertrauen in einen Vermittler nötig sein sollte.
Algorand entwickelte zudem zugangsbeschränkte Co-Chains, auf denen Entwickler von der Hauptkette unabhängige Ökosysteme aufbauen könnten. Digitale Zentralbankwährungen, kurz CBDCs, waren ein mögliches Einsatzgebiet.
ALGO-Kurs im März 2022
Nach den damals im Artikel angeführten Daten erholte sich ALGO vom Siebentagestief von 0,7283 Dollar am vorherigen Montag auf rund 0,86 Dollar. Der Gewinn über sieben Tage wurde mit etwa 18 Prozent angegeben. Diese Zahlen beziehen sich auf den ursprünglichen Berichtszeitpunkt.
Die damalige Analyse sah eine mögliche Fortsetzung des Anstiegs mit einem potenziellen Widerstand bei etwa 1,05 Dollar. Zwischenzeitliche Rückgänge waren möglich; Richtung und Höchststand waren nicht sicher.

ALGO/USD-Kursdiagramm seit dem 14. März
Das im Artikel gezeigte 14-Tage-Diagramm beschrieb eine Folge aus Anstiegen, Rücksetzern und erneuten Anstiegen.
Mögliche Hindernisse für weitere Kursgewinne
Der Artikel deutete Global-In/Out-of-the-Money-Daten von IntoTheBlock als möglichen Spielraum bis etwa 0,95 Dollar vor der nächsten Gruppe von Anschaffungspreisen. Solche Adressgruppen zeigen geschätzte Einstandskosten und beweisen keinen ungehinderten Kursanstieg.
Der In/Out-of-the-Money-Indikator ordnete den Kurs laut Artikel nahe dem unteren Ende des Bereichs von 0,853 bis 0,949 Dollar ein. Rund 1,4 Millionen Adressen wurden als nahe der Gewinnschwelle beziehungsweise „At the Money“ beschrieben: Der Marktpreis lag nahe ihren geschätzten Einstandskosten. Adressen sind nicht zwangsläufig unterschiedliche Personen.

Quelle: IntoTheBlock
Die nächste Gruppe umfasste laut Artikel fast 700.000 Adressen mit geschätzten Einstandskosten von 0,952 bis 1,11 Dollar, im Durchschnitt rund 1,03 Dollar. Bei einem niedrigeren Marktpreis hatte diese Gruppe bereits einen nicht realisierten Verlust, war also „Out of the Money“. Eine Erholung in Richtung Einstandspreis könnte einige Inhaber zum Verkauf nahe der Gewinnschwelle bewegen und den Verkaufsdruck erhöhen. Sie wären nicht zum Verkauf gezwungen, und eine Korrektur wäre keine automatische Folge.
Das Aufwärtsszenario könnte auch scheitern, wenn externe Marktkräfte ALGO nach unten drückten. ALGO/USD könnte dann Gewinne abgeben und Unterstützungsbereiche erneut testen. Eine spätere Erholung hinge weiterhin von den Marktbedingungen ab.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Leitfaden zum Investieren in Algorand.












