Aave News

Aave (AAVE) hat soeben DeFis ersten Cross-Chain-Governance-Vorschlag bestanden

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Am Montag, dem 31. Januar, erhielt der DeFi‑Sektor seinen ersten Cross‑Chain‑Governance‑Vorschlag, der auf einer Kredit‑ und Darlehensplattform, Aave (AAVE), verabschiedet wurde. Die Entwickler des Projekts haben das neue System bereits genutzt. Der auf Aave (das auf Ethereum aufgebaut ist) ausgeführte Vorschlag wurde an FxPortal auf Polygon (MATIC) gesendet.

Danach las der Mechanismus die Ethereum‑Daten und leitete sie zur Validierung im Polygon‑Netzwerk weiter. Nach der Validierung gelang es dem Cross‑Chain‑Governance‑Bridge‑Vertrag von Aave, diese Daten zu empfangen, zu dekodieren und die Aktion in die Warteschlange zu stellen, wobei ein Timelock auf die Finalisierung wartete.

Ein großer Schritt zur Erreichung von Interoperabilität

Das Aave‑Team kommentierte die neue Entwicklung und erklärte, dass die Cross‑Chain‑Governance‑Bridge generisch entwickelt wurde, um mit jeder Chain kompatibel zu sein, die die EVM und Cross‑Chain‑Nachrichten unterstützt.

Das Team sagte außerdem, dass es dies als einen bedeutenden Fortschritt für ein Multi‑Chain‑Governance‑System ansieht. Derzeit umfasst die Liste der neuen Assets GHST, BAL, CRV, DPI, LINK und SUSHI.

Derzeit unterstützt das Repository nur Verträge, die zu Arbitrum und Polygon bridgen. Gleichzeitig können Nutzer auf Aave selbst AIPs (Aave Improvement Protocols) einreichen und damit verschiedene Funktionen der Plattform ansteuern. Beispielsweise wurde im Oktober ein AIP vom Gauntlet Network eingereicht, das das Ziel hatte, die Ausleih‑ und Entleih‑Funktionen für xSUSHI‑ und DeFi Pulse Index‑Token sowie ein AMM‑Liquiditäts‑Provider‑Token‑Paar zu deaktivieren.

Als Grund wurden angebliche Sicherheitslücken angegeben. In den folgenden vier Tagen stimmte die Community ab, und der Vorschlag erhielt 710.327 Stimmen dafür, wodurch er angenommen wurde.

Eine Reihe von Blockchain‑Enthusiasten feiert bereits den neuen technologischen Meilenstein in verschiedenen sozialen Netzwerken, da Interoperabilität derzeit eines der größten Ziele der Krypto‑Industrie ist. Allerdings ist nicht jeder von den Cross‑Chain‑Entwicklungen begeistert.

Der Mitbegründer von Ethereum sieht große Probleme mit dem neuen Technologie‑Meilenstein

Erst vor einem Monat gab der Mitbegründer und Entwickler von Ethereum, Vitalik Buterin, ein negatives Votum zu Cross‑Chain‑Anwendungen ab, was in der Krypto‑Industrie zu erheblicher Kritik und Überraschung führte. Buterin wies jedoch darauf hin, dass bei einem 51‑%‑Angriff auf eines der Netzwerke während Cross‑Chain‑Transaktionen irreversible Verstöße möglich seien.

Zudem warnte Buterin die Community, dass die Skalierung von Cross‑Chain‑Anwendungen auch die Skalierung von Schwachstellen zur Folge haben könnte. Laut ihm könnten Hacker durch 51‑%‑Angriffe innerhalb eines einzelnen Netzwerks systemweite Kontaminationen verursachen, was bei Small‑Cap‑Netzwerken noch wahrscheinlicher sei.

Trotz Buterins Warnungen herrscht in der Krypto‑Community weiterhin große Aufregung. Wie bereits erwähnt, ist Interoperabilität zwischen Chains ein zentrales Ziel, das die Entwicklung von Web 3.0 signalisiert, und obwohl sie noch unvollkommen ist und Gefahren birgt, könnten Maßnahmen entwickelt werden, um den Missbrauch dieser neuen Systeme zu verhindern.

Um mehr über dieses Token zu erfahren, besuchen Sie unseren Leitfaden Investing in Aave.

Ali ist ein freiberuflicher Schriftsteller, der die Kryptowährungsmärkte und die Blockchain-Industrie abdeckt. Er hat 8 Jahre Erfahrung darin, über Kryptowährungen, Technologie und Handel zu schreiben. Seine Arbeiten können auf verschiedenen hochkarätigen Investitionsseiten gefunden werden, darunter CCN, Capital.com, Bitcoinist und NewsBTC.